Das Schulgebäude der Georg-Schumann-Oberschule in der Glockenstraße 6 (Zentrum-Südost) soll grundlegend saniert werden. Zudem ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus im Bereich der Bauhofstraße beabsichtigt. Über diesen Verwaltungsvorschlag aus der Dienstberatung von Oberbürgermeister Burkhard Jung wird die Ratsversammlung voraussichtlich im Juli entscheiden.

Um den Ansprüchen und den Raumanforderungen einer zeitgemäßen dreizügigen Oberschule gerecht werden zu können, werden die WC-Anbauten aus den 60er Jahren zurückgebaut und ein neuer Gebäudeteil im Bereich der Bauhofstraße errichtet. Aus dem bisher dreiseitigen Gebäudeensemble entsteht so ein geschlossenes Schulgebäude mit einem Innenhof.

Es wird mit Baukosten in Höhe von rund 24 Millionen Euro gerechnet. Davon wurden beim Freistaat Sachsen rund 11,1 Millionen Euro Fördermittel beantragt. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2023 geplant, Ende 2025 soll im sanierten und erweiterten Gebäude der Schulbetrieb aufgenommen werden.

Das modernisierte Haus wird den baulichen und funktionalen Rahmen für eine moderne und zeitgemäße Schulnutzung bieten. Das Gebäude wird barrierefrei erschlossen. Das Außengelände der Schule wird umfassend neu gestaltet und ebenfalls barrierefrei erschlossen.

Das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude in der Glockenstraße ist einer der ältesten Schulstandorte in Leipzig. Bisher fanden lediglich Instandhaltungen einzelner Bauteile statt. Nach der langen Nutzungszeit bedarf das Schulgebäude einer grundlegenden Modernisierung.

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