Artikel zum Schlagwort Krimi

Neun Tragödien in klassischer Weise

Henner Kotte verschafft der Sächsischen Schweiz endlich mal ein paar blutige Legenden

Foto: Ralf Julke

Da ist ein Loch, befand Henner Kotte, als er auf die Landkarte mit den berühmten Verbrechern und Verbrechen schaute. Die Sächsische Schweiz war ein weißer Fleck. Als hätte es da niemals Mord und Totschlag gegeben. Wird Zeit, dass sich das ändert, fand der Leipziger Krimi-Autor, setzte sich hin und verpasste dem Kletterparadies erst mal ein paar saftige Todesfälle. Neun Stück. Sozusagen als Appetithäppchen und Einstiegskost. Weiterlesen

Wohin mit der Leiche?

Blutige Leipziger Kriminalfälle aus drei Jahrhunderten und die Frage nach der Grenze der Rationalität

Foto: Ralf Julke

Wie kein anderer hat sich Henner Kotte in den vergangenen Jahren in die kriminelle Geschichte der Stadt Leipzig hineingearbeitet. Im Grunde wäre er der Kandidat, der frisch zum 1.000-jährigen Jubiläum der Erwähnung der Stadt auch noch den zünftigen Band zum Thema vorlegen könnte: "Tausend Jahre - tausend Morde". So ungefähr. "Leipzig mit blutiger Hand" ist eine Art Kurzfassung für die vergangenen 300 Jahre. Weiterlesen

Unruhige Tage für Rentner Kuno Kropke

Drei Morde und ein alter Mann in einem gar nicht so verschlafenen Nest in Hessen

Foto: Ralf Julke

In Krimis sind meistens die Ermittler die Helden. Manchmal auch die Mörder. Aber um die am Rande Betroffenen kümmern sich Krimi-Autoren eher selten. Vielleicht, weil das eigentlich die ganz normalen Leute sind, die sich von all den Schreckensmeldungen in der Zeitung eher nur verängstigen lassen. Aber wie reagiert einer wie der Rentner Kuno Kropke, wenn ein blutiges Verbrechen seine Welt erschüttert? Weiterlesen

Mordsgefährliche Haustürgeschäfte

Drückermorde: 12 durchaus blutige Geschichten über unberechenbare Begegnungen im Klingeljob

Foto: Ralf Julke

Sie sind etwas seltener geworden, seit das Internet die deutschen Haushalte erobert hat: Hausierer, Vertreter, all die Leute, die früher ständig an der Tür klingelten und irgendwelche Dinge verkaufen wollten - Versicherungen, Zeitschriften-Abos, Mitgliedschaften, Bürsten, Staubsauger. Eigentlich haben sie alle eine Art Abschiedsparty verdient, finden Eva Lirot und Hughes Schlueter. Weiterlesen

Tag Null für einen Auftragskiller

Ein echter Frankfurt-Krimi mit tödlicher Perfektion und einem Showdown für Schlaflose

Foto: Ralf Julke

Mutig hat sich der Leipziger fhl Verlag der Eroberung der Bankenstadt Frankfurt gewidmet. Seine Krimis spielen schon lange nicht mehr nur in Leipzig oder Dresden. Doch aus Frankfurt kommt ein ganz besonderes Stück Spannung in den kleinen Leipziger Verlag: Thriller, die man den Hessen gar nicht zugetraut hätte. Weiterlesen

Der analytische Blick auf eine irrationale Mitwelt

Maria Fleischhacks Exkursion in die faszinierende Welt des Sherlock Holmes

Foto: Ralf Julke

Ohne diesen Burschen ist die gesamte moderne Kriminalliteratur nicht denkbar: Sherlock Holmes, geboren 1887 in London. Oder 1852, wenn man das fiktive Alter der Figur nimmt, die der Autor Arthur Conan Doyle da 1887 zum Leben erweckte im Roman "Eine Studie in Scharlachrot". Nicht ahnend, dass ihn der eigenwillige Detektiv 40 Jahre lang beschäftigen würde. Und seine Leser noch viel länger. Weiterlesen

Auf den Spuren des wohl berühmtesten Detektivs der Welt

Sherlock Holmes und Dr. Watson: Die Leipziger Anglistin Maria Fleischhack im Interview

Foto: Kati Voigt/Institut für Anglistik

Sie sind nach wie vor das berühmteste Detektiv-Duo der Weltliteratur: Sherlock Holmes und Dr. Watson. Zwei Typen, die für ihre Zeitgenossen so echt wirkten, dass die Leser ihnen sogar Briefe schrieben. Das Phänomen wirkt bis heute. Und eine Leipziger Forscherin hat es sich einmal so richtig vorgeknöpft: Die Anglistin Dr. Maria Fleischhack von der Universität Leipzig hat sogar ein ganzes Buch darüber geschrieben, das zur Leipziger Buchmesse am 15. März erscheint. Die L-IZ hat die Autorin mal gefragt, wie sie dazu kam. Weiterlesen

Stammkötters neuer Leipzig-Krimi

Wer hat den smarten Leipziger Star der Psychologen-Szene umgebracht?

Foto: Ralf Julke

Andreas Stammkötter gehört nun schon seit einer Weile zum harten Kern der Leipziger Krimi-Autoren. Sein Ermittlerduo Kroll und Wiggins arbeitet effektiv, hat sogar einen guten Draht zum Staatsanwalt, was ja bekanntlich bei anderen Leipziger Krimi-Ermittlern nicht so ist. Trotzdem wird auch bei ihm eifrig gestöhnt über Überstunden, Wochenenden im Dienst und die Unart von Mördern, sich nicht an Arbeitszeiten zu halten. Weiterlesen

Lirot & Schlueter im fhl Verlag

Reine Spannung in flotter Verehrung für Dan Brown: Im Feuer

Foto: Ralf Julke

Thriller ist nicht gleich Thriller. Das weiß jeder, der sich auf die entsprechenden Angaben der Verlage verlässt. Stephen King hat nicht viel mit Dan Brown zu tun. Wo der eine auf Horror und Entsetzen setzt, spricht der andere Spannung und unbändige Rätsellust an. Das Wort "Thrill" enthält alles. Aber Dan Brown sei hier nicht zufällig erwähnt. Der stand in diesem Fall sogar Pate. "Im Feuer" ist eine echte Hommage. Weiterlesen

Ein Kriminalroman mit Bach-Musik

Tödliche Kantaten: Ein flott komponierter Krimi um die mörderisch-schöne Musik Johann Sebastian Bachs

Cover: Ellert & Richter Verlag

Es gibt zwei Sebastian Knauers, die sich in Wikipedia tummeln. Und der eine beneidet ganz offen den anderen - der 1949 einstige "Spiegel"-Autor beneidet den 1971 geborenen Pianisten. So gern würde er auch gern Klavier spielen können. Aber vielleicht ist es auch andersherum, und der junge Pianist beneidet den Autor gelungener Kriminalromane. Der jüngste aus seiner Tastatur: ein richtiger Krimi um Johann Sebastian Bach. Weiterlesen