Naumburg nimmt am 1. Dezember ein neues Stück Straßenbahnstrecke in Betrieb

Für alle LeserAus Naumburg kommt jetzt eine Meldung, die man so für Leipzig in den nächsten Jahren auch hören wird, wenn Stadt und LVB ihre Mobilitätsszenarien wirklich ernst nehmen: Die Naumburger Straßenbahn baut ein neues Stück Strecke, das am 1. Dezember in Betrieb gehen wird.

Die Naumburger Straßenbahn war bis 1994 eine Ringbahn. Aber auch wenn der Ringbetrieb (vorerst) eingestellt wurde, halten die Naumburger an ihrer Straßenbahn fest, die heute noch auf einem Gleis von 2,5 Kilometer Länge zwischen Hauptbahnhof und Vogelwiese verkehrt. Aktuell im Bau befinden sich weitere 440 Meter bis zum Salztor, womit dann die erste von sechs zurzeit stillgelegten Haltestellen wieder in Betrieb geht. Rund 1,2 Millionen Euro kostet das Teilstück, 0,8 Millionen Euro davon aus Fördermitteln, meldete das „Naumburger Tageblatt“.

Schon die Zahlen zeigen, dass das natürlich eine etwas andere Dimension ist als in Leipzig. Das Leipziger Gleisnetz ist 100 Mal länger. Trotzdem werden die LVB um den Bau von weiteren Erschließungs-, aber auch Entlastungsstrecken nicht umhin kommen, wenn sie tatsächlich vorhaben, die Passagierzahlen von derzeit 150 Millionen im Jahr auf 250 Millionen zu steigern. Denn das bedeutet zwangsläufig auch den Einsatz von mehr Fahrzeugen auf mehr Linienfahrten.

Aber lassen wir Andreas Messerli, Geschäftsführer der Naumburger Straßenbahn GmbH, selbst erzählen.

Naumburger Straßenbahn ab 1. Dezember bis zum Salztor

Andreas Messerli

Die kleinste Straßenbahn Deutschlands wird 400 Meter länger! Denn seit August ist das neue Gleis für die Naumburger Straßenbahn von der Haltestelle „Vogelwiese“ entlang des Wenzelsrings bis zur neuen Endstation „Salztor“ im Bau. Und am Freitag, 1. Dezember wird die neue Strecke offiziell in Betrieb genommen – ein von den Straßenbahnern und vielen Spendern seit langem erwarteter Termin.

Seit Mitte August wird am Naumburger Wenzelsring gebaut: Das neue Straßenbahngleis liegt schon seit Ende Oktober bereit. Es ist 440 Meter lang und führt von der heutigen Endhaltestelle „Vogelwiese“ bis zur neuen Haltestelle „Salztor“. Zurzeit steht der Bahnsteig der neuen Endhaltestelle im Bau, und die Fahrleitung wird fertiggestellt. Nach Probefahrten und der technischen Abnahme der neuen Strecke werden die ersten Schulungsfahrten für die Mitarbeiter stattfinden. Und dann ist es soweit: Am Freitag, 1. Dezember 2017 findet die Eröffnungsfeier statt: Um 16 Uhr wird der reguläre Fahrplanbetrieb aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Bahn alle 30 Minuten bis zur neuen Endhaltestelle „Salztor“ fahren. Von 16 bis 18 Uhr gibt es zudem kostenfreie „Schnupperfahrten“ mit dem historischen Triebwagen Nummer 17 von 1928 zwischen den Haltestellen Theaterplatz und Salztor. Und von 19 bis 23 Uhr ist die Disco-Bahn „Wilde Zicken Beats“ mit Techno-Sound zwischen Hauptbahnhof und Salztor unterwegs.

Die Naumburger Straßenbahn steht seit zehn Jahren und sieben Monaten wieder täglich in Betrieb. Schon lange vor der Wiedereröffnung im März 2007 war es ein Wunsch der Straßenbahner, die ehemalige Ringbahn-Haltestelle „Salztor“ so bald wie möglich wieder auf Schienen zu erreichen. Eigentümerin der Gleise und Bauherrin ist die Stadt Naumburg. Zwischen Stadt und Straßenbahn fanden deshalb immer wieder Gespräche statt. Im Jahr 2009 haben die Kollegen vom Nahverkehrsverein Naumburg-Jena e.V. begonnen, das rund 150 Meter lange Bestandsgleis aus Ringbahn-Zeiten am Wenzelsring in ehrenamtlicher Arbeit zu ertüchtigen. Im September 2013 hat die Naumburger Straßenbahn GmbH schon mal den ersten neuen Fahrleitungsmast aufstellen lassen. Gespendet hat ihn die Firma MuR Stahlbau GmbH aus Naumburg. Sie hat nun auch die neu gebauten Maste geliefert.

Über 100.000 Euro Spenden

Um das Bestandsgleis vollständig zu sanieren, haben die Straßenbahner dann symbolisch Maste und Schwellen für die neue Strecke „verkauft“: Bürger und Gäste konnten sich so am Wiederaufbau beteiligen. Dazu haben sie symbolisch einen Fahrleitungsmast, einen Mast-Ausleger oder eine Schwelle gekauft. Zur großen Überraschung der Beteiligten sind bis Ende 2014 über 100.000 Euro von Spendern und Sponsoren zusammengekommen! Damit sind symbolisch alle benötigten Fahrleitungsmaste und Schwellen finanziert worden. Das bestehende Restgleis am Wenzelsring aus Ringbahn-Zeiten konnte somit auf rund 150 Metern ertüchtigt werden. Die bestehenden, maroden Holzschwellen sind durch neue Betonschwellen ersetzt worden. Die Schienen aus den 1980er Jahren konnten weiterverwendet werden.

Die Straßenbahnstrecke verlängert sich am 1. Dezember um rund 440 Meter auf insgesamt 2,8 Kilometer. Die Anzahl der Haltestellen erhöht sich von acht auf neun. Die Finanzierung der Bauarbeiten stellt die Stadt Naumburg als Eigentümerin der Gleisanlage und Bauherrin sicher, im Zusammenhang mit einer großzügigen Förderung des Landes Sachsen-Anhalt.

Die Haltestelle „Salztor“ bedeutet für den Wohnstandort Bürgergartenviertel und für die südliche Innenstadt eine schnelle Direktverbindung zum Hauptbahnhof. Die Straßenbahn verkehrt überwiegend auf einer eigenen Trasse ohne Hindernisse. Damit ist sie zuverlässig, pünktlich und mit 11 Minuten Reisezeit zum Hauptbahnhof relativ schnell. Außerdem sind neu die verschiedenen Ziele in der Nähe des Salztors erreichbar: Schulen, Arztpraxen, City-Kaufhaus (bald mit Stadtbibliothek), Familienbildungsstätte, katholische Kirche und nicht zuletzt das Theater Naumburg, das kleinste Stadttheater Deutschlands. Die Fahrgastzahl wird deshalb sicher weiter steigen: Die Naumburger Straßenbahn GmbH rechnet dank der neuen Haltestelle „Salztor“ mittelfristig mit einer Zunahme um rund 15 Prozent.

Fahrpreise steigen an

Am 1. Dezember werden auch die Preise für zwei Fahrscheinsorten steigen: Die Einzelfahrscheine von 1,70 Euro auf 2,00 Euro (gedacht vor allem für Touristen) und die Fünffahrtenkarte von 6,20 Euro auf 6,50 Euro (also 1,30 Euro pro einzelne Fahrt). Attraktiv für eine Hin- und Rückfahrt bleibt nach wie vor die Tageskarte zu 3,20 Euro. Weiterhin werden die Fahrscheine des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV) anerkannt.

Die Naumburger Straßenbahn hat zurzeit eine Betriebsgenehmigung des Burgenlandkreises als Aufgabenträger des öffentlichen Nahverkehrs bis 2019. Bis dahin ist auch die Finanzierung der ungedeckten Kosten durch das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Naumburg gesichert. Dank der Streckenverlängerung gibt es Zusagen von Land, Landkreis und Stadt, den Betrieb bis Ende des Jahres 2027 zu sichern.

11. November: Taktverdichtung für Pokalspiel!

Am Samstag, 11. November, um 13 Uhr findet im Naumburger Stadion Saalestraße das Pokalspiel SC Naumburg – 1. FC Magdeburg (Achtelfinale) statt. Erwartet werden über 1.000 Zuschauer. Für diese vielen Gäste verdichtet die Straßenbahn den Takt und fährt alle 15 Minuten, von 11 bis 13 Uhr und nach dem Spiel von 15 bis 17 Uhr.

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

StraßenbahnNaumburg
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Einkommenstatistik 2018: Sachsen ist kein gutes Pflaster für Selbstständige
Primär- und Verfügbare Einkommen 2018. Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle Leser„Verfügbares Pro-Kopf-Einkommen stieg im Jahr 2018 in Sachsen um 3,3 Prozent bzw. 646 Euro“, meldete am Donnerstag, 6. August, das Statistische Landesamt. Das klang erst einmal gut. Denn wenn die Sachsen 2018 mehr Einkommen hatten, mussten sie sich ja weniger vor Armut fürchten, oder? Aber tatsächlich erzählt die sächsische Statistik von einer nicht gerade unwichtigen Entwicklung bei den Beschäftigten – nämlich dem schleichenden Verlust an Selbstständigen.
LVB wollen Gleiskurve am Wilhelm-Liebknecht-Platz demontieren und dafür die Haltestelle deutlich vergrößern
Gleiskurve am Wilhelm-Liebknecht-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einigen Wochen ist in den Straßenbahnen, die von der Eutritzscher Straße her die Haltestelle Wilhelm-Liebknecht-Platz ansteuern, die Ansage zu hören: Vorsicht! Die Haltestelle ist nicht barrierefrei! – Das überrascht, den eigentlich hat die Haltestelle Hochborde, die ein Einsteigen auch mit Rolli und Kinderwagen problemlos möglich machen. Aber eine Stadtratsvorlage zeigt jetzt, wo das Problem liegt: Die Bahnsteige sind zu kurz.
Mutmaßlicher Komplize will auspacken: Mammut-Mordprozess um verscharrten Geschäftsmann am Landgericht geplatzt
Er soll den Mord in Auftrag gegeben haben: Hüseyin D. (51, r.), hier 2018 bei seiner Vorführung am Landgericht. Er kam nun aus der U-Haft frei. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserEin ebenso spektakuläres wie zähes Verfahren um die Tötung eines Geschäftsmannes im Leipziger Norden vor fast sechs Jahren wird komplett neu aufgerollt. Dabei schien der Prozess nach über zwei Jahren seinem Ende nahe. Doch nun meldete sich überraschend ein mutmaßlicher Mittäter zu Wort, der seit Jahren untergetaucht ist. Bringt er eine Wende in den verworrenen Fall?
Trödelei bei sächsischen Regionalplänen macht das neue Klimaprogramm zum zahnlosen Tiger
Windräder am BMW Werk im Leipziger Norden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Sächsische Energie- und Klimaprogramm ist ein Thema, bei dem nicht nur Marco Böhme, Energie- und Klimaschutzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, wie auf Kohlen sitzt. Im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und Grünen wurde zwar ein schnellerer Ausbau von Photovoltaik- und Windenergieanlagen beschlossen. Aber tatsächlich stockt der Ausbau, während die Landesregierung ganz offiziell für den Weiterbetrieb der schmutzigen Kohlekraftwerke gekämpft hat. Bremst da jemand?
In diesem Buch stirbt jeder: Die lustvolle Demontage des Romaneschreibens in einem Roman von Beka Adamaschwili
Beka Adamaschwili: In diesem Buch stirbt jeder. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVor ein paar Jahren hat der georgische Autor Beka Adamaschwili seinen Helden Piere Sonnage in die Literatenhölle geschickt. Das Buch gefiel nicht nur den Georgiern. Vielleicht auch, weil Adamaschwili sie nicht mit den Malaisen der gegenwärtigen georgischen Politik oder der jüngeren Geschichte konfrontierte. Im Gegenteil: Augenzwinkernd nahm er sie mit in die großen Bücher der Weltliteratur. Denn nichts öffnet Horizonte so sehr wie große Literatur. Auch wenn der Autor darin seltsame Dinge anstellt.
Haltungsnote: „Jump, you Fuckers“ – Eine Kolumne über Börsencrash und Steuergerechtigkeit
Autor, Leipziger und Kolumnist David Gray. Foto: Erik Weiss Berlin

Foto: Erik Weiss Berlin

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelAls 2008 die Finanzkrise begann, forderten Demonstranten, dass die Banker, die die Krise verursacht hatten, gefälligst aus ihren Bürotürmen springen sollten. So, wie das einige der Bankrotteure am Schwarzen Freitag 1929 getan hatten. Es sagt viel über den Fortschritt der Zivilisation aus, dass beim Bankencrash 2008 kein einziger Banker zerschmettert auf dem Büropalasthofpflaster landete. Stattdessen betonte die Bankerelite nur kurz nachdem der erste Staub sich gesetzt hatte, wie gefährlich es sei, jetzt etwa die Boni einzufrieren.
Donnerstag, der 6. August 2020: Die Kurve steigt wieder an
Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz kritisiert die Kritik an den Kritikern der Corona-Maßnahmen. Foto: Arnold Vaatz

Foto: Arnold Vaatz

Für alle Leser/-innenDie Tage, an denen in Sachsen kein einziger neuer Coronafall dazu kam, sind offenbar vorläufig gezählt. Allein seit Montag hat es 45 neue Fälle gegeben. Zu den Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen hat sich der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz geäußert – und klingt dabei nicht viel anders als jene, die auf der Straße waren. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 6. August 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Eine Line ziehen macht glücklich und gesund: Slacklinen in Leipzig
Slackline-Romantik vorm Stelzenhaus. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelSie sind unter uns, man kann sie sehen – jeden Mittwoch im Clara-Park oder sogar auch schon am Karl-Heine-Kanal: Slackliner. Diese Menschen, die über ein schmales Seil balancieren und dabei die komischsten Verrenkungen machen, um nicht herunterzufallen. In Polen werden die Lines sogar an Kirchtürme und Rathäuser gespannt, in Tschechien hängen sie zwischen Felsen. In Leipzig versucht der Verein Slacknetz Leipzig e. V., den Sport prominenter zu machen. Vielleicht klappt das ja bald zum Stadtfest? Ruthger Fritze gehört dem Verein an und erklärt die Faszination des Sportes.
Das letzte, verrückte Jahr der DDR und der Weg zur Einheit (5): Der offizielle Antifaschismus in der DDR
März 1966: Der vor dem Obersten DDR-Gericht angeklagte Auschwitzer Lagerarzt Horst Fischer zeigt an einer Tafel die Krematorien des Vernichtungslagers. Fischer wird im Juli 1966 hingerichtet. © Bundesarchiv

© Bundesarchiv

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im Handel„Wir bitten das Volk in Israel um Verzeihung für Heuchelei und Feindseligkeit der offiziellen DDR-Politik gegenüber dem Staat Israel und für die Verfolgung und Entwürdigung jüdischer Mitbürger auch nach 1945 in unserem Lande.“ Ernüchternde Worte, mit denen sich Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der ersten und letzten frei gewählten DDR-Volkskammer, im April 1990 an die Öffentlichkeit wendet – und das Selbstverständnis der DDR als antifaschistisches Vorbild zerlegt.
BachOrgelFestival in der Thomaskirche Leipzig

©Son

Am kommenden Samstag, 8. August, wird das bisher gut besuchte BachOrgelFestival in der Thomaskirche Leipzig mit zwei identischen Konzerten um 15:00 und 17:00 Uhr fortgesetzt. Die Kirchgemeinde St. Thomas schätzt sich glücklich, dass dem berühmten Organisten der Kathedrale Notre Dame von Paris – Olivier Latry – die Anreise aus Frankreich möglich ist. An der Bach-Orgel, die dieses Jahr Ihr 20. Jubiläum feiert, erklingen Werke von Johann Sebastian Bach und Bert Matter.
Am 24. August in der Heilandskirche: Konzert mit Ensemble Consart

Foto: PR

Das Programm des Ensemble Consart macht sich 2020 auf den Weg. Es spürt dem Leben in der Fremde nach und der ewigen Sehnsucht nach Ankunft. Im Mittelpunkt steht dabei Händels Vertonung der Moseworte im 2. Teil des Oratoriums „Israel in Ägypten“. Dieses wurde für die geringere Besetzung des Konzertes arrangiert und somit kann mit geringer Besucherzahl das Konzert in Leipzig glücklicherweise realisiert werden.
Morgendlicher Leichenfund im Clara-Zetkin-Park: Kriminalpolizei im Einsatz + Update: Mann wurde offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens
Die Polizei sperrte den Fundort der Leiche weiträumig ab und sicherte Spuren. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGrausiger Fund am frühen Donnerstagmorgen am Inselteich im Clara-Zetkin-Park: Ein Passant entdeckte dort einen leblosen Körper. Stundenlang waren Spezialisten der Kriminalpolizei vor Ort und sicherten Spuren. Ob es sich um ein Verbrechen handelt, war zunächst ebenso unbekannt wie die Identität der verstorbenen Person. Die Ermittler halten sich bedeckt.
Zufahrten für den Löhrsteg werden jetzt fußgänger- und radfahrerfreundlich ausgebaut
Eingezwängt in 100 Jahre alte Stützmauern: die Parthe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Zusammenspiel zwischen Stadtrat und Verwaltung hat sich in den letzten Jahren so einiges verändert. Immer öfter nutzen die Stadtratsfraktionen die Möglichkeit, wichtige Stadtentwicklungsthemen noch nachträglich in Verwaltungsvorlagen zu drücken, die sie vorher nicht enthielten. So geschah es im Juni mit der Vorlage zur Sanierung einer Stützwand an der Parthe. Wo aber blieb da der nächste Schritt, das Nachdenken über Fußgänger und Radfahrer? Der steckt jetzt in der neuen Vorlage.
Leipziger Clubkultur: Elipamanoke startet Crowdfunding und sucht Unterstützer
Elipandemie auf Startnext. Foto: Elipamanoke

Foto: Elipamanoke

Für alle LeserDie massiven Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben auch Leipzigs Clubszene mit voller Breitseite getroffen. Nichts erscheint unter Corona-Bedingungen so unmöglich, wie wieder hunderte tanzende Menschen auf engem Raum die Nächte durchfeiern zu lassen. Da helfen auch bei den Organisatoren des Elipamanoke in Plagwitz alle Grübeleien nichts: Bevor der Club wieder aufmachen kann, braucht es noch einige kluge Ideen und vor allem Unterstützung von Freunden.
Leopoldina-Experten plädieren für technische Infrastruktur, die jederzeit auch Homeschooling absichern kann
Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Montag, 3. August, gab das Sächsische Kultusministerium bekannt, dass Sachsens Schulen am 31. August wieder in den Normalbetrieb starten. „Es wird aber immer eine Abwägung zwischen Infektionsschutz und Kinderrechten bleiben“, erklärte Kultusminister Christian Piwarz zu den berechtigten Sorgen um die Auswirkungen von Corona auf den Schulbetrieb. „Auch in Zukunft kann es zu Corona-Infektionen an Schulen und in Kitas kommen. So ehrlich und realistisch müssen wir sein.“