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Brustkrebs bleibt häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Brustkrebs ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Bei mehr als jeder zehnten Frau wird im Lauf ihres Lebens Brustkrebs diagnostiziert. Allein in Sachsen werden in diesem Jahr 3.500 Frauen neu an Brustkrebs erkranken – so die Schätzungen des Gemeinsamen Krebsregisters der ostdeutschen Bundesländer aus Anlass des Brustkrebsmonats Oktober.

    Damit hat Brustkrebs einen Anteil von 27 Prozent an allen Krebserkrankungen bei Frauen. Es folgen Darmkrebs, Lungenkrebs und Tumoren des Gebärmutterkörpers, die auch zusammengenommen weniger Krebserkrankungen bei Frauen ausmachen als Brustkrebs. Im Mittel erkranken Frauen im Alter von 65 Jahren. Mehr als zwei Drittel sind zum Zeitpunkt der Diagnose älter als 55 Jahre. Es werden jedoch auch einzelne Fälle bei unter 30-Jährigen gemeldet.

    An Brustkrebs versterben pro Jahr in Sachsen 830 Frauen (Durchschnitt der Jahre 2018-2019). Das entspricht 15 Prozent aller durch Krebs verursachten Todesfälle. Das mittlere Sterbealter liegt bei 74 Jahren.

    Staatsministerin Petra Köpping: „Es ist ungemein wichtig, die Angebote zur Krebsvorsorge zu nutzen. Wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird, sind die Heilungschancen gut. Ich möchte anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober nochmals alle Frauen dazu aufrufen, diese Angebote unbedingt zu nutzen.“

    Seit mehr als zehn Jahren werden Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre zum Mammographie-Screening eingeladen. Seither ist in dieser Altersgruppe der Anteil an Tumoren gestiegen, die in einem frühen Stadium entdeckt werden, wenn der Tumor noch klein ist und noch keine regionalen Lymphknoten betroffen sind (Stadium I). Vor Einführung des Screenings lag der Anteil in Ostdeutschland noch bei 37 Prozent. Jetzt liegt er bei knapp über 50 Prozent.

    2018 haben am Mammographie-Screening rund 56 Prozent der eingeladenen Frauen in Sachsen teilgenommen. Bundesweit lag die Teilnahme bei insgesamt 50 Prozent.

    Frauen, die an Brustkrebs erkranken, haben im Allgemeinen eine gute Prognose. Wird Brustkrebs im Stadium I diagnostiziert, ist die Überlebensrate in den ersten fünf Jahren nach der Diagnose sogar ein wenig besser als bei Frauen im gleichen Alter ohne Brustkrebs, da häufig nach der Diagnose ein gesünderer Lebensstil gelebt wird.

    Bei ungefähr 7 Prozent der Neuerkrankungen wird der Tumor erst im Stadium IV diagnostiziert. Das heißt, es haben sich bereits Fernmetastasen gebildet. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit, die nächsten fünf Jahre zu überleben, nur noch ein Drittel so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen ohne Brustkrebs.

    Zentrale Stelle für den Terminvergabeprozess zum Mammographie-Screening:
    https://sachsen.mammotermin.de/login/98

    Gemeinsames Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen:
    https://www.berlin.de/gkr/

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