Artikel zum Schlagwort Krimi

Geheimnisvolle Vorgänge in der Canisiuskirche

Ein Krimi mit Marienerscheinung, Verbrechern und einem Pfarrer, der sich durch nichts aus dem Gleichmut bringen lässt

Foto: Ralf Julke

Die Canisiuskirche in Wien gibt es tatsächlich, auch wenn mit den Turmkreuzen alles in Ordnung zu sein scheint. Es ist keines heruntergekracht. Dafür hat der Pfarrer einen Krimi geschrieben, eigentlich schon seinen zweiten. 2014 war der erste erschienen mit dem Titel „Nichts ist vergessen“. Auch da war die Canisiuskirche schon Schauplatz unheimlicher Vorgänge. Weiterlesen

33 neue Rätsel-Krimis von Steffen Mohr

Bei Kommissar Merks haben Ganoven, Schwindler und Lügenbolde keine Chance

Foto: Ralf Julke

Nuja, wenn der Sommer so wird, wie das Frühjahr nun ist, dann wird man keinen Sonnenschirm brauchen und auch keinen Picknickkorb für den Strand. Dann kommt man nur mit einer großen Packung Tee durch, einer dicken Decke und genug Lesefutter. Zwischendurch braucht man auch mal was für die grauen Zellen, neue Rätselkrimis zum Beispiel von Steffen Mohr. Weiterlesen

Der vierte Wolf-Krimi von Andreas M. Sturm

Der dunkle Schatten der Vergangenheit, die Moral der Macht und ein eiskalter Jäger in der Dresdner Nacht

Foto: Ralf Julke

Andreas M. Sturms neuer Dresden-Krimi heißt nicht nur „Trauma“ und ist damit bedrohlicher benannt als die drei vorhergehenden Krimis um Kriminalkommissarin Karin Wolf, in denen es gerade für die Ermittlerin immer wieder heikel und brandgefährlich wurde. Diesmal hat ein Opfer, um das sie sich kümmern muss, tatsächlich ein Trauma erlitten, kann sich nicht mehr an seinen Namen und sein Leben erinnern. Weiterlesen

Weggelobt aus Leipzig und trotzdem nicht zu bremsen

Mit „Drogen-Hanse“ nimmt Trotzenburg jetzt seine Arbeit an der Ostseeküste auf

Foto: Ralf Julke

Ab in den Norden. Das war dann irgendwie für Kommissar Heiner Trotzenburg der letzte Ausweg, um seiner Leipziger Misere zu entkommen, denn bei seinem letzten Fall ist so einiges schiefgegangen, was den Ermittler heftig in die Bredouille gebracht hat. Aber ganz schuldlos war er daran nicht. Trotzenburg ist wohl der emotional unausgeglichenste Kommissar, der je in Leipzig unterwegs war. Weiterlesen

10 Jahre Lange Leipziger KrimiNacht

Eine mörderische Reise durch die Nacht mit Krimis aus der ganzen Welt zum 10. KrimiNacht-Jubiläum

Nicht nur „Leipzig liest“, das Lesefestival der Leipziger Buchmesse begeht in diesem Jahr ein Jubiläum, nein, auch die Lange Leipziger KrimiNacht wird 2016 schon 10 Jahre alt! Auch dieser runde Geburtstag der spannenden Veranstaltung findet wieder traditionell am Vorabend der Leipziger Buchmesse, am Mittwoch, dem 16. März 2016, im Café Waldi statt. Der Startschuss für die 10. Lange Leipziger KrimiNacht, die ihrem Namen wieder alle Ehre macht, fällt um 18:00 Uhr (Einlass ist 17:30 Uhr) und dauert – mit Pausen – etwa bis 23:15 Uhr. Weiterlesen

Ein Krimi auf Abwegen in die hessische Provinz

Ein sauberer Todesfall, seltsame Affären und eine Heldin ohne Skrupel

Foto: Ralf Julke

Es ist ja nicht so einfach mit dem Krimischreiben. In welche Rolle schlüpft man nun? In die der Ermittler? Die der Täter? Oder die einer verwirrten Öffentlichkeit? Es gibt Autoren, die können sich nicht entscheiden und versuchen dann - wie Martin Lenz - zwei Geschichten in einer zu erzählen. Oder drei. Denn Verbrechen sind ja alles andere als das, was der moderne Mediennutzer meist glaubt: eindeutige Ereignisse. Weiterlesen

Mörderische Landschaften

Dreizehn kleine, durchaus nachdenkliche Thriller aus dem nicht ganz so heimeligen Sachsen

Foto: Ralf Julke

Die Idee, solche Kurz-Krimi-Sammlungen zu einzelnen Ländern aufzubereiten, ist nicht neu. Der Regio-Krimi blüht landauf, landab. Und die Leser kaufen. Der Bedarf nach dem Blick in die Abgründe unserer Gesellschaft ist augenscheinlich enorm. Da wäre eigentlich für den Leipziger fhl Verlag gar keine freie Nische gewesen. Nu grade, sagten sich dann aber die dem Verlag verbundenen Krimi-Schreiber. Weiterlesen

Ein Krimi mit schwarzem Hausfrauenhumor

Was macht man mit mausetoten Ehemännern und wo bekommt man so schnell einen frischen Picasso her?

Foto: Ralf Julke

Es ist ein schwarzhumoriger Kriminalroman. Stimmt. Kann aber passieren, das Buch steht nicht zwischen Marklund und Nesser im Krimi-Regal, sondern drüben, bei den Frauenbüchern. Der Verlag hat's rosa eingewickelt. Und der Sarg sieht auch recht niedlich aus. Obwohl: Hätte es nicht eigentlich eine Tiefkühltruhe sein sollen? Denn die braucht man nun mal zur Schnellentsorgung von Leichen. Weiterlesen

Stefan B. Meyer hat seinen ersten Krimi noch einmal aufgemöbelt

Ein Typ wie Marlowe in den speckigen Abgründen der Dresdener Immobilienspekulation

Foto: Ralf Julke

Man darf ja ruhig ein paar falsche Spuren legen. Auch wenn das Stefan B. Meyer eigentlich nicht nötig hat. Er schreibt in einer völlig anderen Krimi-Kategorie. Aber wenn es um große literarische Vorbilder geht, bringt er gern mal eine falsche Fährte unter, erwähnt so beiläufig einen gewissen Sam Spade. Echte Kinofreunde haben da gleich Humphrey Bogart vor Augen, der in "Die Spur des Falken" den Privatdetektiv spielte. Weiterlesen

Ein etwas kurz geratener Krimi aus der Welt der Reichen, Macht- und Kontrollbesessenen

Wie löst man einen Fall, wenn selbst die Zeuginnen schweigen und lügen, was das Zeug hält?

Foto: Ralf Julke

Was macht man, wenn ein Krimi eigentlich auf eine komplexe Romanlösung drängt? Gute Frage. Auch für den fhl Verlag, der dieser Tage fünf Jahre Mord und Totschlag feiert. Die handlichen Krimis machen im Verlagsprogramm mittlerweile 80 Prozent der Titel aus. Aber wie gefragt: Was macht man, wenn "Dunkle Geheimnisse" eigentlich auf 400 Seiten hindrängen, aber in 200 reinpassen müssen? Weiterlesen

Ein ganz zynischer Blick in die Abgründe der bürgerlichen Besitzstandsnöte

17 neue Morde mit Gift aus Wiese, Wald und Blumentopf

Foto: Ralf Julke

Rund um den fhl Verlag hat sich in den letzten Jahren eine kleine Gemeinschaft emsiger Krimiautorinnen und -autoren angesiedelt. Sie veröffentlichen hier nicht nur ihre eigenen Bücher, sondern setzen sich auch eifrig zusammen, um gemeinsam allerlei Mord-Anthologien zusammenzubringen. 2014 gab es den ersten Band mit 15 Giftmorden. Jetzt folgen gleich mal 17 auf einen Streich. Dabei geht es wie im ersten Band um allerlei pflanzliche Gifte. Weiterlesen

Neun Tragödien in klassischer Weise

Henner Kotte verschafft der Sächsischen Schweiz endlich mal ein paar blutige Legenden

Foto: Ralf Julke

Da ist ein Loch, befand Henner Kotte, als er auf die Landkarte mit den berühmten Verbrechern und Verbrechen schaute. Die Sächsische Schweiz war ein weißer Fleck. Als hätte es da niemals Mord und Totschlag gegeben. Wird Zeit, dass sich das ändert, fand der Leipziger Krimi-Autor, setzte sich hin und verpasste dem Kletterparadies erst mal ein paar saftige Todesfälle. Neun Stück. Sozusagen als Appetithäppchen und Einstiegskost. Weiterlesen

Wohin mit der Leiche?

Blutige Leipziger Kriminalfälle aus drei Jahrhunderten und die Frage nach der Grenze der Rationalität

Foto: Ralf Julke

Wie kein anderer hat sich Henner Kotte in den vergangenen Jahren in die kriminelle Geschichte der Stadt Leipzig hineingearbeitet. Im Grunde wäre er der Kandidat, der frisch zum 1.000-jährigen Jubiläum der Erwähnung der Stadt auch noch den zünftigen Band zum Thema vorlegen könnte: "Tausend Jahre - tausend Morde". So ungefähr. "Leipzig mit blutiger Hand" ist eine Art Kurzfassung für die vergangenen 300 Jahre. Weiterlesen

Unruhige Tage für Rentner Kuno Kropke

Drei Morde und ein alter Mann in einem gar nicht so verschlafenen Nest in Hessen

Foto: Ralf Julke

In Krimis sind meistens die Ermittler die Helden. Manchmal auch die Mörder. Aber um die am Rande Betroffenen kümmern sich Krimi-Autoren eher selten. Vielleicht, weil das eigentlich die ganz normalen Leute sind, die sich von all den Schreckensmeldungen in der Zeitung eher nur verängstigen lassen. Aber wie reagiert einer wie der Rentner Kuno Kropke, wenn ein blutiges Verbrechen seine Welt erschüttert? Weiterlesen

Mordsgefährliche Haustürgeschäfte

Drückermorde: 12 durchaus blutige Geschichten über unberechenbare Begegnungen im Klingeljob

Foto: Ralf Julke

Sie sind etwas seltener geworden, seit das Internet die deutschen Haushalte erobert hat: Hausierer, Vertreter, all die Leute, die früher ständig an der Tür klingelten und irgendwelche Dinge verkaufen wollten - Versicherungen, Zeitschriften-Abos, Mitgliedschaften, Bürsten, Staubsauger. Eigentlich haben sie alle eine Art Abschiedsparty verdient, finden Eva Lirot und Hughes Schlueter. Weiterlesen

Tag Null für einen Auftragskiller

Ein echter Frankfurt-Krimi mit tödlicher Perfektion und einem Showdown für Schlaflose

Foto: Ralf Julke

Mutig hat sich der Leipziger fhl Verlag der Eroberung der Bankenstadt Frankfurt gewidmet. Seine Krimis spielen schon lange nicht mehr nur in Leipzig oder Dresden. Doch aus Frankfurt kommt ein ganz besonderes Stück Spannung in den kleinen Leipziger Verlag: Thriller, die man den Hessen gar nicht zugetraut hätte. Weiterlesen

Der analytische Blick auf eine irrationale Mitwelt

Maria Fleischhacks Exkursion in die faszinierende Welt des Sherlock Holmes

Foto: Ralf Julke

Ohne diesen Burschen ist die gesamte moderne Kriminalliteratur nicht denkbar: Sherlock Holmes, geboren 1887 in London. Oder 1852, wenn man das fiktive Alter der Figur nimmt, die der Autor Arthur Conan Doyle da 1887 zum Leben erweckte im Roman "Eine Studie in Scharlachrot". Nicht ahnend, dass ihn der eigenwillige Detektiv 40 Jahre lang beschäftigen würde. Und seine Leser noch viel länger. Weiterlesen

Auf den Spuren des wohl berühmtesten Detektivs der Welt

Sherlock Holmes und Dr. Watson: Die Leipziger Anglistin Maria Fleischhack im Interview

Foto: Kati Voigt/Institut für Anglistik

Sie sind nach wie vor das berühmteste Detektiv-Duo der Weltliteratur: Sherlock Holmes und Dr. Watson. Zwei Typen, die für ihre Zeitgenossen so echt wirkten, dass die Leser ihnen sogar Briefe schrieben. Das Phänomen wirkt bis heute. Und eine Leipziger Forscherin hat es sich einmal so richtig vorgeknöpft: Die Anglistin Dr. Maria Fleischhack von der Universität Leipzig hat sogar ein ganzes Buch darüber geschrieben, das zur Leipziger Buchmesse am 15. März erscheint. Die L-IZ hat die Autorin mal gefragt, wie sie dazu kam. Weiterlesen