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Tariflöhne

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Tarifverhandlungen & Kundgebung in Leipzig: Gastro-Beschäftigte fordern mindestens 13 Euro pro Stunde + Video & Update Abschluss

Bei den Beschäftigten im sächsischen Gastgewerbe richten sich die Blicke am Mittwoch, dem 2. Februar, nach Leipzig. Hier treffen sich der Arbeitgeberverband Dehoga und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu Tarifverhandlungen in einem Hotel am Hauptbahnhof. Die Gewerkschaft hatte aus diesem Anlass zu einer Kundgebung vor dem Gebäude aufgerufen. Sie fordert 13 Euro pro Stunde für die untersten Lohngruppen – aktuell würden teilweise weniger als zehn Euro pro Stunde gezahlt.

Irena Rudolph-Kokot (SPD). Foto: LZ

Gastkommentar „Mehr als nur ein fatales Zeichen“: Minusrunde für den Öffentlichen Dienst der Länder

In den vergangenen Monaten und Wochen wurde viel berichtet über Streiks an Unikliniken und Hochschulen. Beides Einrichtungen der Länder. Gestreikt wurde jedoch auch um eine Erhöhung der tariflichen Entlohnung in allen Bereichen des Gesundheitswesens, der Polizei, der Wissenschaft, Forschung und Lehre und vielem mehr. Soweit lief es wie immer im zweijährigen Turnus, wenn die Gewerkschaft ver.di gemeinsam mit dem Beamtenbund (dbb) für alle DGB-Gewerkschaften mit dem Arbeitgeber Staat verhandeln. Und trotzdem war vieles anders. Corona hat die Kassen der öffentlichen Hand geleert und ausbaden sollen es nun genau die Berufsgruppen, die am Menschen und für den Menschen arbeiten. Und die Funktionsfähigkeit des Staates aufrechterhalten.

XXL-Straßenbahnen der LVB auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

LVB haben sich mit ver.di über eine Angleichung der Tarifverträge bis 2022 geeinigt

Nach mehreren Verhandlungsrunden haben die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Freitag, 27. September, ein Verhandlungsergebnis erreicht, das eine schrittweise Angleichung der Tariflandschaft bei LeoBus, LSVB und LVB bis zum Jahr 2022 beinhaltet. Damit geht das Zwei-Klassen-Zeitalter bei den LVB endlich dem Ende entgegen.

Tariflöhne für die Pflegebeschäftigten? „Nicht viel mehr als Gerede“

Die Beschlussfassung im Bundeskabinett ist das eine, die Umsetzung ist aber unklar. Die Privaten Pflegeeinrichtungen wollen Tariflöhne bezahlen, es muss aber vorher geklärt sein, wer es bezahlt bzw. wie die Refinanzierung laufen soll. Allein über die Pflegeversicherung wird dies nicht machbar sein.

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