Wie jetzt bekannt wurde, sind im Sommer die Erinnerungstafeln für den Leipziger Rechtsanwalt Ludwig Goldwasser und den Autor Simson Jakob Kreutner im Waldstraßenviertel gestohlen worden. Nach den Worten von Melanie Eulitz vom Bürgerverein Waldstraßenviertel sind die an ehemaligen Wohnhäusern der beiden angebrachten Tafeln zwischen dem 17. und 24. Juli verschwunden. „Das sieht nach einem judenfeindlichen […]
Mehr als 200.000 Menschen wurden zwischen 1938 und 1945 aus dem Deutschen Reich deportiert. Viele dieser Verschleppungen wurden fotografisch festgehalten. Die Ausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“ im Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig zeigt ab Montag, 17. August, ausgewählte historische Fotografien und stellt damit eine zentrale Frage in den Mittelpunkt: Wie konnte die Verfolgung […]
Genau genommen ist dieser Freitag der Start in ein Wochenende des Jubilierens. Die Jüdische Gemeinde begeht den 25. Jahrestag der Gründung ihres Begegnungszentrums. Das Stadtfest beginnt, wenngleich mit dem bitteren Beigeschmack der Sicherheitsfrage. Und die weltberühmten Thomaner singen heute den neuen Stadthafen in eine hoffentlich sichere Zukunft. Ahoi Leipzig! Das kann ein schönes Wochenende werden. […]
Auf der A14 kam es zu einem Lkw-Unfall, in dessen Folge der Fahrer wiederbelebt werden musste. Und: In Leipzig möchte die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eine Außenstelle ihres künftigen Standorts in Deutschland einrichten. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war. Lkw verunglückt auf A14: […]
Einhundert Synagogen sind heute Dank Alex Jacobowitz bildlich zu Gast in Leipzig. Und die begehrten Tickets fürs Sommertheater im Grassi gibt es auch ab heute. Viel los – was über die Radtour von Burkhard Jung nicht hinwegtäuschen sollte. Zudem beginnt an der Lukaskirche wieder der große Gesang dieser wunderschönen Stadt. Volkslieder, im besten Sinne des […]
Der Vers „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“, den Heinrich Heine schrieb und Mascha Kaléko 1943 in ihrem Gedicht Im Exil aufgriff, steht stellvertretend für einen Abend, der die reiche und bewegende Geschichte jüdisch-deutscher Kultur in Literatur und Musik erfahrbar macht. Am Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, ist dieses außergewöhnliche literarische Kammerkonzert im Leipziger Ariowitsch-Haus […]
Die Sanierung der beschädigten Dachterrasse im jüdischen Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig kann dank einer großen Spendenaktion abgeschlossen werden. Rund 100 Unterstützerinnen und Unterstützer haben dies mit ihren finanziellen Beiträgen in Höhe von insgesamt 37.568 Euro ermöglicht. Mit dieser Summe kann die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig die Eigenmittel in Höhe von rund 10 Prozent […]
Mehrere hundert jüdische Zwangsarbeiter aus Thessaloniki mussten 1943 an der Bahnstation Karya im von den Deutschen besetzten Griechenland einen Felsen für ein Ausweichgleis abtragen. Nach Fertigstellung der Bahnanlage wurden die meisten Verschleppten in Auschwitz ermordet. Eine neue Wanderausstellung beleuchtet diesen Teil der deutschen Besatzung in Griechenland und des Holocausts. Sie wird ab Donnerstag, 30. Oktober […]
Leipzig ist mitten im Veranstaltungsfieber: Gerade laufen das Stadtfest und das Wave Gotik Treffen, da wirft schon die 16. Jüdische Woche ihre Schatten voraus. Vom 15. bis 22. Juni erwartet alle interessierten Besucherinnen und Besucher ein buntes Festival mit über 100 Programmpunkten, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des reichen jüdischen Lebens in der alten Messestadt […]
Das jüdische Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus zeigt ab Dienstag, dem 1. April, eine einmalige Ausstellung über die Zeit im April 1945. Im Mittelpunkt: die Porträts von Menschen, die für das Haus, damals Sitz der US-Militärverwaltung, wichtig waren. Ihre Porträts werden ab dem, 1. April an den Fenstern des Ariowitsch-Hauses zu sehe sein. Darunter auch das […]
Gemeinsam mit der Etz-Hayyim-Synagoge auf Kreta lädt der „Ariowitsch-Haus“ e. V. tatsächlich ein, bei der Vorstellung des ersten internationalen Projekts des jüdischen Kultur- und Begegnungszentrums dabei zu sein – aber die Premiere wird auf einer Insel Griechenlands gefeiert. Kreta, ein Ort voller Mythen, mit Sonnenschein an 300 Tagen im Jahr, beliebt wegen der sonnenschirmbestandenen Strände, […]
Ein 24-Jähriger hat eine Informationstafel vor dem Leipziger Ariowitsch-Haus zerstört. Außerdem wurden erneut Neonazi-Symbole und -parolen auf dem Simsontreff Zwickau dokumentiert und in einem Hort in Pirna haben Kinder mit Bausteinen Hakenkreuze gelegt. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 24. Juli 2024, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war. Anzeigetafel am Ariowitsch-Haus […]
Die Theatergruppe des Leipziger Theatervereins K befand sich zum Zeitpunkt des Überfalls der Hamas auf Israel zu einem Theateraustausch in Israel. Betreuer und Eltern setzten alle Hebel in Bewegung, um die Jugendlichen schnellstmöglich aus Israel zurückzuholen. Das kostete Nerven und Geld. Die Vorsitzende des Vereins und Mutter einer Teilnehmerin, Jutta Stahl-Klimmt, erzählt, wie die Rückkehr […]
Am Mittwoch, den 25. Oktober 2023, 19 Uhr stellt der Autor Uwe von Seltmann im Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14 sein Buch „Wir sind da – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ vor. Das Buch zum Jubiläumsjahr 2021 zeigt die Vielfältigkeit des gegenwärtigen jüdischen Lebens auf und erzählt die reiche Geschichte des deutschen Judentums von den Anfängen […]
Vom 28. Juni bis zum 27. August werden im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig im Krochhochhaus ein Teil des Fotoarchivs Mittelmann und seine bewegte Überlieferungsgeschichte erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der jüdische Fotograf Abram Mittelmann wurde in der Shoah ermordet. Auf dem Dachboden des Wohnhauses Peterssteinweg 15 in der Leipziger Südvorstadt wurde 1988 ein Schatz von […]
Der New Yorker Trompeter Omar Kabir gehört zur jüngeren Generation hervorragender Jazzmusiker. Er hat an der Manhattan School of Music Jazz studiert und ist ein Weltenbummler. Konzerte in den USA, Europa, Afrika, Asien und Australien stehen in seiner Agenda. Musikalisch am wohlsten fühlt er sich, wenn er im traditionellen Jazz die Wurzeln aus Musik spielen […]
Seit Mittwoch, 7. September, gibt es im Ariowitsch-Haus im Salon die Ausstellung eines großen jüdischen Künstlers zu sehen, der im Nationalsozialismus als Gehörloser doppelt gefährdet war. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von einem, der sich vom Leben nicht unterkriegen lassen wollte. David Ludwig Bloch, geboren 1910 und ab 1911 Vollwaise, war in Deutschland zur NS-Zeit […]
Anlässlich von Jom HaSchoa (dem jüdisch-israelischen Holocaust-Gedenktag) hatte die internationale Bewegung „Marsch des Lebens“ am Donnerstag, 28. April, in Leipzig eingeladen. Unter dem Thema „Mit Herz und zu Fuß – Erinnern, Versöhnen, ein Zeichen setzen!“ ist man gemeinsam auf die Straße gegangen. „Judenhass und Antisemitismus haben ein alarmierendes Ausmaß erreicht. Antisemitismus ist längst wieder in […]
Raumfüllende Lichtmalerei und vielschichtige Flötenklänge erwecken die Vielschichtigkeit jüdischer Kultur zum Leben. Die musikalische Komposition ist eine vielfältige Mischung aus Querflötenklängen, Loopsounds und Toneinspielungen, die emotionale akustische Welten entstehen lassen.
Seit acht Jahren recherchiert die Kunsthistorikerin Ilka Wonschik zu dem Thema „Künstler der verschollenen Generation“. Im Jahr 2014 erschien ihr Buch „Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten ... – Künstlerinnen in Theresienstadt“ im Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin. In diesem Buch hat sie die Biografien und Werke von zwölf in Vergessenheit geratenen jüdischen Künstlerinnen mittels Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Dokumenten und Interviews rekonstruiert.
Noch vor einem Monat konnte man die großartige Sängerin Sharon Brauner im ZDF in dem Film „Auf das Leben!“ als junge Ruth neben Hannelore Elsner sehen, am kommenden Sonntag ist sie zusammen mit ihrem Berliner Kollegen und berühmten jiddischen Chansonsänger Karsten Troyke im Ariowitsch-Haus zu Gast.
Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit.
Die schönsten Arien von Belcanto sowie Lieder von Tschaikowski, Rimski-Korsakov und Glinka (nach Gedichten von Puschkin, Fet und Tolstoi)sowie ältere russische Romanzen und innige Volkslieder singt Liudmila Shikhova (Sopran) aus Sankt-Petersburg, die Gewinnerin des internationalen Gesangwettbewerbs in Orvieto (Italien) und Preisträgerin des Gesang-wettbewerbs „Romanziada“ in Moskau.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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