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Leichtathletik-DM 2018: Drei Finalplatzierungen mit verhaltener Freude

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    Zwei fünfte und einen sechsten Platz holten die Leipziger Teilnehmer am Samstag aus den Finals der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Nürnberg heraus. Die DHfK-Athleten Alexander John - über 110 Meter Hürden - und Roy Schmidt - über 100 Meter - sorgten für die fünften Ränge. Speerwerferin Christine Winkler kam auf Sechs ein. Zudem qualifizierte sich 1.500 Meter-Läuferin Julia Klein (ebenfalls SC DHfK) für das Finale am Sonntag. Dort starten auch die 3 x 1.000 Meter U20-Staffel der DHfK-Jungs sowie die StG Leipzig - alias SG MoGoNo/ SV Lindenau - über 4 x 400 Meter U20.

    110 Meter Hürden: John hatte zu wenige hochklassige Rennen in den Beinen
    Alexander John (DHfK), 5. Platz mit 13,88 sek. (Vorlauf 13,87 sek.)

    „Ich kam nicht ins Rennen rein. Mir fehlen einfach noch mehr Rennen auf hohem Niveau, und da wird es echt schwierig, in so einem Feld zu bestehen. Das ist auch mit Routine und Alter nicht wettzumachen. Ich muss erst wieder in mein Rennmuster kommen, in dem ich mich wohlfühle. Aber es macht ja keinen Sinn zu sagen, ich lasse die Deutschen Meisterschaften weg.“

    Deutscher Meister wurde Gregor Traber vom LAV Stadtwerke Tübingen in 13,37 Sekunden.

    Alexander John (DHfK) im Vorlauf über 110 Meter Hürden. Foto: Jan Kaefer
    Alexander John (DHfK) im Vorlauf über 110 Meter Hürden. Foto: Jan Kaefer

    100 Meter: Überraschungssieger und Top-Speed-Verzögerung bei Schmidt
    Roy Schmidt (DHfK), 5. Platz mit 10,42 sek. (Vorlauf 10,44 sek./ Zwischenlauf 10,43 sek.)
    Marvin Schulte (DHfK), 14. Platz mit 10,56 sek. im Zwischenlauf (Vorlauf 10,61 sek.)

    „In den Zieleinlauf habe ich ‚mein Leben reingeworfen‘ und habe da Platini Menga noch gekriegt. Einerseits ärgere ich mich, denn die Medaille lag schon förmlich auf dem Tisch. Mit meiner normalen Form aus dem letzten Jahr hätte ich mir die auch geholt. Aber als Siebenter ins Finale einzuziehen und vor den direkten Staffel-Konurrenten Robert Hering und Platini Menga den Fünften zu machen, ist schon mal viel wert. Es war okay, mit dem 5. Platz kann ich leben.

    Nach Staffelbronze bei der U20-WM, trat Marvin Schulte (DHfK) auch in Nürnberg an. Foto: Jan Kaefer
    Nach Staffelbronze bei der U20-WM, trat Marvin Schulte (DHfK) auch in Nürnberg an. Foto: Jan Kaefer

    Die ganze Saison war mein Problem: Mein Top-Speed ist super, aber ich erreiche ihn fünf bis zehn Meter zu spät. Ich habe zwei wirklich gute Starts gemacht. Das war im Finale in Regensburg und Weinheim. Zwischen zehn und 30 Metern habe ich dieses Jahr richtig Probleme, dafür habe ich mich hinten raus gut verbessert.“

    Deutscher Meister wurde völlig überraschend Kevin Kranz vom Sprintteam Wetzlar, der den Titelverteidiger Julian Reus besiegte und entthronte.

    Speerwurf: Schmerzen in der Schulter bei Winkler
    Christine Winkler (DHfK), 6. Platz mit 51,60 Meter

    „Theoretisch hätte ich Dritte werden können, was normalerweise auch geklappt hätte. Doch die Vorbereitung lief nicht optimal. Daher bin ich froh, überhaupt teilgenommen haben zu können. Die letzten Tage habe ich ein bisschen gekränkelt, und es schwierig, irgend etwas mit Schnellkraft zu machen. Seit Jena hatte ich Schulterschmerzen, konnte zwei Wochen lang den Speer nicht in die Hand nehmen. Im dritten Versuch fingen die Schulterschmerzen wieder an, den letzten Versuch habe ich dann gar nicht mehr gemacht.“

    Deutscher Meister wurde Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken mit 63,54 Metern.

    Christine Winkler (DHfK) im Speerwurf-Finale. Foto: Jan Kaefer
    Christine Winkler (DHfK) im Speerwurf-Finale. Foto: Jan Kaefer

    100 Meter Hürden:
    Annika Niedermayer (DHfK), 13. Platz mit 14,04 sek. im Vorlauf

    „Ich komme direkt aus einer Trainingswoche, weil ich nächste Woche in Rostock (U18/ U20-DM) laufe. Es war eine Ehre, hier neben meinen Idolen laufen zu dürfen. Das war echt ein Kick – alleine schon mit den ganzen Profis auf dem Aufwärmplatz zu sein, hat Spaß gemacht. Da will man selbst am Ball bleiben, um auch mal so zu werden wie die.“

    Deutscher Meister wurde erneut Pamela Dutkiewicz vom TV Wattenscheid, die sogar mit 12,69 Sekunden im Finale einen neuen Meisterschaftsrekord aufstellte. Mitfavoritin und langjährige Leipzigerin Cindy Roleder (SV Halle) wurde bereits im Vorlauf wegen eines Fehlstarts disqualifiziert und konnte damit gar nicht ins Geschehen eingreifen.

    Annika Niedermayer (DHfK/ m.) misst sich im Vorlauf über 100 Meter Hürden mit ihren Idolen. Foto: Jan Kaefer
    Annika Niedermayer (DHfK/ m.) misst sich im Vorlauf über 100 Meter Hürden mit ihren Idolen. Foto: Jan Kaefer

    800 Meter: Robert Farken (DHfK) muss auf Start verzichten

    Im 800 Meter-Vorlauf blieb der Startplatz des 20-jährigen Hallenmeisters von 2017 leer. Als Grund teilte Robert Farken auf L-IZ-Nachfrage mit: „Angina, Fieber und Hals“. Damit blieb wie im letzten Jahr sein Freiluft-Medaillentraum unerfüllt. Gleichzeitig platzte somit auch die letzte Gelegenheit, die Norm für die Europameisterschaft im August doch noch zu knacken.

    1.500 Meter: Einzug ins Finale geglückt
    Julia Klein (DHfK), 11. im Vorlauf mit 4:27,73 min

    Als Elfte konnte sich die Leipzigerin Julia Klein einen Platz im 1.500 Meter-Finale am Sonntag sichern. Startzeit für diesen Lauf ist um 17:35 Uhr.

    Julia Klein (DHfK) im Vorlauf über 1.500 Meter. Foto: Jan Kaefer
    Julia Klein (DHfK) im Vorlauf über 1.500 Meter. Foto: Jan Kaefer

    Jugend-Staffeln: Zwei aus vier im Finale

    4 x 400 Meter wJ-U20:
    SC DHfK (Victoria Giehler, Jule Erdmann, Laura Winter, Jennifer Leipelt), 9. Platz in 3:59,03 min

    Das war bitter für die DHfK-Mädchen: Trotz eines starken Laufes mit Saisonbestleistung verpassten sie das Finale um einen einzigen Platz und müssen somit am Sonntag zugucken.

    Laura Winter (li.) und Jennifer Leipelt freuen sich über eine gute Leistung ihrer DHfK-Staffel. Foto: Jan Kaefer
    Laura Winter (li.) und Jennifer Leipelt freuen sich über eine gute Leistung ihrer DHfK-Staffel. Foto: Jan Kaefer

    4 x 400 Meter mJ-U20:
    StG Leipzig (Rocco Martin, Niklas Uth, Eric Engelhardt, Fabian Netscher), 4. Platz im Vorlauf in 3:22,48 min

    Das blaue Quartett der Startgemeinschaft Leipzig – alias SG Motor Gohlis-Nord/ SV Lindenau – spulte ihr Programm im Nürnberger Regen souverän ab und zog ungefährdet ins Finale ein. Dieses startet am Sonntag um 13 Uhr.

    Fabian Netscher (re.) Schlussläufer der StG Leipzig. Foto: Jan Kaefer
    Fabian Netscher (re.) Schlussläufer der StG Leipzig. Foto: Jan Kaefer

    3 x 1.000 Meter mJ-U20:
    SC DHfK I (Lenny Baum, Conrad Kieselberger, Tim Erdmann), 4. Platz im Vorlauf in 7:39,30 min
    SC DHfK II (Kevin Oertel, Oliver Kreisel, Max Richter), 11. Platz im Vorlauf in 7:43,76 min

    Um ein Haar wäre der SC DHfK gleich mit zwei Staffeln im 3 x 1.000 Meter-Finale vertreten gewesen. Die Winzigkeit von zwei hundertstel Sekunden fehlten dem Team II daran, dem zehn Mannschaften umfassenden Finalfeld zuzugehören. Team I hingegen hatte das Ticket für den sonntäglichen Endlauf ungefährdet lösen können. Das Finale startet gleich zu Beginn des Wettkampftages um 12:30 Uhr.

    Kevin Oertel als Startläufer des SC DHfK II mittendrin. Foto: Jan Kaefer
    Kevin Oertel als Startläufer des SC DHfK II mittendrin. Foto: Jan Kaefer

    Alle Ergebnisse zur Leichtathletik-DM:
    https://static.sportresult.com/federations/iaaf/liveResults/…

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