11.1 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

Corona-App

Die Corona-App ist nur sicher, wenn Missbrauch per Gesetz ausgeschlossen wird

Die Staatsregierung sollte sich in Berlin dafür einsetzen, dass die Corona-App der Bundesregierung eine gesetzliche Grundlage bekommt. Dafür macht sich die Linksfraktion im Landtag stark (Drucksache 7/2842).

Online-Talk: Corona-App

Nun ist sie nicht nur in den App-Stores, sondern auch in aller Munde: Die Corona-Warn-App der Regierung. Für die Nutzer sind damit viele Fragen verbunden. Anlass genug für einen Online-Talk mit spannenden Gästen.

Statement der Sächsischen Gesundheitsministerin zur Corona-Warn-App der Bundesregierung

Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Ich begrüße es sehr, dass diese App nunmehr zum Einsatz kommt. Ich halte es für ein geeignetes Hilfsmittel, um Kontakte gezielt zu verfolgen. Wir haben bisher gemeinsam die Corona-Krise gut gemeistert und alle dazu beigetragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“

Freiwillige Corona-App: Ministerin warnt vor Zwang

Sachsens Justizministerin Katja Meier hat anlässlich der Veröffentlichung der Corona-Warn-App vor Einschränkungen bei der Freiwilligkeit der Nutzung gewarnt. Justizministerin Katja Meier: „Zwar erfüllt die App hohe datenschutzrechtliche Anforderungen. Dennoch birgt sie ein hohes Missbrauchspotenzial. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Corona-Warn-App künftig quasi zu einem Passierschein für Läden und Veranstaltungen missbraucht wird – also zur Voraussetzung, diese besuchen zu können. Um dies rechtlich auszuschließen muss der Bund die dazu notwendigen gesetzlichen Regelungen treffen.“

Corona-Warn-App: Ja oder Nein?! Was Verbraucher jetzt wissen müssen, um sich für die Nutzung zu entscheiden

Die Corona-Warn-App der deutschen Regierung kann ab sofort in den App-Stores kostenfrei runtergeladen werden. Die App soll vor der weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, weil sie Kontaktpersonen schneller informiert, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat.

Corona-App gefährdet Freiheitsrechte und fördert soziale Spaltung

Nach seiner deutlichen Kritik an der Corona-App erneuert der direkt gewählte Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (Die Linke) seine Kritik vom 29. Mai zum bevorstehenden Start der App morgen: „Die Veröffentlichung der Corona-App lässt viele Fragen offen. Während die genutzte Bluetooth-Schnittstelle gerne als Einfallstor für Hacker missbraucht wird und ihre Verwendung daher ein Sicherheitsrisiko für alle Daten des Handys darstellt, steht aufgrund der Erfahrungen in anderen Ländern der Nutzen im Zweifel. Noch schwerer wiegt: Die Große Koalition hat es verpasst, eine gesetzliche Grundlage für die Nutzung einer solchen App zu erstellen.“

Leipziger Wählerwille gebietet Ablehnung der Corona-App

„Die heute von der Bundesregierung vorgestellte Corona-Tracing-App lehne ich ab. Die Vergangenheit hat gezeigt, die Leipzigerinnen und Leipziger lehnen mehrheitlich eine digitale und unsichere Überwachung ab. Diesen Wählerwillen möchte ich auch nach Berlin tragen“, erklärt der direkt gewählte Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (Die Linke).

Aktuell auf LZ

- Advertisement -