Liveticker OBM-Wahl in Leipzig: Tag der Entscheidung

Für alle LeserHeute entscheidet sich, wer in den kommenden sieben Jahren in Leipzig als Oberbürgermeister/-in das Sagen haben wird. Neben Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) stehen Sebastian Gemkow (CDU), der den ersten Wahlgang knapp gewonnen hatte, und Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) zur Wahl. Mit den ersten Ergebnissen aus den Wahllokalen ist gegen 18:30 Uhr zu rechnen. Die L-IZ wird das Geschehen im Liveticker begleiten.
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Zum Nachfolgeartikel zur OBM-Wahl: „Die gespaltene Stadt“ auf L-IZ.de

20:05 Uhr

Die Wahlleiterin für die Wahl des Oberbürgermeisters, Dr. Andrea Schultz, hat das vorläufige Ergebnis des zweiten Wahlganges verkündet.

Die drei zur Wahl zugelassenen Bewerber erzielten danach folgende Stimmanteile:

Burkhard Jung (SPD): 49,1 Prozent

Sebastian Gemkow (CDU): 47,6 Prozent

Ute Elisabeth Gabelmann (PIRATEN): 3,3 Prozent

Mit 110.962 Stimmen hat Burkhard Jung im zweiten Wahlgang die meisten gültigen Stimmen erhalten. Vorbehaltlich der Feststellung des amtlichen Endergebnisses durch den Wahlausschuss am Freitag bleibt er damit Oberbürgermeister der Stadt Leipzig.

19:40 Uhr

Burkhard Jung gewinnt die Wahl und bleibt Leipzigs Oberbürgermeister.

Video L-IZ.de

19:31 Uhr

Es fehlen noch zwei Wahlbezirke, die eher für Gemkow sein dürften. Aber das wird wohl nicht mehr reichen, um Jung noch einzuholen.

19:12 Uhr

Noch 20 Bezirke. Vorsprung von Jung schmilzt auf einen Prozentpunkt.

18:43 Uhr

Es ist eine Aufholjagd. Da die Wahlbezirke von außen (Suburbia) Richtung Zentrum ausgezählt werden, sieht es nun gut für den Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) aus. Je zentraler die Wahlbezirke werden, um so mehr steigt der rote Balken, seit der 200ste von 477 Wahlbezirken überschritten wurde.

18:33 Uhr

Rund ein Viertel der Bezirke ist ausgezählt. Jung holt deutlich auf und liegt nun drei Prozentpunkte hinter Gemkow.

18:25 Uhr

Das erste Zwischenergebnis ist da. Gemkow liegt in Führung. Er kommt aktuell auf 52 Prozent der Stimmen. Jung steht derzeit bei 45 Prozent. 47 von 477 Wahlbezirken sind ausgezählt. Rund ein Viertel der Bezirke ist ausgezählt. Jung holt deutlich auf und liegt nun drei Prozentpunkte hinter Gemkow.

Update 18:07 Uhr: Ergebnisse in wenigen Minuten

Im Rathaus warten nun zahlreiche Menschen auf die ersten Ergebnisse. Zuvor gibt es eine kurze Einführung durch Christian Schmitt, den Leiter des Amtes für Statistik und Wahlen. Er geht unter anderem auf die Ergebnisse des ersten Wahlgangs ein, in dem Jung vor allem im Zentrum und Gemkow eher in den Außengebieten punkten konnte. Laut Schmitt ist bereits vor 18:30 Uhr mit den ersten Ergebnissen zu rechnen. Die Spannung steigt.

Update 16:45 Uhr: Wen wählen jene, deren Favoriten nicht mehr dabei sind?

Entscheidend dürfte heute vor allem sein, für wen jene Wähler/-innen stimmen, die im ersten Wahlgang eine der nun nicht mehr kandidierenden Personen favorisiert hatten. Die Bewerberinnen von Linkspartei, Grünen und Die PARTEIhaben sich für Jung ausgesprochen. Die Bewerber von AfD und FDP hingegen verzichteten auf eine Wahlempfehlung.

Dass jemand, der mit der AfD sympathisiert, nun für den SPD-Bewerber Jung stimmt, ist unwahrscheinlich. Eher gespalten dürften die (wenigen) FDP-Wähler/-innen aus dem ersten Wahlgang sein – zumindest wenn sie ähnlich denken wie die Parteimitglieder. Eine offizielle Empfehlung gibt es zwar nicht, dennoch warben einige offen für Jung und andere offen für Gemkow.

Jung wiederum darf vor allem mit den Stimmen ehemaliger Linke-Wähler/-innen rechnen – weniger aus Überzeugung, sondern vielmehr um den CDU-Bewerber Gemkow zu verhindern. In den vergangenen Wochen warb die Linke in Leipzig fast so stark für Jung als wäre es ihr eigener Kandidat. Zuletzt gab es auch ein Grußwort des ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.

Auch die Mehrheit der Grünen wird nun wohl Jung wählen. Allerdings dürfte es auch eher konservative Grünen-Wähler/-innen geben, die vielleicht doch zu Gemkow tendieren oder die im zweiten Wahlgang gar nicht abstimmen, weil ihnen das Ergebnis nun ziemlich egal ist.

Addiert man alles zusammen – also Linke, Grüne, Die PARTEI und SPD für Jung sowie CDU und AfD für Gemkow –, sollte es am Ende eigentlich für den Amtsinhaber reichen. Laut einer vor einer Woche im Auftrag der LVZ durchgeführten Umfrage liegt Jung jedoch nur zwei Prozentpunkte vor Gemkow. Möglicherweise kann Gemkow die wechselwilligen Teile der Bevölkerung besser motivieren als Jung die etwas amtsmüden Teile.

In knapp zwei Stunden wissen wir mehr.

Update 16 Uhr: Die Wahlbeteiligung bleibt konstant hoch

Es sieht ganz danach aus, als ob sich die Wahlbeteiligung aus Runde 1 am 2. Februar 2020 (49,1 Prozent) erneut einstellen könnte. Was eine ziemliche Überraschung darstellt. Um 16 Uhr hat sie bereits 44, 1 Prozent erreicht. Normalerweise geht diese nach dem Ausscheiden von Kandidaten deutlich nach unten, doch dieses Mal handelt es sich wohl doch um eine Lagerwahl.

Gerätselt darf nun werden, ob sich tatsächlich das rot-rot-grüne Bündnis, welches sich unter anderem unter solchen Losungen wie „Leipzig kippt nicht“ hinter Burkhard Jung versammelte, hier tatsächlich überwiegt. Laut Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat könnte dies gut sein, hier hat dieses Lager mit 42 von 70 möglichen Stimmen seit der Kommunalwahl 2019 eine komfortable Mehrheit.

Oder, was ebenfalls möglich ist, die geradezu unsichtbare Wahltaktik Gemkows in ihrer sachlichen Beliebigkeit gegen einen Amtsinhaber gezündet hat, bei dem 14 Amtsjahre genügend Spielraum für Kritik bot. Hier und da waren doch deutliche Rufe nach einem Wechsel um des Wechsels willen laut geworden. Für Burkhard Jung (SPD) könnte auch das Ergebnis von Ute Elisabeth Gabelmann ein Problem werden – ihre Prozente dürften wohl eher ihm, als Gemkow fehlen. Im Wahlkampf hatte sich Gabelmann quasi ausschließlich am Amtsinhaber gerieben, Gemkow war auch bei ihr quasi thematisch abgetaucht.

Ob sich auch AfD-Wähler und andere rechtsradikale Wähler hinter Sebastian Gemkow (CDU) versammeln, steht ebenfalls im Raum. Eins ist jedoch nun sicher: egal ist es den Leipziger/-innen dieses Mal wirklich nicht, wer in den kommenden sieben Jahren die Amtsgeschäfte im Leipziger Rathaus führt.

Die Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei der leipziger OBM-Wahl 2020. Grafik: Leipzig.de

Die Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei der leipziger OBM-Wahl 2020. Grafik: Leipzig.de

Ausgangslage

Drei Bewerber/-innen um das Amt des Oberbürgermeisters beziehungsweise der Oberbürgermeisterin sind übrig geblieben: Burkhard Jung (SPD), Sebastian Gemkow (CDU) und die von mehreren kleinen Parteien unterstützte Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten). Klare Favoriten auf den Sieg sind die beiden Männer.

Beide hatten im ersten Wahlgang am 2. Februar jeweils rund 30 Prozent der Stimmen erhalten. Allerdings lag Gemkow zwei Prozentpunkte vor Jung – für viele eine Überraschung. Gabelmann hingegen holte mit 0,9 Prozent das schlechteste Ergebnis aller damals noch acht Bewerber/-innen.

Im Gegensatz zu Franziska Riekewald (Linke), Katharina Krefft (Grüne), Christoph Neumann (AfD), Katharina Subat (Die PARTEI) und Marcus Viefeld (FDP) entschied sie sich dazu, im zweiten Wahlgang am 1. März erneut anzutreten.

Bis 18 Uhr können die Leipziger/-innen ihre Stimme abgeben. Die ersten Ergebnisse aus den Wahllokalen sind ab 18:30 Uhr zu erwarten. Im ersten Wahlgang stimmten bereits die Ergebnisse aus den ersten Wahlbezirken weitgehend mit dem Gesamtergebnis überein. Sollte also schon 18:30 Uhr jemand mit einigen Prozentpunkten oder noch deutlicher in Führung liegen, wäre das wohl bereits die Entscheidung. Das Endergebnis dürfte gegen 20 Uhr feststehen.

Die Wahlbeteiligung in Leipzig um 14 Uhr zur OBM-Wahl 2020. Chart von Leipzig.de

Die Wahlbeteiligung in Leipzig um 14 Uhr zur OBM-Wahl 2020. Chart von Leipzig.de

Übrigens: Schon um 14 Uhr war die Wahlbeteiligung höher als beim zweiten Wahlgang vor sieben Jahren insgesamt (36,4 Prozent vs. 34,2 Prozent). Im Vergleich zur Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang vor vier Wochen gibt es eine Steigerung um rund zweieinhalb Prozentpunkte. Es deutet sich damit an, dass die Zuspitzungen der vergangenen Wochen wohl die beiden maßgeblichen Lager um Jung und Gemkow in die Wahllokale führen.

Für die einen ist es mit Gemkow das Versprechen auf eine Art Neuanfang, das rot-rot-grüne Lager sieht die Weltoffenheit und Buntheit der Stadt Leipzig mit einem CDU-OBM bedroht. Zuletzt hatten neben Prominenten vor allem Akteure aus der Leipziger Kunst-, Politik- und Medienszene stark für Burkhard Jung mobilisiert.

OBM-Wahl 2020: Jung und Gabelmann diskutieren bei der ersten Leipziger „Townhall“ + Video

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