Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten … und verkauft. Das Fundbüro der Stadt Markkleeberg startet mit der Versteigerung der Fundstücke, die nach Ablauf der gesetzlichen Frist nicht abgeholt wurden.

Diesmal wird es allerdings keine Auktion im Rathaus geben. Zum ersten Mal werden die Fundstücke online versteigert. Los geht es am Dienstag, dem 26. Oktober 2021. Auf der Plattform www.zoll-auktion.de werden zunächst fünf Fahrräder in drei Auktionen (eins einzeln, vier paarweise) angeboten. Das Einstiegsgebot liegt jeweils bei zehn Euro.

Wer mitbieten will, benötigt eine Registrierung. Diese ist kostenlos beim Zoll-Auktionshaus erhältlich. Für die Versteigerungen wählt man ein Pseudonym. Zugelassen sind grundsätzlich nur Bieter über 18 Jahre. Dann können auf die gewünschte Ware Gebote abgegeben werden.

Interessierte haben rund vier Wochen Zeit, sich das gewünschte Fahrrad aus dem ersten Angebot des Markkleeberger Fundbüros zu sichern. Das nachfolgende Prozedere ist einfach. Nach Gewinn der Auktion vereinbart der erfolgreiche Bieter einen Termin zur Abholung. Gezahlt wird in bar.

Die fünf Fahrräder sind ein „Testballon“ für die Verwaltung. Wird das Angebot angenommen, stellt das Fundbüro sukzessive neue Fundstücke ein, bei denen weder Eigentümer noch Finder Anspruch erhoben haben. Erhältlich sind unter anderem viele Fahrräder, Ketten und Uhren.

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