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Neues Miteinander an der Ratzelstraße: Wohnungsgenossenschaft Lipsia und Volkssolidarität eröffnen Begegnungsstätte

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    Eine neue Begegnungs- und Beratungsstätte steht seit Donnerstag dieser Woche den Bewohnern von Kleinzschocher und dem nahen Grünau offen. In der Ratzelstraße 2 betreiben die Wohnungsgenossenschaft "Lipsia" eG und der hiesige Stadtverband der Volkssolidarität das Angebot, das sich besonders an Senioren richtet.

    „Nichts wäre schlimmer, als wenn man in einer gut eingerichteten Wohnung allein ist.“ Diese Begründung für die neue Begegnungs- und Beratungsstätte in der Ratzelstraße 8 hatte Dr. Axel Viehweger, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften, am Donnerstag parat. Gerade im Uno-Jahr der Genossenschaft passe das Gemeinschaftsprojekt der Leipziger Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG und der hiesigen Volkssolidarität ganz besonders in die Landschaft.

    Weltweit gehörten mehr Menschen einer Genossenschaft an, als es unter dem Dach des Weltverbandes FIFA organisierte Fußballer gebe, so Viehweger weiter. In dem „Genossenschaftsland“ Sachsen seien es gut eine Million Menschen. Wohnen ist in der Tat mehr als bloße Unterbringung. Deshalb gibt es in vielen Sprachen nur ein Wort, das gleichermaßen für „wohnen“ und „leben“ steht. Und dann ist da noch der demografische Wandel, der neue Wege erfordert, um beides zusammenzubringen.
    Denn immer mehr Menschen leben immer länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden. Auch Leipzigs Wohnungsgenossenschaften wissen mit Blick auf den Altersdurchschnitt ihrer Mieter und Mitglieder davon zu berichten. Technik sei eben für ein Wohnungsunternehmen nicht alles, lautete das Credo von Wilhelm Grewatsch, Vorstandsvorsitzender der Lipsia. Gerade Genossenschaften gehe es auch um Solidarität.

    Deshalb suchte die Lipsia einen kompetenten Partner, mit dem sie das Projekt einer Begegnungs- und Beratungsstätte umsetzen kann. Schließlich hatte sich auch die Lipsia durch Unterzeichnung des Positionspapiers „Altenfreundliches Wohnen in Leipzig“ zu dem Ziel bekannt, Wohnungen und Wohnumfeld seniorengerecht zu gestalten.
    Und der Wohlfahrtsverband Volkssolidarität suchte unter Leipzigs Wohnungsgenossenschaften eine, für die sie ein solches Angebot umsetzen kann. Beide Seiten fanden zueinander. Am Donnerstag war nun die offizielle Schlüsselübergabe in der Ratzelstraße 8.

    Am kommenden Montag, 13. August 2012, gibt es ab 14 Uhr bei einem Tag der offenen Tür schon Näheres zu den künftigen Angeboten und Aktivitäten. Vorab soviel: Vornehmlich Geselligkeit und Beratung wollen beide Partner in dem frisch hergerichteten Ladenlokal in Kleinzschocher anbieten. Die thematischen Schwerpunkte werden demnächst bei den anliegenden Mietern und Genossenschaftsmitgliedern abgefragt. Fragen rund um Gesundheit, Pflege und hauswirtschaftliche Hilfen will die Volkssolidarität von Beginn an anbieten. Auch bei der Installierung eines Hausnotrufgerätes ist der Wohlfahrtsverband gern behilflich.

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    Die Begegnung in dem neuen Treff im Leipziger Westen soll übrigens generationsübergreifend sein. Mit der Kita in der nahen Diezmannstraße sind beispielsweise gemeinsame Weihnachtsfeiern vorstellbar, heißt es von der Volkssolidarität.

    „Wir schaffen eine Anlaufstelle, die dem wachsenden Informationsbedarf von Senioren und ihren Angehörigen in Hinblick auf Bestimmungen der Sozialgesetzgebung Rechnung trägt“, erläuterte Christine Manz, Leipziger Geschäftsführerin der Volkssolidarität.

    Volkssolidaritäts-Vorsitzender Olaf Wenzel sieht darüber hinaus noch einen besonderen Standortvorteil der Ratzelstraße 8. Die Begegnungsstätte stellt für ihn eine „Tür nach Grünau“ dar. „Wir erwarten, dass wir eine Initialzündung dafür geben, dass die Volkssolidarität mit Partnern auch wieder in Grünau arbeiten kann“, so Wenzel.

    www.wg-lipsia.de
    www.volkssolidaritaet-leipzig.de

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