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„Wer liebt, der schiebt!“ – knallgrüne Fahrräder werben für verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol

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    Mit der Aktion „Wer liebt, der schiebt“ macht der Arbeitskreis Suchtprävention der Stadt Leipzig auf das Thema aufmerksam und möchte vor allem junge Menschen motivieren, auf Alkoholkonsum zu verzichten, wenn sie Fahrrad fahren. Dazu sind jetzt drei neongrüne Fahrräder an verschiedenen Stellen im Leipziger Stadtgebiet aufgestellt.

    Die ersten Standorte sind:

    • an der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park,
    • Kurt-Masur-Platz,
    • Südplatz.

    Die Standorte werden in regelmäßigen Abständen gewechselt. Die Aktion ist vorerst für ein Jahr geplant.

    Über die Frage „Du und Dein Fahrrad – wahre Liebe?“ und einen QR-Code, der sich auf den Rädern befindet, gelangen Interessierte zum Kampagnenfilm, der das Thema anschaulich und einprägsam darstellt.

    „Schon geringe Mengen Alkohol vermindern die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit. Die Aktion appelliert an die Eigenverantwortung und die Verantwortung für andere, denn wer unter Alkoholeinfluss unterwegs ist, kann nicht nur sich selber schaden, sondern auch andere ernsthaft gefährden“, unterstützt Sylke Lein, Suchtbeauftragte der Stadt Leipzig, die Aktion.

    2019 waren deutschlandweit fast 4.400 alkoholisierte Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen an einem Verkehrsunfall beteiligt. Viele Menschen unterschätzen die Auswirkungen von Alkoholkonsum auf die Fahrtüchtigkeit beim Fahrradfahren. Beeinträchtigung der Konzentration, der Wahrnehmung und der Reaktionsfähigkeit schlagen aber auch hier zu Buche.

    Folgende Einrichtungen sind Mitglied im Arbeitskreis Suchtprävention: Diakonie Leipzig mit Projekt Drahtseil und Jugenddrogenberatung K(L)ICK, SZL Suchtzentrum Leipzig gGmbH mit Drugscouts, Deutscher Kinderschutzbund Ortverband Leipzig e. V. mit Free Your Mind, Jugendhaus Leipzig e. V. mit der Jugendberatung jUkON, Polizeidirektion Leipzig, Landesamt für Schule und Bildung, Amt für Jugend und Familie, Amt für Schule, Kommunaler Präventionsrat Leipzig und Gesundheitsamt.

    Du und dein Fahrrad – wahre Liebe?

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