16.7 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Nix zu holen im Fuchsbau

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Im Spitzenspiel am Mittwochabend ging es nicht so dringend um Punkte, zumal sich die DHfKler gerade in sicheren Tabellengefilden befinden. Gegner wie die Füchse Berlin erfordern, dass im intakten Teamgefüge alle Räder ineinander greifen. Das funktionierte an diesem Abend nicht. Schnell lagen die Leipziger 0:4 zurück, auch für den Rest der Partie behielten die Füchse deutlich besser die Fährte Richtung Sieg bei, der auch in dieser Höhe in Ordnung ging.

    Ungewohnt viele Fehlpässe und ungenaue Abspiele ließen erahnen, dass die Männer von Christian Prokop etwas nervös in dieses Spiel gingen. Ärgerlicherweise geschahen diese auch während der wenigen Schnellangriffe, die die Füchse in der ersten Viertelstunde zuließen. So nahmen sich die Gäste die Chance, die Berliner nach der frühen Auszeit gleich wieder unter Druck zu setzen. Besonders Petar Nenadic zeigte wieder einmal sein ganzes Angreiferkönnen und erzielte nach 16 Spielminuten schon sein viertes Tor. Dem Plan, ihn durch Stoppfouls an genau solch einer Leistung zu hindern, entzog er sich geschickt und warf auch noch von der 9 Meter-Linie erfolgreich.

    Daher nahm, entgegen seiner Gewohnheit, Christian Prokop schon in der ersten Halbzeit seine zweite Auszeit. Neben der frühen Einwechslung von Thomas Oehlrich wurde auch auf der Torhüter-Position gewechselt. Die Füchse zeigten sich weiter wenig beeindruckt und standen sich höchstens durch zwei Zeitstrafen hintereinander und vier Minuten in Unterzahl selbst im Weg. Auch mit einem Mann weniger auf der Platte war die Durchschlagskraft ungebremst. Zwar wäre bis zur Pause noch etwas mehr als das 14:10 drin gewesen, der Spielstand gab aber die Kräfteverteilung gut wieder.

    Die Partie verlief auch in der zweiten Hälfte nicht viel anders. Die Hausherren spielten den etablierten Stil weiter, Leipzig versuchte Mittel gegen das Abwehrbollwerk und den guten Silvio Heinevetter zu finden. Als effektivstes erwiesen sich Tempogegenstöße, die aber wegen der Quote der Berliner vor dem Tor selten zu Stande kamen. Erfolgreichster Werfer war am Ende Alen Milosevic mit 4 Treffern.

    „Das war kein guter Auftritt“

    Passend zum 10-Tore-Rückstand während der letzten zehn Minuten, verwarf noch Andreas Rojewski einen Siebenmeter. Gleich darauf machte er dies mit einem Treffer von der Rechtsaußen-Position wieder gut. Diese besetzte er zeitweise, da mit Christoph Steinert gegen Gummersbach auch noch der aus dem Rückraum auf die Position gerückte verletzt ausfiel.

    Sebastian Naumann als hauptsächlicher Rechtsaußen machte gegen körperlich überlegene Gegenspieler seine Sache gar nicht schlecht. Denn Probleme hatten nicht nur er, sondern auch seine Nebenleute. Petar Nenadic kam auf acht Treffer, drei davon durch Siebenmeter. „Wir haben einfach das ganze Spiel nie wirklich zu unserer Abwehrleistung gefunden. Das war kein guter Auftritt und eben ein anderes Kaliber als Stuttgart zuletzt“, so Benjamin Meschke nach der Partie. „Wir waren nach unseren tollen Spielen im Oktober schon hierher gefahren, um zu gewinnen. Davon waren wir aber heute weit weg.“

    50 Jahre Bundesliga wurden in der Max-Schmeling-Halle gefeiert, doch gegen den 50. Treffer der Partie hatten dann beide Torleute etwas. Sowohl der wieder eingewechselte Jens Vortmann, als auch Silvio Heinevetter parierten in der Schlussminute gegnerische Würfe und so blieb es beim 29:20 des Heimteams.

    In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2016/11/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige