Es ist geschafft: Die flächendeckende Modernisierung der Lichtpunkte in Markkleeberg ist abgeschlossen. Das gesamte Markkleeberger Stadtgebiet ist nun vollständig auf energieeffiziente LED-Technik und autarke Solarleuchten umgestellt. Die letzten verbliebenen Natriumdampflampen – umgangssprachlich als gelbes Licht bekannt – gingen im Juni am Schwalbenbogen vom Netz.
Mehr Licht, weniger Verbrauch
Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2025 verbrauchten Straßenbeleuchtung, Ampeln und Weihnachtsbeleuchtung zusammen nur noch rund 385.000 kWh. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 lag der Verbrauch – trotz deutlich weniger Lichtpunkte (2.200 im Vergleich zu heute rund 3.900) – noch bei stolzen einer Million kWh. Markkleeberg hat hier frühzeitig Mut bewiesen: Bereits 2003 begann die Umstellung der Ampelanlagen, ab 2006 folgten die Straßenleuchten. Anfängliche Kinderkrankheiten wie Blendung oder ungewohnte Lichtfarben gehören längst der Vergangenheit an.
Die Zukunft leuchtet autark
Aktuell sorgen bereits 62 solarbetriebene Leuchten im Stadtgebiet für umweltfreundliches Licht – Tendenz steigend. Die Anlagen haben die dunklen Wintermonate bestens überstanden. In den kommenden Jahren wird nun die Haltbarkeit der Akkus weiter beobachtet, die geschützt im Mastinneren unter der Erdoberfläche verbaut sind.
Bis einschließlich 2028 stehen bereits die nächsten Projekte an. Neue LED- und Solaranlagen sind u.a. am Volksgut, an der Alten Ziegelei, der Privatstraße, der Rathausstraße und der Bauernhofstraße geplant. Gemeinsam mit Mitnetz Strom bauen wir zudem die Freileitungen in der Cröbernschen Straße und der Gustav-Meisel-Straße zurück, um die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen.
Darüber hinaus dürfen sich alle Bürgerinnen und Bürger auf optische Neuerungen freuen: In diesem Jahr erhalten viele unserer grauen Verteilerschränke ein kreatives Gewand, und neue dekorative LED-Beleuchtungen ziehen in die Stadt ein.






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