Das International Space Education Institute in Leipzig bildet seit 20 Jahren künftige Raumfahrtingenieure und Astronauten auf ihre Karrieren vor. Alina, Jasleen und Evgeniy sind das auch bereits, andere wurden Piloten wie Sakurako, Marco, Marcus und Christoph. Unsere Teams sind 3-facher Weltmeister beim Konstruieren und Fahren der NASA Human Exploration Roverchallenge. Unser Campus geht auf den in Leipzig geborenen deutsch-amerikanischen NASA-Wissenschaftler Prof. Dr. Jesco von Puttkamer zurück, der zuletzt die ISS aufbaute und als ihr Direktor leitete.
Dieser US-Nachwuchswettbewerb wurde von unserem Verein im Jahre 2005 von uns als bestechend fair und transparent entdeckt. Gemeinsam mit Prof. Dr. von Puttkamer aus dem NASA-Headquarters wurde er für internationale Teilnehmer weiterentwickelt. Die ersten Teams kamen 2006 aus Leipzig, bis diese zahlenreich durch die Welt reisten und hunderte weiterer internationaler Teams in über 30 Ländern zur Teilnahme motivierten. Das ISEI Leipzig allein stellte 24 multinationale Teams mit zahllosen Preisen. Unter anderer Politik heute sind internationale Teams vor allem durch Intransparenz und Regelbenachteiligung wieder selten oder „schmückendes Beiwerk“ geworden.
Seit 2024 arbeitet man an neuen Ideen und Hardware für künftige bessere internationale Wettbewerbe und neuen Innovationen. Im Mittelpunkt stehen die elektrische Mikromobilität mit der Modifikation der erfolgreichen ISEI-Rover bei NASA auf elektrische Hybridantriebe, sowie ein Cyberbug (ein kleiner aber komplett straßentauglicher elektrischer Cybertruck mit ca. 100 km Reichweite.).
In den folgenden Tagen werden diese Fahrzeuge der jungen Konstrukteure in 3 Disziplinen getestet: Reichweite, Geschwindigkeit und Geländegängigkeit. Es wird in 3 Kategorien unterschieden: reiner Muskelantrieb, Hybridantrieb, reiner Elektroantrieb. Dazu geht es am 11.8.2026 von 14-20 Uhr auf den Spreewaldring (Reichweitentest), am 14.8.2026 von 17-20 Uhr auf das legendäre Kindernachtrennen in Leipzig (Geschwindigkeitsmessung) und am 15.8.2026 früh von 9-10 Uhr auf den Hindernis-Trainingskurs am Rabetpark in Leipzig. Möglich machen diese Veranstaltungen die Sponsoren OAT (Otto Alte-Teigeler GmbH) und die Industriepartner des ISEI (siehe unten). Natürlich gehören dazu auch unendlich ehrenamtliche Stunden.
Alle internationalen Teams wurden eingeladen, verschiedene haben sich angemeldet, einige haben die finanziellen und bürokratischen Hürden einer Anreise in die EU trotz Ferienzeit gemeistert. Ganz sicher erscheinen 2 Teams der technischen Universität Istanbul. Andere schauen von Washington, Mexiko, Dominikanischer Republik über Rio bis Nairobi und Delhi online zu, um ihre Sponsoren für folgende Veranstaltungen anzustrengen.
Aber auch die Nachwuchsingenieure aus Leipzig stehen in nichts nach. Besonders die Micronauts mit Jungingenieur Jesco (12), ein Team aus 10-12 jährigen Jungs und Mädchen haben in 2-jähriger Arbeit eine Glanzleistung vollbracht. Sie haben ein Cybertruck-ähnliches Microcar selbst gebaut, welches technisch und optisch Aufsehen erregt. In den letzten 5 Wochen Ferien wurde unentwegt getüftelt, auf CAD entworfen, 3D gedruckt, gebohrt, gelötet und sogar geschweißt. Handwerk und Ingenieurssoftware sind bei dieser Generation in selten exzellenter Balance, noch weit vor jeglichen Berufsentscheidungen. So begeistert das ISEI und bereitet auf ein spannendes Leben vor.
Die 19-jährige Roverpilotin Cosma Heckel absolvierte in den vergangenen 17 Tagen neben ihrer Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit Abitur (1st Mould Pirna) ein Pilotentraining in Neuseeland. Diese Einladung erhielt sie direkt aus Köln von der Jugendinitiative der Deutschen Luft- und Raumfahrtgesellschaft. Sie steht vor Ort nicht nur mit Ihrem Elektro-Rover „Ophelia“ (NASA-Platz 4: 2024 und 2025) Rede und Antwort, sondern mit Bruder Jesco (12) auch als NASA-VIP und Augenzeuge des Starts der Mondrakete ARTEMIS-2 vom April diesen Jahres.
Mehr Infos:
www.spaceeducation.de



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