Artikel zum Schlagwort Ariowitsch-Haus

Erstmals zur Lachmesse in Leipzig: Roman Grinberg

Der Wiener Interpret jüdischer Musik gastiert einmalig am 25. Oktober 2018, 20 Uhr im Ariowitsch-Haus. Jetzt Karten im Vorverkauf sichern. Wie kein anderer prägt Roman Grinberg die jüdische Musikszene in Wien. Seit über 30 Jahren ist er hier an der Spitze des jüdischen Kulturlebens tätig. Als Solist, mit der eigenen Band, als musikalischer Leiter oder als Dirigent des Wiener Jüdischen Chors ist der Komponist, Arrangeur, Sänger, Pianist und Erzähler bei jüdischen Hochzeiten oder Klezmer-Konzerten ebenso zu Hause wie auf der internationalen Festivalbühne oder im Theater. Weiterlesen

Ausstellung „Chava Pressburger – Impressionen in Papier“ im Ariowitsch-Haus

Ein von Gewalt und Krieg geprägtes Leben in eindrucksvollen Papierkunstwerken

Plakat zur Ausstellung

Für alle LeserSeit acht Jahren recherchiert die Kunsthistorikerin Ilka Wonschik zu dem Thema „Künstler der verschollenen Generation“. Im Jahr 2014 erschien ihr Buch „Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten ... – Künstlerinnen in Theresienstadt“ im Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin. In diesem Buch hat sie die Biografien und Werke von zwölf in Vergessenheit geratenen jüdischen Künstlerinnen mittels Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Dokumenten und Interviews rekonstruiert. Weiterlesen

Vortrag von Anja Thiele am 27. April

Jüdische Erfahrung der Shoah in der DDR-Literatur

Obwohl die staatliche Erinnerungspolitik der DDR die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus marginalisierte, gab es eine heute fast in Vergessenheit geratene Erinnerung an die Shoah aus jüdischer Perspektive im Medium der Literatur. Nicht wenige wichtige Schriftsteller_innen der DDR waren jüdischer Herkunft und hatten im Exil oder in den Lagern den Holocaust überlebt. Autor_innen wie Arnold Zweig, Stephan Hermlin, Jurek Becker und Günter Kunert setzten sich, entgegen einer weitverbreiteten Meinung der deutschsprachigen Germanistik (und anderen Disziplinen), in ihren Texten öffentlich mit der jüdischen Erfahrung der Shoah auseinander. Weiterlesen

Straßenmusik deluxe

Alex Jacobowitz mit seinem Marimbaphone zu Gast im Ariowitsch-Haus

Foto: PR

Alex Jacobowitz ist ein bekannter Virtuose, der aus seinem Marimbaphone Töne zaubert, die das Publikum auf der ganzen Welt fasziniert und mitreißt. Unter dem Titel „Singende Hölzer“ widmet er sein Konzert am 6. November im Ariowitsch-Haus der Reichskristallnacht am 9. November 1938, um einerseits ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, aber vor allem auch ein fröhliches, optimistisches und lebendiges Judentum zu präsentieren. Weiterlesen

„Ikh hob dikh tsifil lib“ heißt es am 11. September

Sharon Brauner & Karsten Troyke in concert im Ariowitsch-Haus

Foto: Jessica Brauner

Noch vor einem Monat konnte man die großartige Sängerin Sharon Brauner im ZDF in dem Film „Auf das Leben!“ als junge Ruth neben Hannelore Elsner sehen, am kommenden Sonntag ist sie zusammen mit ihrem Berliner Kollegen und berühmten jiddischen Chansonsänger Karsten Troyke im Ariowitsch-Haus zu Gast. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung am 4. September im Saal des Ariowitsch-Hauses

Tür an Tür – Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig

Foto: S. Spencer, Katalog Jüdische Woche

Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit. Weiterlesen

Tschaikowski – Rimski-Korsakov – Glinka

Das Ariowitsch-Haus meldet sich aus der Sommerpause zurück

PR-Foto

Die schönsten Arien von Belcanto sowie Lieder von Tschaikowski, Rimski-Korsakov und Glinka (nach Gedichten von Puschkin, Fet und Tolstoi)sowie ältere russische Romanzen und innige Volkslieder singt Liudmila Shikhova (Sopran) aus Sankt-Petersburg, die Gewinnerin des internationalen Gesangwettbewerbs in Orvieto (Italien) und Preisträgerin des Gesang-wettbewerbs „Romanziada“ in Moskau. Weiterlesen

„Mein persönlicher Blick auf die Gründerjahre Israels“

Fotoausstellung des israelischen Fotografen Moshe Gross im Saal des Ariowitsch-Haus

Foto: Moshe Gross

Vom 12. Mai bis 3. Juli stellt das Ariowitsch-Haus Fotos aus den Gründerjahren Israels aus. Moshe Gross ist ehemaliger Leipziger. Er wurde 1925 in Leipzig geboren, wanderte 1933 mit seinen Eltern über Paris nach Palästina aus. In Israel studierte er Werkzeugschlosserei/Elektrizität und Elektronik/Optik. Nach dem Studium bildete er sich vor allem als Fotograf weiter und gründete sein eigenes Fotostudio. Seit 1948 begleitete er mit seiner Kamera den Aufbau Israels. Ein besonderes Interesse galt dabei vor allem der modernen Architektur, die in Israel in den 50er Jahren aus dem Boden schoss und die er in großartigen Fotos festhielt. Weiterlesen