Die Veranstaltungsreihe Netzwerk Baukultur Leipzig wird am Donnerstag, 16. April, in Regie der Ingenieurkammer Sachsen fortgesetzt. Ganz im Zeichen des Jahresthemas „Ostmoderne – Ein Blick zurück in die Zukunft“ geht es dabei um Infrastruktur: Dr.-Ing. Stefan Minar, Geschäftsführer des C³ – Carbon Concrete Composite e. V., beschreibt innovative Ansätze zur Sanierung bestehender Bauwerke sowie zum Bestandserhalt etwa von Verkehrsinfrastruktur – mithilfe von Carbonbeton.

Dr. Martin Meigen, pensionierter Projektleiter der Netz Leipzig GmbH, berichtet aus erster Hand über die Entwicklung der Fernwärmeversorgung in Leipzig. Ein besonderer Blick gilt dabei der Großwohnsiedlung Grünau, wo Ende der 1970er Jahre mehrere umsetzbare Heizkraftwerke gebaut wurden.

Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr in der Stadtbibliothek (Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11, 2. OG, Oberlichtsaal). Moderiert wird der Abend von Kammerpräsident Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann.

Das „Netzwerk Baukultur Leipzig“ möchte das für die Stadtentwicklung so wichtige Thema der Baukultur in die Öffentlichkeit tragen. Die Partner im Netzwerk – darunter neben der Kulturstiftung etwa die Leipziger Denkmalstiftung und die Ingenieurkammer Sachsen – engagieren sich gemeinsam dafür, Leipzig durch reflektiertes Planen und Bauen lebenswerter zu gestalten. Alle Leipzigerinnen und Leipziger sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Nächster Termin der Veranstaltungsreihe ist dann am Donnerstag, 21. Mai, zum Thema „Vergessene Moderne? Der Deutsche Werkbund Sachsen e.V. und die Ostmoderne“.

Weitere Informationen zur Reihe sowie eine Übersicht über die Termine im Jahr 2026 gibt es online unter www.leipzig.de/netzwerk-baukultur.

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