Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten des Kinokonzerns CineStar an den Standorten Leipzig, Chemnitz, Erfurt und Magdeburg unter anderem ab dem heutigen Samstag (11.04.2026) im Rahmen der bundesweiten Tarifverhandlungen zum Warnstreik auf. ver.di weitet damit die Warnstreiks noch einmal deutlich aus.
„Die Beschäftigten haben es satt. Drei Verhandlungsrunden sind vergangen, erst gab es kein Angebot und bis heute noch immer kein ausreichendes. Die Mitarbeitenden haben in der Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag ein wertschätzendes Angebot verdient und zeigen mit diesem Warnstreik diesen Bedarf.“ sagt Lucas Munzke, stellvertretender Landesbezirksfachbereichsleiter A im ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Der Warnstreik wird mutmaßlich Auswirkungen für eine nicht unerhebliche Anzahl von Kinobesucherinnen und Kinobesuchern haben und an den Standorten Leipzig, Chemnitz und Erfurt bis zum Montag, den 13.04.2026 um 03:00 Uhr andauern. Die Beschäftigten am Magdeburger Standort befinden sich bereits seit dem Freitag (10.04.2026) bis zum Sonntag (12.04.2026) um 03:00 Uhr im Warnstreik.
„CineStar hat vielfach gezeigt, dass Geld da und das Kinogeschäft weiterhin lukrativ ist. Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen belegen, dass Investitionen möglich sind. Es ist zwingend erforderlich, entsprechende Gelder auch an die Mitarbeitenden weiterzugeben. Das vorgelegte Angebot muss verbessert werden.“ so Munzke.
Die Beschäftigten von CineStar fordern:
- Die Tarifgehälter der Beschäftigten des CineStar Kinos werden in der Eingangsstufe um 3 auf 16,00 Euro angehoben
- Für Beschäftigte, die länger als 10 Jahre beschäftigt sind, werden die Tarifgehälter um 3,50 Euro angehoben
- Für Beschäftigte, die länger als 25 Jahre beschäftigt sind, werden die Tarifgehälter um 4,50 Euro angehoben
- Die prozentualen Abstände der übrigen Stufen werden beibehalten.
- Die Jahressonderleistung wird auf 880,00 Euro erhöht
- Die Laufzeit beträgt 12 Monate






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