Sharon Brauner & Karsten Troyke in concert im Ariowitsch-Haus

Noch vor einem Monat konnte man die großartige Sängerin Sharon Brauner im ZDF in dem Film „Auf das Leben!“ als junge Ruth neben Hannelore Elsner sehen, am kommenden Sonntag ist sie zusammen mit ihrem Berliner Kollegen und berühmten jiddischen Chansonsänger Karsten Troyke im Ariowitsch-Haus zu Gast.

Mit ihrem Programm „Ikh hob dikh tsifil lib“ (Ich habe Dich zu viel lieb) stellen sie Klezmer, jiddische und hebräische Lieder sowie Evergreens im neuen Gewand vor, begleitet von Gitarre, Ukulele, Geige und Klavier. Garantiert ein musikalisch erstklassiger, fröhlicher und bunter Abend.

11. September, 17:00 Uhr im Saal des Ariowitsch-Hauses. Der Eintritt kostet 10 €, ermäßigt 5 €.

Sharon Brauner (*21. August 1969 in Berlin) war bereits als Kind in verschiedenen Serien, Fernseh- und Kinofilmen zu sehen. Am New Yorker Lee Strasberg Institute studierte sie Schauspiel, seither spielte sie in mehr als 50 Kino-, Fernsehfilmen und TV-Serien in den unterschiedlichsten Rollen: Straßenmädchen, Prinzessin, Stripperin, Sekretärin, Diebin und Kommissarin, pakistanische Asylantin, türkische Putzfrau uvm.

Gleichzeitig arbeitete Sharon Brauner an ihrer Karriere als Musikerin und Sängerin. Ihr erstes Solo-Album Sharon, für das sie mit Musikern wie Till Brönner oder Jazeboo zusammen gearbeitet hat, war bereits unmittelbar nach dem Erscheinen und einem Live-Auftritt im Fernsehen vergriffen. Nebenbei fing die zierliche Sängerin an, jiddische Lieder in ein neues musikalisches Gewand zu packen. Sie ist in kleinen Bars und großen Konzerthäuser gleichermaßen zu Hause, als Solokünstlerin, im Duett oder mit Band.

Karsten Troyke (* 14. August 1960 in Berlin) ist Chansonsänger, Schauspieler und Sprecher, der sich vor allem mit jiddischen Liedern einen internationalen Namen machte. Er gilt als einer der bedeutendsten Interpreten dieses Genres in Europa.

Troyke wirkte in Hörspielen mit, arbeitete als Synchronsprecher und war in sehr unterschiedlichen Bühnenstücken zu sehen. Als ein Botschafter des Jiddischen Liedes bereiste er seit 1989 eine Reihe von Ländern, u.a. Polen, Frankreich, Belgien, Norwegen, Dänemark, Australien, Israel, USA, Kroatien, Schweden.

Ihm wird vor allem nachgesagt, dass er mit den schwierigsten Texten und ambivalenten Gefühlslagen spielen kann als Entertainer, sehr differenzierte Ausdrucksformen nutzt und man nie genau weiß, wie ernst oder ironisch er einen Text nimmt. Beklemmendes kann er mit Leichtigkeit bringen und Humor kann zu Tränen rühren.

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KulturKino zwenkau: Braunkohlenbergbau in Film und Literatur
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Im sächsischen Jahr der Industriekultur 2020 haben sich der Bergbau-Technik-Park e.V., das Soziokulturelle Zentrum KuHstall e.V. und das KulturKino zwenkau zusammengeschlossen, um im Landkreis Leipzig eine Veranstaltungsreihe zum Thema Braunkohlenbergbau in Film und Literatur zu veranstalten. An sehr unterschiedlichen Orten wird es Gelegenheit geben, Spielfilme, Dokumentationen, Kurzfilme und Literatur der letzten 40 Jahre zu diesem Thema zu erleben.
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Foto: Ralf Julke

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Piktogramm und Umsetzungskonzept für Fahrradstraßen sollen bald kommen
Ausweisung für eine Fahrradstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa waren wir nicht die Einzigen, die einige wichtige Zusagen der Verwaltung im Ohr hatten. Zum Beispiel die zur Vorstellung eines Piktogramms für Fahrradstraßen. So um Ostern herum sollte es eigentlich vorgestellt werden. Aber um Ostern herum kämpfte sich Leipzig gerade aus dem strengen Corona-Shutdown heraus. Was die SPD-Fraktion nicht davon abhielt, zwei etwas ungeduldige Stadtratsanfragen zu stellen.
Linke beantragen ein Artenschutzkonzept für den Wilhelm-Leuschner-Platz
Gerade rechts und links der Markthallenstraße sind dichte Gehölze herangewachsen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn der Ratsversammlung am Mittwoch, 8. Juli, wird wahrscheinlich der Bebauungsplan Nr. 392 „Wilhelm-Leuschner-Platz“ auf der Tagesordnung stehen, zu dem es ganz bestimmt heftige Diskussionen geben wird. Nicht nur, was all die von der Stadt geplanten Ansiedlungen betrifft (was die Freibeuter thematisieren) oder den Verkauf städtischer Grundstücke (was der Stadtbezirksbeirat Mitte kritisiert), sondern auch die Artenvielfalt auf dem Platz, der ja im Grunde eine Nachkriegsbrache ist.