Ein gnadenloser Wettbewerb, der keine gleichwertigen Lebensverhältnisse zulassen kann

Für alle LeserIn der vergangenen Woche machte mal wieder der „Prognos Zukunftsatlas“ von sich Reden. Leipzigs OBM war mal wieder glücklich. Bei der Dynamik bekam Leipzig ein hübsches erstes Plätzchen zugestanden. Aber im Detail sieht man dann, dass Leipzig nach wie vor Teil einer ganzen Region ist, in der die Einkommen unterirdisch sind. Was ja dann ein paar Tage später der „Deutschlandatlas“ des Bundesinnenministeriums wieder deutlich machte.
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401 Kreise und Kreisfreie Städte hat das Prognos-Institut wieder bepunktet. Mit diesem Zukunftsatlas versucht man irgendwie die Zukunftschancen der Städte und Kreise zu ermitteln. Was dann immer hübsch bunt aussieht, aber nichts darüber aussagt, warum einige Regionen im Geld schwimmen und die anderen unter Schulden ächzen, die Einwohner verlieren und zunehmend auch politisch abdriften.

Im Grunde spiegeln auch die Prognos-Karten das falsche neoliberale Denken der Gegenwart, in dem jeder gegen jeden konkurriert. Nicht nur Unternehmen und Staaten, sondern auch Regionen und Städte.

Eine Tatsache, die der Europaticker am 10. Juli mit den Sätzen kommentierte: „Deutschlands Städte und Kreise befinden sich in einem starken Standortwettbewerb um Einwohner, Fachkräfte, Investitionen, Erweiterungen und Ansiedlungen sowie den Infrastrukturausbau. Der Zukunftsatlas gibt Orientierung im Standortwettbewerb. Im Vergleich mit anderen Städten und Kreisen werden individuelle Stärken und Schwächen gespiegelt.

Dabei geht es beim Zukunftsatlas nicht um kurzfristige Analysen. Es geht darum, Daten über einen längeren Zeitraum zu betrachten. Städten und Kreisen, Wirtschaftsförderern, Industrie- und Handelskammern, Infrastruktur- und Immobilieninvestoren und anderen regionalen Akteuren gibt der Zukunftsatlas wertvolle Hinweise, wo Risiken zu mindern sind und regionales Handeln erforderlich ist. Der Zukunftsatlas dient damit als zentrales Instrument der Gestaltung zukunftsorientierter Strategieprozesse der Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung sowie von Investor-Entscheidungen.

Die Zukunftsperspektiven der Regionen werden in Anlehnung an zahlreiche Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung anhand eines Zukunftsindex bestimmt. Der Zukunftsindex basiert auf insgesamt 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren, die sich vier großen Bereichen zuordnen lassen …“

Eigentlich kümmert sich der Europaticker eher um Themen wie Umwelt und nachhaltiges Wirtschaften. Aber wenn ein privates Beratungsunternehmen wie die Prognos AG im Drei-Jahres-Abstand solche Rankings veröffentlicht, sind nicht nur Oberbürgermeister auf seltsame Art selig. Oder das „Handelsblatt“, das den „Zukunftsatlas®“ als Erster veröffentlichen darf. Das kleine Schutz-® nicht zu vergessen, denn das Ding ist ein Markenprodukt. Man verkauft den Landräten und Oberbürgermeistern quasi eine Art Zukunfts-TÜV, ganz ähnlich, wie es INSM und Bertelsmann-Stiftung regelmäßig tun.

Und die fühlen sich dann animiert, den freundlichen Hinweisen dieses Zukunfts-TÜV zu folgen. Oder auch nicht. Denn die meisten können ihnen gar nicht folgen, weil sie gar nicht die finanziellen Reserven haben, um im Wettbewerb um große Unternehmensansiedlungen mitpokern zu können.

Deswegen zeichnet der „Zukunftsatlas“ seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2004 immer wieder sich ähnelnde Bilder.

„Wie auch 2016 zeigt sich ein starkes Süd-Nord-Gefälle: 21 der 25 Top-Standorte liegen in Süddeutschland. Außerhalb Süddeutschlands schaffen es nur die vier Städte Wolfsburg, Düsseldorf, Hamburg und Münster in die Top 25 – also die Regionen mit der höchsten Zukunftsfestigkeit“, stellt Europaticker fest. „In Ostdeutschland erreichen nur die Städte Dresden, Jena, Potsdam, Berlin und Leipzig die Gruppe der Regionen, in denen die Zukunftschancen überwiegen. Gebiete, in denen die Zukunftsrisiken überwiegen, gibt es sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland.“

Der gern beschworene Wohlstand errechnet sich vor allem über die Haushaltseinkommen, nicht über Besitz und in Aktien angelegten Reichtum. Würde das noch mit einfließen in die Rechnung, würden die ostdeutschen Regionen noch weiter abschmieren. So landen die Landkreise Leipzig und Nordsachsen mit Platzierungen bei „Wohlstand“ immerhin auf den Rängen 172 und 273 unter 401 untersuchten Gebietskörperschaften, Dresden schafft Rang 298 und Leipzig Rang 372.

Was eben heißt: Die Durchschnittseinkommen in und um Leipzig sind miserabel. Und trotzdem verleiht Prognos Leipzig den Dynamik-Platz 1. Denn unübersehbar wächst Leipzig, sticht regelrecht heraus aus einer Region, in der sonst alles blau gemalt ist. Nicht wegen der AfD-Wahlergebnisse, sondern wegen der Zukunftschancen. Aber gerade deshalb zeigen die Karten ja auch, warum das zusammenhängt. Das Gefühl, wirtschaftlich abgehängt zu sein, schlägt sich nun einmal auch in Wahlergebnissen nieder. Erst recht, wenn dieses Abgehängtsein sich dann auch noch in niedrigen Einkommen niederschlägt, erwartbar kleinen Renten und (in der jüngeren Vergangenheit) vielen unliebsamen Begegnungen mit den Jobcentern.

Dass Leipzig, Dresden und Berlin immerhin als aufstrebende Großstädte erfasst werden, macht einfach deutlich, wie dieser „Wettbewerb der Regionen“ tatsächlich abläuft. Er fokussiert sich nämlich auf die starken Metropolkerne, in denen sich die modernen Unternehmen und Arbeitsplätze konzentrieren. Und diese Metropolen ziehen ihre jeweilige Region dann mit. Es ist also eher Bockmist, wenn man den Landräten im Erzgebirge, in der Uckermark oder im Mansfeldischen erzählt, sie würden mit ihrem Landkreis im Wettbewerb bestehen können. Gar allein. Das funktioniert nicht. Die Landkreise haben nur eine Chance, wenn sie sich mit den zentralen Großstädten vernetzen und gemeinsam den Ausbau gemeinsamer Infrastrukturen vorantreiben. Und den Ausbau der Hochschul- und Forschungsstrukturen.

Das ist – mit Blick auf Leipzig – ein echtes Handicap. Denn da die großen Konzernzentralen fehlen, hängt selbst Leipzig bei der Forschung (Stichwort: Innovation) nicht nur hinterher, sondern von anderen ab. Platz 152 bei Innovation ist für Leipzig ein echtes Manko. Dresden kommt immerhin auf Platz 56.

Aber natürlich bleibt die Frage offen: Worauf sollen eigentlich all jene Regionen hoffen, die sich nicht so einfach an eine Metropole andocken können?

Die Frage bleibt hier offen, weil auch der „Zukunftsatlas“ zeigt, welche Art Wettbewerbsdenken unsere heutige Politik beherrscht, wie sehr das eigentlich für konkurrierende Unternehmen typische Wettbewerbsdenken über den massiven Einfluss großer Konzerne auf deutsche und europäische Politik bis in die Gnadenbrotverwaltung für die „abgehängten Regionen“ vorgedrungen ist. Wenn so ein Denken aber die Köpfe der entscheidenden Politiker besetzt, gibt es keinen Notausgang für alle, die da nicht mehr mithalten können, bestenfalls ein paar Brotsamen und Vertröstungen.

Die Lösung für diese Probleme liegt außerhalb dieses Denkens. Aber für den Augenblick gilt der alte Adorno-Satz: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“

Zukunftsatlas von Prognos zeigt ein Leipzig, das auch ohne Wohlstand zu wachsen versucht

Zukunftsatlas
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