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Premiere: „Rausch“ von März bis Mai in den Cammerspielen

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    Wenn aus Lust Zerstörung wird, verschwindet die Grenze zwischen gut und böse. Im Rauschzustand gibt es keine Moral und auch kein schlechtes Gewissen mehr. Doch entbindet die Entgrenzung von der Rechenschaft für unser Handeln? Oder zählt der größte Schmerz der anderen am Ende nicht sogar weniger als das eigene Vergnügen? Zeit genug gibt es das in den Cammerspielen zu erleben. "Rausch" von August Strindberg kommt.

    Der Vorhang fällt und Maurice ist vom Erfolg seines neusten Stückes elektrisiert. Rastlos treibt er auf der sich anschließenden Premierenfeier umher. Alle sind am Tanzen. Die Schallwellen der Musik lassen die Körper vibrieren und der Idealzustand größten Glücks ist erreicht. Von den Zuschauern bejubelt und vom Ensemble verehrt, will er an diesem Abend jedoch mehr: den Exzess leben. Gemeinsam mit Henriette, der Freundin seines besten Freundes, spinnt er sich ein Leben ohne Verantwortung, Mäßigung und Familie zusammen – mit tödlichen Konsequenzen.

    Sebastian Börngen inszeniert August Strindbergs „Rausch“. Am 22. März feiert das Stück Premiere. Weitere Termine folgen am 23. März, 13., 14, 19. bis 21. April und am 12. und am 13. Mai. Elisabeth Schaber übernimmt die Dramaturgie. Jasmina Rezig kreiert die Musik, Sarah Ahlschwede, Tanja Haberland, Sophie-Luise Lenk, Martin Skurt und Karsten Zahn spielen.

    Karten: 9 und 6 Euro (ermäßigt) Vorverkauf im Infobüro der Kulturfabrik, Kochstraße 132, 04277 Leipzig, Mo-Fr 10-18 Uhr, Di 12-18 Uhr, Reservierungen: 0341/ 30 67 606 cammer@cammerspiele.de

    www.cammerspiele.de

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