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Mit dem Kanu nach Hamburg: Im Juli findet wieder die große Werbefahrt für den Kanaldurchstich zur Saale statt

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    Wenn es nach der Stiftung "Ecken wecken" geht, ist die Sache schon gelaufen. Dann verabschiedet am 15. Juli 2013 um 9 Uhr Oberbürgermeister Burkhard Jung am Stelzenhaus in Plagwitz die Kanuten zur 471,02 Kilometer langen Paddeltour nach Hamburg. 2011 gab es die letzte. Regelmäßig erinnert die Tour an das Traum-Projekt, irgendwann den Kanaldurchstich vom Lindenauer Hafen bis zur Saale hinzukriegen.

    Der Wunsch nach einer Wasserstraßenanbindung der Stadt Leipzig ist fast so alt wie die Stadt selber, umreißt die Stiftung in ihrer Einladung zur Hamburg-Fahrt die lange Vorgeschichte des Projektes. In den nächsten Jahren soll ja – eines der prägnantesten Vorhaben von Burkhard Jung als OBM – mit dem Lindenauer Hafen ein urbanes Quartier entstehen, das Leipzig nicht nur dieser alten Idee, sondern über einen ersten Kanaldurchstich auch der Saale und der Elbe ein Stück näher bringt.

    Für eine wassertouristische Verbindung zwischen Leipzig und Hamburg braucht es aber noch zwei weitere Kanaldurchstiche. Das erste ist das kurze Stück vom Lindenauer Hafen zum schon existierenden Teilstück des Elster-Saale-Kanals. Das andere ist dessen Verbindung mit der Saale.

    Dort freilich kommt man auf sachsen-anhaltinisches Gebiet – und in die Bereiche utopischer Träume mit Motorbootbetrieb und Schiffshebewerk. Mit solchen Steuergeldverschwendungen kann man natürlich auch ziemlich schnell dafür sorgen, dass sich die Pläne in Luft auflösen. Einen wirtschaftlichen Nutzen haben die 106-Millionen-Euro-Visionen nicht. Und mit dem gewünschten nachhaltigen Bootstourismus im Neuseenland haben sie auch nichts zu tun.

    Wer mit dem Kanu Richtung Hamburg will, der braucht kein Schiffshebewerk. Der ist mit deutlich einfacheren Lösungen zufrieden.Mit dem Projekt Hamburg 471,02 km will nun auch 2013 wieder eine Crew aus zur Zeit 40 Kanufahrern zwischen 11 und 79 Jahren für die noch fehlenden Kanaldurchstiche bis zur Saale werben. Initiatoren der Fahrt sind der Leipziger-Kanu-Club e.V., der Lindenauer Stadtteilverein e.V. und die Stiftung „Ecken wecken“. Die Kanuten werden mit ihren muskelbetriebenen Booten die Tour in Etappen über Kloschwitz, Bernburg, Barby und dann die Elbe abwärts zurücklegen und mit Abenteuerlust, Spaß am Paddeln und dem nötigen Durchhaltevermögen am 26. Juli Hamburg erreichen.

    Start soll am 15. Juli um 9:00 Uhr sein: „Verabschiedung durch Burkhard Jung – Oberbürgermeister der Stadt Leipzig – am Stelzenhaus, Fahrt bis Kanal 28, Umtragen in den Lindenauer Hafen und schließlich in den Elster-Saale-Kanal“, schreibt die Stiftung Ecken wecken zu diesem Projekt schon mal mutig.

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    Die Crew lädt herzlich dazu ein, ein Stück des Weges mitzufahren und sie bis Burghausen zu begleiten. Boote können bei Bedarf angemietet werden. Details dazu soll es ab Mai 2013 auf der extra dafür angelegten Website geben.

    Am Nachmittag will man dann in Halle Kaffee trinken und anschließend mit Begleitkorso bis nach Wettin fahren. Es folgen elf Tage auf Saale und Elbe – bei hoffentlich guten Wetter- und Gewässerbedingungen. Und am 27. Juli vormittags ist dann die Begrüßung in Hamburg durch Olaf Scholz – Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg zumindest schon mal angefragt.

    Aber es ist natürlich auch möglich, die ganze Tour mitzufahren. Ein paar Anmeldungen sind noch möglich unter www.hamburg471komma02.de/anmeldung.html

    www.stiftung-ecken-wecken.de

    www.buergerbahnhof-plagwitz.de

    Das Paddelprojekt 2013 als PDF zum download.

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