Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind gestern (21. Januar 2026) Opfer eines gezielten Hackerangriffs geworden. Davon betroffen sind weite Teile der digitalen Infrastruktur. Gleichzeitig ist das Sicherheitssystem nicht betroffen und uneingeschränkt funktionsfähig. Die baulich-technische Sicherheit ist ebenfalls lückenlos gegeben. Die Museen bleiben für den Besucherverkehr weiterhin geöffnet.

Die telefonische und digitale Erreichbarkeit der SKD ist derzeit stark eingeschränkt. So sind der Online-Shop sowie der Besucherservice aktuell nicht erreichbar. Derzeit ist nicht absehbar, wann alle betroffenen Systeme wieder zur Verfügung stehen.

Der Museumsverbund ist in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion Dresden und dem Landeskriminalamt Sachsen. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft die Übernahme der Ermittlungen.

Ein interner Krisenstab hat seine Arbeit aufgenommen. Parallel arbeiten IT-Spezialisten und IT-Forensik-Dienstleister an der Bereinigung und dem Wiederaufbau der Systeme.

Wir informieren fortlaufend auf der folgenden Website des Kulturministeriums: https://www.kt.smwk.sachsen.de/skd-7139.html

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar