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RB Leipzig gegen Bayern München: Der dritte Versuch

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    Ein deutliches 0:3 in München und ein bitteres 4:5 in Leipzig – so lautet die bisherige Bilanz der Rasenballer gegen den deutschen Rekordmeister. Nun treffen sich beide Mannschaften innerhalb weniger Tage erneut – erst im Pokal, dann in der Liga. Während RBL allmählich die Vorjahresform erreicht, lautet die große Frage auf der anderen Seite: Wie stark sind die Bayern mit ihrem „neuen“ Trainer Jupp Heynckes?

    Es ist womöglich das vorgezogene Finale, das am Mittwochabend um 20:45 Uhr in der Red-Bull-Arena angepfiffen wird: Rasenballsport Leipzig empfängt in der 2. Runde des DFB-Pokals den FC Bayern München. Schlimmer hätte es zumindest für die Gäste wohl kaum kommen können.

    Nach einer durchschnittlichen Phase vor der jüngsten Länderspielpause scheinen die Leipziger rechtzeitig zum Spitzenspiel-Doppel wieder in Form zu sein – am Samstagabend folgt das zweite Duell in dieser Konstellation, dann jedoch in München. Die vergangenen vier Pflichtspiele konnten die Leipziger gewinnen. Vor allem das 3:2 in Dortmund und die erste Halbzeit beim 3:2 gegen den FC Porto blieben positiv in Erinnerung – und weckten gleichzeitig Erinnerungen an den spektakulären Fußball der vergangenen Saison.

    Wie gut sich RB Leipzig in dieser Saison schlägt, ist durchaus überraschend, schließlich ist es die erste mit einer zusätzlichen Belastung im Europapokal. Bei den Europa-League-Startern Köln und Hertha ist die Ausgangslage ähnlich; diese Clubs haben jedoch bislang sowohl in der Bundesliga als auch im europäischen Wettbewerb einen schlechten Eindruck hinterlassen. RB Leipzig hingegen steht nach dem 3. Spieltag in der Champions League auf dem 2. Platz und hat in der Bundesliga nur zwei Punkte weniger auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison.

    Und nun kommen die Bayern. Es ist der dritte Versuch der Rasenballer, den Rekordmeister und -pokalsieger erstmals zu schlagen. In der vergangenen Saison hatte es zwei höchst unterschiedliche Duelle gegeben.

    Zwei Niederlagen in der Vorsaison

    Kurz vor Weihnachten, als beide Mannschaften in der Bundesliga auf Augenhöhe waren, kassierte RBL in München eine klare 0:3-Pleite. Dies lag unter anderem daran, dass Forsberg bereits nach einer halben Stunde die Rote Karte sah.

    Im zweiten Aufeinandertreffen in der Rückrunde ging es dann eigentlich um nichts mehr – beide Mannschaften standen als Tabellenerster beziehungsweise -zweiter fest. Doch das 5:4, das am Ende auf der Anzeigetafel zu sehen war, und insbesondere der Spielverlauf sprachen eine andere Sprache. Die Bayern holten in den letzten zehn Minuten noch einen 2:4-Rückstand auf und jubelten beim Siegtreffer in der Nachspielzeit so, als hätten sie erst in diesem Moment die Meisterschaft gewonnen. Von der Haupttribüne hagelte es unterdessen Bierbecher.

    Nun also das dritte Duell, diesmal im DFB-Pokal. Die Bayern haben erst vor kurzem ihren Trainer ausgetauscht. Seitdem konnten sie zwar alle drei Spiele gewinnen, doch in Anbetracht der Gegner – Freiburg, Celtic und der HSV – ist die Aussagekraft über die derzeitige Stärke überschaubar. Mit Neuer, Ribéry und Müller stehen einige wichtige Spieler verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Weitere Leistungsträger, darunter Innenverteidiger Hummels, sind angeschlagen.

    Besser ist die Situation bei RB Leipzig. Dort sind nach Vereinsangaben lediglich Bruma und Ilsanker fraglich. Auf Cheftrainer Ralph Hasenhüttl dürften also einige harte Entscheidungen zukommen: Demme oder Kampl im zentralen Mittelfeld? Augustin oder Poulsen im Angriff? Im Duell mit den Bayern sind das vielleicht die entscheidenden Fragen.

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

     

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