Europa League, Qualifikation, 3. Runde

Universitatea Craiova vs. RB Leipzig 1:1 (0:1) – Weiter, aber wieder nur Remis im Rückspiel

Für alle LeserMit einem 1:1 im Qualifikationsrückspiel bei Universitatea Craiova hat RB Leipzig die Play-offs für die Europa League erreicht. Sabitzer erzielte in der 39. Minute die Führung; kurz vor Ende der Partie glich der Gastgeber aus. Das Hinspiel in Leipzig hatte RBL mit 3:1 gewonnen. In den am kommenden Donnerstag beginnenden Play-offs trifft RB Leipzig auf Sorja Luhansk aus der Ukraine.

RBL-Cheftrainer Ralf Rangnick brachte erstmals in dieser Saison mehrere WM-Fahrer von Beginn an: Forsberg, Sabitzer und Poulsen standen genau wie Mvogo allesamt in der Startaufstellung. Lediglich Werner fehlte verletzt. Auf der Bank hatten mit Müller, Klostermann, Bruma, Ilsanker und Augustin nur fünf Spieler Platz genommen.

In der gesamten Partie gab es nur wenige große Chancen, zwei davon gleich in der Anfangsphase. Zunächst scheiterte Cunha nach Zuspiel durch Sabitzer mit einem schwachen, unplatzierten Schuss an Craiova-Keeper Pigliacelli (7.), dann parierte Mvogo auf der Gegenseite einen durch Petre abgeschlossenen Konter (9.).

Für die RBL-Führung sorgte eine offenbar planmäßig durchgeführte Ecke in der 39. Minute: Nach der Ausführung wurde der Ball zweimal verlängert, landete dann bei Sabitzer, der aus kurzer Distanz das Tor traf.

Ausgleich in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit hatte der eingewechselte Augustin die größte Chance für ein weiteres Tor, doch Pigliacelli konnte seinen Volleyschuss zur Ecke abwehren (54.). In der letzten Viertelstunde wurde der rumänische Gastgeber stärker. Mvogo musste in der 77. und 78. Minute gleich zweimal kurz hintereinander parieren: erst einen Distanzschuss von Bancu, dann einen Schuss aus spitzem Winkel durch Briceag.

In der 85. Minute traf Craiova dann doch noch: Ein möglicherweise als Flanke gedachter Schuss von Petre senkte sich hinter Mvogo zum 1:1 ins Tor. Wie schon im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde kassierten die Rasenballer ein spätes Ausgleichstor. Dank des 3:1 im Hinspiel erreichen sie dennoch die nächste Runde – die letzte vor der Gruppenphase.

Am kommenden Donnerstag findet zunächst in der Ukraine bei Sorja Luhansk das Hinspiel statt. Eine Woche später gibt es in Leipzig das Rückspiel. Bereits am Sonntag steht für die Leipziger bei Viktoria Köln die ersten Runde im DFB-Pokal auf dem Programm.

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