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Bürgermeisterwahl in Markranstädt: Heike Kunzemann von den Linken sagt Bürgermeisterin von Markranstädt den Kampf an

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    In Markranstädt hat die heiße Phase des Wahlkampfes schon lange begonnen. Die Vorgeplänkel um Datenskandale, die neu gebaute und Mängel behaftete Sporthalle, die bisland mit deutlicher Mehrheit regierende Bürgermeisterin Carina Radon und ihre Rolle bei der Einstellung des Stadtjournals sind der Auftakt zur anstehenden Bürgermeisterwahl am 16. September.

    Jetzt hat der Ortsverband Markranstädt der Partei Die Linke seine Kandidatin Heike Kunzemann in den Kampf um das Amt des Bürgermeisters von Markranstädt geschickt. In einer öffentlichen Gesamtmitgliederversammlung des Ortsverbandes am Donnerstag, 19. April, im Bahnhofsrestaurant votierten die anwesenden Parteimitglieder einstimmig für die 49-jährige gebürtige Markranstädterin. Von 17 eingeladenen wahlberechtigten Parteimitgliedern nahmen zehn an der Versammlung teil.

    In einem ersten Statement nach ihrer Nominierung sagte Heike Kunzemann, dass sie sich der Schwere dieser Aufgabe durchaus bewusst sei, sich aber dieser großen Herausforderung stellen möchte und den Bürgern der Stadt ein guter und vor allem berechenbarer demokratischer Partner sein wolle: „Ich stehe für ein tolerantes Miteinander in unserer Stadt und in den Ortsteilen. Die zu bewältigenden Aufgaben können wir nur miteinander lösen, auch indem wir füreinander einstehen.“

    Nach Heike Kunzemanns Auffassung sollen Transparenz und Bürgernähe im Rathaus wieder Einzug halten, ebenso brauche man eine neue Stadtkultur, die maßgeblich von den Bürgern geprägt werden solle. Bewährtes solle erhalten bleiben und fortgesetzt werden, Problematisches jedoch auf den Prüfstand gestellt werden. Sport und Touristik müssen weiterhin gestärkt und gefördert werden, ebenso das soziale Wohlergehen aller Generationen in unserer Stadt. Das könne aber nur durch eine starke Wirtschaftskraft funktionieren bei einer gleichzeitigen Verringerung der drückenden Schuldenlast.

    Sie wolle sich, wenn sie als Bürgermeisterin gewählt werden sollte, für einen Bürgerhaushalt stark machen, sich für die Vernetzung der Ortsteile im Personennahverkehr einsetzen und sich der Verkehrslärmbelastung stärker widmen. Überhaupt wolle sie die Bürger der Stadt stärker in Entscheidungsprozesse einbinden, um die wichtigsten Probleme im Konsens mit den Bürgern zum Nutzen der Stadt lösen zu können.

    Heike Kunzemann ist als kaufmännische Angestellte in einem Wohnungsverwaltungsunternehmen tätig, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Seit 1999 ist sie Mitglied im Stadtrat und aktuell die Fraktionsvorsitzende für Die Linke im Stadtrat.

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