Februarprogramm 2020 des Naturkundemuseums Leipzig

Wenn man sich jenseits der Polarkreise aufhält, kann man sie fast täglich sehen: Die Polarlichter, auch „Aurora borealis“ genannt. Grundvoraussetzung für ihr Erscheinen sind dunkle, klare Winternächte, denn dann lässt sich der bunte Lichtzauber am besten beobachten. Die Reaktionen beim Anblick der Polarlichter reichen dabei von Faszination über Verzauberung bis hin zu Ehrfurcht.

VLICHTPERFORMANCE
Samstag, 08. Februar 2020 | 15:00-20:00 Uhr
Aurora musealis
Polarleuchten am Naturkundemuseum Leipzig

Im Rahmen unserer Veranstaltung verbinden wir beides: Das emotionale Erlebnis und ein farbenprächtiges Lichtspektakel, welches wir an die Fassade des Naturkundemuseums projizieren. Der Clou dabei: Mittels eines KI-Systems sammeln wir am Nachmittag ab 15 Uhr eure Emotionen ein und werfen diese sobald es dunkel ist als Lichtkunstwerk an unsere Außenwand.

Außerdem wird es einen Upcycling-Workshop für Groß und Klein geben, in welchem wir gemeinsam bunte Laternen gestalten. Wer noch eine solche daheim hat, ist herzlich eingeladen, diese zur großen Lichtershow ab 18 Uhr mitzubringen und damit ebenfalls zum Polarleuchten am Naturkundemuseum beizutragen.

Altersempfehlung: Ab sechs Jahren
Materialpauschale für das Kreativangebot: 1,00€

LESEREIHE
Mittwoch, 19. Februar 2020 | 18:00-20:00 Uhr
Mythen, Monster & Mysterien
Das parakryptozoologische Kompendium mit Christian von Aster

Unter den semi-seriösen Wissenschaften gilt die Parakryptozoologie als eine der seriösesten. Sie befasst sich mit legendären Kreaturen, die teilweise derart ausgestorben sind, dass sie womöglich niemals existiert haben. Abseits des öffentlichen Interesses ist diese Wissenschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts immer weiter gewachsen. Dem Laien erschließt sich das Ganze nur schwer. Bekannt sind allenfalls der Yeti und das Ungeheuer von Loch Ness.

Zerrbilder einer annähernd ernstzunehmenden Wissenschaft, deren verwegene Expeditionen und spektakuläre Entdeckungen den meisten bis auf den heutigen Tag größtenteils verborgen blieben. Dies gedenkt Prof. von Aster, eine der führenden Beinahekoryphäen dieser glamourösen Fastwissenschaft nun in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Leipzig zu ändern. Mit erstaunlichen Lichtbildern, unglaublichen Reiseberichten und ernstzunehmenden Gästen. Und das auch noch regelmäßig.

Kapitel I:
arctomys frigidus autophagus
Den ersten Teil dieser Veranstaltung bildet eine erstaunliche kleine, inzwischen vermutlich gänzlich ausgestorbene Kreatur, deren einziges erhaltenes Exemplar gegen Ende des 19. Jahrhunderts von einem Walfänger am Polarkreis gefunden und später kurzzeitig im Natural History Museum ausgestellt wurde: Das Frostfrettchen.

Was genau der berühmte Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle damit zu tun hat und was Prof. Dr. Reeg, einer der wenigen kryptozoologischen Abenteurer der Gegenwart, erfahrt ihr im Rahmen dieser außergewöhnlichen Veranstaltung.

Anzahl der Plätze: Max. 50 Personen
Kosten: 5,00€ pro Person
Anmeldung erforderlich unter: 0341 98221-0

KREATIVANGEBOT
► Sonntag, 09. & 23. Februar 2020 | 14:00-16:00 Uhr
Entdeckerkarten-Manufaktur
Kreativangebot im Rahmen des Projektes Expedition 4×6

Der Zeitraum zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert gilt auch als das Zeitalter der Entdeckungen. Mutige Abenteurer fuhren auf der Suche nach neuen Ländern zur See. Manchen von ihnen kennt fast jedes Kind, wie beispielsweise Christoph Kolumbus oder James Cook.  Inzwischen ist so gut wie jeder Zentimeter der Erde vermessen, doch heißt das auch, dass es nicht mehr zu entdecken gibt?

Natürlich nicht! In unserem Kreativangebot erfinden wir nämlich unsere eigenen Kontinente, die wir dann mit urzeitlichen Tieren bevölkern. Du kannst deinen Ländern Namen geben und eine schöne Karte mit nach Hause bringen!

Und wie machen wir das? Ganz einfach, wir wenden die sog. Nitrofrottage-Technik an. Dabei reiben wir ein von euch selbst gewähltes Motiv mit einem lösungsmittelhaltigen Lappen in den Bildgrund.  Klingt kompliziert, ist es aber nicht! Also kommt vorbei und probiert es aus. Wir sind gespannt, welche Welten ihr erfindet!

Altersempfehlung: Ab neun Jahren
Anzahl der Plätze: Max. 15 Personen
Kosten: Eintritt zzgl. 3,00€ Materialpauschale
Anmeldung erforderlich unter: 0341 98221-0

TIPP
Winterferienprogramm
Anmeldung erforderlich unter 0341 98221-0

» Origami-Workshop: Wintermotive
Termine: Di., 11.02. & 18.02. | 10:00 Uhr & 13:30 Uhr
Unser Altpapier kommt nicht einfach in die Tonne! Wir legen viel Wert auf Nachhaltigkeit und gestalten daraus verschiedene bunte Wintermotive.
Kosten: 1,00€ mit Ferienpass/1,50€ ohne Ferienpass
Hinweis: Das Mindestalter beträgt acht Jahren, die Maximalzahl 25 Personen.

» Ausstellungsrundgang: Spuren im Schnee
Termine: Mi., 12.02. & 19.02. sowie Do., 13.02. & 20.02. 09:00 Uhr, 10:00 Uhr & 11:00 Uhr
Welche Spuren man in Schnee entdecken kann, zu wem sie gehören und wie genau sie aussehen, erfahrt ihr auf der gemeinsamen Spurensuche im Museum!
Kosten: kostenfrei mit Ferienpass/0,50€ ohne Ferienpass
Hinweis: Kein Mindestalter, die Maximalzahl beträgt 25 Personen.

» Prickel-Workshop: Winterleuchten
Termine: Fr., 14.02. & 21.02. | 10:00 Uhr & 13:30 Uhr
Der Februar ist nicht nur grau! Anhand der Prickel-Technik gestalten wir aus schönen Motiven eine Leuchte für Teelichter und bringen den Februar zum Strahlen.
Kosten: 1,00€ mit Ferien/1,50€ ohne Ferienpass
Hinweis: Das Mindestalter beträgt acht Jahren, die Maximalzahl 25 Personen.

Öffentliche Veranstaltungen

► 09.02. | 14:00 Uhr
Öffentliche Führung:
Von Vulkanen, Vampiren und Vorreitern – Leipzig im Wandel der Zeit
Altersempfehlung: Ab acht Jahren
Kosten: Eintritt zzgl. 1,00€ | 0,50€ (ermäßigt)
► 10.02. | 18:30 Uhr
Vortrag: Die neue Systematik der Geometriden
Referent: Ronald Schiller
Fachgruppe Entomologie
► 23.02. | 14:00 Uhr
Öffentliche Führung:
Von Totengräbern, Puppenräubern & Siebenschläfern – Artenvielfalt rund um Leipzig
Altersempfehlung: Ab acht Jahren
Kosten: Eintritt zzgl. 1,00€ | 0,50€ (ermäßigt)
► 29.02. | 11:00 Uhr
Lecture-Performance im Rahmen des Kubus-Kapitels „Polarzeit“
Schauspieler: Malte Scholz
Zugehöriges Stück: Great Depressions

NaturkundemuseumMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Linksfraktion beantragt tastbare Straßennamensschilder für Leipzig
Straßenschild in der Georg-Schumann-Straße. Foto: Gernot Borris

Foto: Gernot Borris

Für alle LeserWie barrierefrei ist eigentlich die Stadt Leipzig? Selbst als Mensch ohne Behinderungen hat man da so seine Zweifel und regelmäßig schlechte Erfahrungen. Und man hat trotzdem keine Vorstellung, wie es Menschen mit Behinderungen tatsächlich geht. Die Linksfraktion hat jetzt ein ganzes Antragspaket eingereicht, in dem es um die barrierefreie Stadt geht. Zu der es wahrscheinlich noch viele Jahre hin sind, denn der Umbau der Stadt zu richtiger Barrierefreiheit kostet Zeit und Geld.
iDiV-Forscher plädieren für die großflächige Wiederherstellung von Naturlandschaften
Die natürliche Beweidung als ökologischer Prozess hilft unzähligen Arten in halboffenen Landschaften und unterstützt die Schaffung natürlicher Waldlandschaften, die weniger anfällig sind für Brände. Foto: Juan Carolos Muñoz Robredo / Rewilding Europe

Foto: Juan Carolos Muñoz Robredo / Rewilding Europe

Für alle LeserEs sitzt tief in den Köpfen der Menschen: Keinen Ort auf Erden lassen sie unberührt. Alles müssen sie in Besitz nehmen, verwerten, bebauen und der großen kapitalistischen Maschine zum Fraß vorwerfen. Genau diese Denkweise aber führt dazu, dass es für die Artenvielfalt auf der Erde keine Rückzugsräume mehr gibt, dass Monokulturen den Planeten beherrschen und die Erderwärmung immer mehr befeuert wird. Forscher plädieren dafür, endlich wieder große, unberührte Naturlandschaften zuzulassen. Und sie dann auch in Ruhe zu lassen, damit sich die Natur wieder erholen kann.
Ökolöwe kritisiert Pfusch bei der Planung: Kein Platz für Straßenbäume in der Dieskaustraße?
Der Abschnitt vor der Jet-Tankstelle mit eingezeichneten Bäumen auf dem Fußweg. Karte: Stadt Leipzig

Karte: Stadt Leipzig

Für alle LeserZum Jahresende hat das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig dem Stadtrat die Sanierungspläne für die Dieskaustraße vorgelegt. 2023 soll sie zwischen Adler und der Brückenstraße in Großzschocher komplett umgebaut werden. Im Planungsabschnitt zwischen Arthur-Nagel- und Windorfer Straße freilich wurden Straßenbäume auf dem Papier eingezeichnet, die so nie gepflanzt werden können, kritisiert der Ökolöwe.
Petition soll den Aufruf für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig befeuern
Erinnerungssäule an den Herbst 1989 auf dem Nikolaikirchhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan staunt nur, wie schnell die eben noch turbulenten Ereignisse des politischen Alltags zu archivierter Geschichte werden, abgehakt, fast wieder vergessen und mit einer ganzen Schicht von neuem politischen Herbstlaub überdeckt. So geht es auch der Geschichte um das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal, die nach vielen heftigen Zickzack-Kurven 2014 strandete. Aber selbst der Neustart 2017 mit der Stiftung Friedliche Revolution ist jetzt schon eine kleine Ewigkeit her. Zeit für eine Petition, fand die Stiftung.
Quintus und der Feuerreiter: Wie Quintus Schneefahl das Ende der Republik aus nächster Nähe miterlebt
Thomas Persdorf: Quintus und der Feuerreiter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Trilogie ist komplett. Den ersten Band der Lebensgeschichte des Quintus Schneefahl veröffentlichte der in Leipzig geborene Thomas Persdorf, der heute als Autor in Mainz lebt, noch 2013 im Engelsdorfer Verlag in Leipzig. Der begleitete den jungen Journalisten, der heftig mit seiner Epilepsie zu kämpfen hat, bis in die stürmische Nachkriegszeit und in den revolutionären November 1918. Schon das für die heutige deutsche Romanlandschaft etwas Seltenes, dass ein Autor sich tatsächlich wieder in die Wirren der Geschichte stürzt.
Der Tag: Hungerstreik in der JVA? Anstaltsleiter widerspricht Soligruppe
In der JVA soll ein Gefangener in den Hungerstreik getreten sein. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle LeserEin kurz nach Silvester in Connewitz festgenommener Mann soll in der Untersuchungshaft in den Hungerstreik getreten sein, die Polizei ermittelt wegen eines Furzes, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen elf weitere „Hells Angels“ wegen Mordes und die Weiße Elster wurde kurzzeitig mit Öl verschmutzt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 20. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Vortrag am 21. Januar im Ariowitsch-Haus: „Israel – Volk, Land, Staat, Glaube?“
Das Ariowitsch-Haus, Leipziger Zentrum jüdischer Kultur Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Basiswissen zum Judentum“ findet am Mittwoch, dem 22. Januar 2020, 18 Uhr, im Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, statt. Unter dem Titel „Israel – Volk, Land, Staat, Glaube?“ soll der Frage nachgegangen werden, wie die Bezeichnungen Israel und Judentum zusammenhängen.
An wem liegt es, dass der Leipziger Beschluss gegen den Ausbau des Frachtflughafens Leipzig einfach ignoriert wird? + Update
Der Flughafen Leipzig / Halle aus der Vogelperspektive. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Für alle LeserNicht nur DHL plant den Ausbau seiner Flugzeugkapazitäten am Flughafen Leipzig/Halle. Auch Volga Dnepr plant einen Ausbau. Und beide können sich sowohl auf Aussagen der sächsischen Staatsregierung verlassen, die einen weiteren Ausbau des Flughafens zum Frachtdrehkreuz befürwortet, als auch auf den Regionalen Planungsverband Westsachsen, in dem Leipzig zwar Mitglied ist, den Flughafenausbau aber keinesfalls zu stoppen in der Lage ist.
Flughafen Leipzig/Halle informiert am 22. Januar in Schkeuditz über die geplante Vorfelderweiterung für DHL
DHL-Flieger auf Abkürzung über Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSogar in Halle fanden Veranstaltungen zur geplanten Vorfelderweiterung der DHL am Flughafen Leipzig/Halle statt. In Schkeuditz ist die nächste am 22. Januar angekündigt. Nur die große Stadt Leipzig meidet der Flughafen Leipzig/Halle auffällig. Man profitiert gern vom Ruf der großen Stadt, meidet aber die Begegnung mit den fluglärmbetroffenen Bürgern aus Leipzig. Obwohl die Flottenerweiterung von DHL noch mehr Nachtfluglärm im Leipziger Norden bedeutet.
Naumburg würdigt in diesem Jahr wieder die schönste Frau des Mittelalters
Stifterfigur Uta im Naumburger Dom. Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte

Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte

Für alle Leser Sie ist weltberühmt, diese Uta aus Naumburg. Auch wenn sich zuweilen die Historiker streiten, ob die junge Dame im Naumburger Dom wirklich Uta aus Ballenstedt zeigt, ob der Künstler hier vor 800 Jahren nicht vielleicht etwas durcheinandergebracht hat. Was nichts daran ändert, dass jedes Jahr die Touristenscharen extra wegen ihr nach Naumburg strömen in den Dom, der seit 2018 auch UNESCO Welterbe ist. Und in diesem Jahr werden noch viel mehr Utas kommen.
Warum wird jetzt das alte Gehwegpflaster in der Spinnereistraße ausgetauscht?
Neue Betonplatten (rechts) ersetzen die alten Granitpflastersteine (links) in der Spinnereistraße. Foto: Denzel Pfeiffer

Foto: Denzel Pfeiffer

Für alle LeserEigentlich ist das vor 100 Jahren in Leipzig verlegte Kleinpflaster robust, praktisch unzerstörbar, wenn es nicht Rabauken herausreißen und als Wurfgeschoss benutzen. Aber seit Dezember werden in der Spinnereistraße die alten Pflastersteine entfernt. Eine Baufirma ersetzt das robuste Pflaster, über das jahrzehntelang tausende Arbeiterinnen und Arbeiter der Baumwollspinnerei strömten, durch Betonplatten. Aber die sind doch gar nicht so haltbar? Was ist da los?
Auch von „Im Zauberwald, Teil 2“ hat Andreas Rietschel wieder 800 Exemplare verschenkt
Andreas Rietschel. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserWährend draußen, in den enthemmten Netzwerken, die Trolle und Zombies Hass, Wut und Beleidigungen verbreiten, hat sich der Leipziger Andi Rietschel schon vor Jahren geschworen, dass er alles tun wird, um Liebe und Zuversicht in der Welt zu verbreiten. Mit Märchen zum Beispiel, die er mit Märchenerzählerstimme einspricht und dann auf CD pressen lässt. Und etliche dieser CDs hat er auch zum jüngsten Weihnachtsfest wieder an Leipziger Kinder und soziale Einrichtungen verschenkt.
Die Woche: Klassenerhalt für ATV-Hockeyfrauen, EM-Halbfinale für Handballer futsch
Die ATV-Frauen feiern ihren Klassenerhalt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserRiesiger Jubel beim ATV Leipzig. Die Frauen sicherten sich am Samstag mit einem Last-Minute-Tor den Verbleib in der Hallenhockey-Bundesliga. Durchwachsen lief es für die DHB-Handballer, die in dieser Woche gleich drei EM-Spiele zu absolvieren hatten. Für Rasenballsport hat die Fußball-Bundesliga wieder begonnen, während die Regionalligisten Lok und Chemie jeweils noch zwei Testspiele absolvierten.
Tiny Houses sind ganz bestimmt keine Lösung für die Probleme der Wohnungslosen in Leipzig
Wohnadresse: Parkhäuschen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einiger Zeit machen ja Medienberichte zu Tiny Houses in Leipzig Schlagzeilen. Und die Reporter werden nicht müde zu erklären, wie toll die Idee ist, um auch Obdachlosen ein billiges Heim anbieten zu können. Wäre da nicht die grundlegende Frage: Wo stellt man diese Mini-Häuser eigentlich hin? Und wer bezahlt die ganzen Anschlusskosten? Das Leipziger Sozialdezernat hat noch ganz andere Probleme mit diesem Versuch, das Wohnungsproblem ausgerechnet mit Tiny Houses lösen zu wollen.
Grüne übernehmen Kritik des Stadtbezirksbeirates: Die Grünfläche vorm Seniorenheim gehört in städtischen Besitz
Der Neubau des Pflegeheims mit der von Containern besetzten Grünfläche davor. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie weiter mit jener 500 Quadratmeter großen Grünfläche gegenüber dem Leutzscher Rathaus, die die Stadt unbedingt an den Eigentümer des dort entstehenden neuen Seniorenheims verkaufen will? Die Grünen-Fraktion im Stadtrat macht sich jetzt die Position des Stadtbezirksbeirats Altwest zu eigen: Die Fläche muss in städtischer Hand bleiben.