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Verkehrsministerium akzeptiert Leipziger Stadtratsentscheidung: Keine Autobahn zwischen A 38 und Leipzig-Connewitz

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    So klar und deutlich können politische Entscheidungen sein: Am Mittwoch, 20. Februar, stimmte auch der Leipziger Stadtrat gegen eine Fortführung der Autobahn A 72 über die A 38 hinweg ins Leipziger Stadtgebiet. Und das Verblüffende ist: Sachens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) weiß das zu würdigen. Er akzeptiert die politische Willensbildung in Markkleeberg und Leipzig und öffnet jetzt auch einer getunnelten Variante die Tür.

    Auf Anfrage des Freistaats hat sich – mit dieser Zustimmung des Stadtrate am 20. Februar zur Vorlage der Verwaltung – nach der Stadt Markkleeberg nun auch die Stadt Leipzig dagegen ausgesprochen, die A 72 ab dem Autobahndreieck A 38/A 72 bis zur Anschlussstelle Leipzig-Connewitz innerstädtisch als Autobahn weiterzuführen.

    Deshalb wird der Freistaat die Weiterführung dieses Abschnitts als Autobahn nicht mehr für den Bundesverkehrswegeplan 2015 anmelden, teilte das Sächsische Verkehrsministerium noch am Abend des 20. Februar mit. Die bestehende B 2 könne dann künftig im Bestand erhalten werden.

    Und: Diese Entscheidung hat auch Konsequenzen für die weiteren Planungen im Bereich des agra-Parks, betont das Ministerium. Der Freistaat werde jetzt auch eine Variante mit Tunnel in die Planungen mit aufnehmen und dem Bund zur Entscheidung vorlegen.

    „Die Planung als Bundesstraße mit einem reduzierten vierstreifigen Querschnitt ist mit gewissen Nachteilen verbunden, zum Beispiel kann bei Baustellen der Verkehr nicht an der Baustelle vorbeigeführt werden, sondern es müssen Umleitungen eingerichtet werden, was zu einer höheren Belastung des Nebenstraßennetzes und damit der Anwohner führen kann“, erklärt Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, dazu. „Gerade wegen dieser Auswirkungen war uns besonders wichtig, die Standpunkte der beiden Städte Leipzig und Markkleeberg in die Planungen einzubeziehen, die wir dem Bund zur Entscheidung vorlegen.“

    Die Stadt Markkleeberg hatte den Vorschlag einer so genannten „Trog-Variante“ zur Unterquerung des AGRA-Parks gemacht. Die Stadt Leipzig hat ihre Zustimmung dazu schon signalisiert.

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