5.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Halle Lectures: Illusionslosigkeit als Ziel von Aufklärung?

Von Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Welche Funktion haben Illusionen und welchen Schaden können sie anrichten? Wie entstehen sie? Sind Ideale der Aufklärung, wie das einer universalen Vernunft, selbst illusionär? Diesen Fragen widmet sich der Philosoph Prof. Dr. Michael Hampe von der ETH Zürich im Rahmen der „Halle Lectures“.

    Der Vortrag findet am Donnerstag, 2. Dezember, um 18 Uhr online statt. Organisiert wird er von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und den Franckeschen Stiftungen.

    Gewaltenteilung, Mündigkeit, Freiheit und Vernünftigkeit werden als positive Ziele der Aufklärung angesehen. Illusionslosigkeit ist dagegen ein negatives oder minimales Ziel. Dieses hat vielen Aufklärungsbewegungen eine Orientierung gegeben, zum Beispiel der sokratischen, und ist wohl auch für aufklärerische Säkularisierungsbewegungen in Asien relevant.

    Im Sinne von Philosophen wie Paul Feyerabend und Raymond Geuss geht der Vortrag von Michael Hampe der Frage nach, wie es zu Illusionen kommt, welche Funktion sie haben und welchen Schaden sie anrichten könnten und ob positive Aufklärungsideale wie das einer universalen Vernünftigkeit eventuell selbst illusionär gewesen sind.

    In den „Halle Lectures“ referieren jährlich zwei herausragende, international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Vorträge richten sich sowohl an Forschende und Studierende als auch an die breite Öffentlichkeit.

    Die Reihe findet in Kooperation der Interdisziplinären Zentren für Pietismusforschung (IZP) und für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), der Alexander von Humboldt-Professur für Neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer, der Franckeschen Stiftungen zu Halle und des Landesforschungsschwerpunkts „Aufklärung-Religion-Wissen“ statt.

    Michael Hampe: Illusionslosigkeit als Ziel von Aufklärungsanstrengungen
    Donnerstag, 2. Dezember 2021, 18 Uhr

    Eine Anmeldung ist bis zum 1. Dezember möglich unter: izea@izea.uni-halle.de

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige