Kunstprojekt „Selfie, Me!“ am 16. Dezember im Cineplex Leipzig

Das künstlerisch partizipatorische Projekt „Selfie Me!“basiert auf einer Form des Aktivismus, die in den 60er Jahren in Europa und den USA vor allem im feministischen Feld angesiedelt war. Kernidee ist es, Akteuren die Möglichkeit zu geben aus ihrer eigenen Erfahrung zu sprechen - eine Form, die im Theater Anfang der 1990er Jahre in Deutschland eine weitere Auseinandersetzung erfuhr und unter dem Begriff des postdramatischen Theaters retrospektiv benannt wird.

„Nimm mich mit – zeige mir deine Welt“. Aus dieser Aufforderung heraus entstanden kurze Portraits verschiedener Menschen. Diese Mikronarrative werden im Kinosaal simultan interpretatorisch von zwei Performer*innen übersetzt. Was wird gesehen? Was löst das Gesehene aus? Wer sieht was? Das Spiel öffnet sich den Abend über; nach und nach fällt die vierte Wand und ein direkter Dialog mit dem Publikum wird ermöglicht.

Eintritt frei. Mit Gespräch und Diskussion danach.

Das SelfieMe!-Projektteam bilden Constanze Burger, Theaterregisseurin, Daniel Theiler, bildender Künstler und Architekt und Angelika Waniek, bildende Künstlerin. In ihrer Zusammenarbeit verknüpfen sie Theater, Performance, Film und Dokumentation. Alle drei leben und arbeiten in Leipzig.

Constanze Burger, Theaterregisseurin, hat an verschiedenen Stadttheatern Deutschlands (Rostock, Osnabrück) gearbeitet, aktuell am Kinder- und Jugendtheater Theatrium in Leipzig Grünau.

Daniel Theiler, bildender Künstler und Architekt, arbeitet in verschiedenen Medien, von Video und Skulpturen bis hin zu öffentlichen Interventionen. Dabei beschäftigt er sich besonders mit den Themen Rekonstruktion und Vision, Status und soziale Integration.

Angelika Waniek, bildende Künstlerin, arbeitet vorwiegend im Bereich Performance, Video und Storytelling. Thematische Schwerpunkte ihrer Arbeiten sind kulturelle und historische Narrative und ihre Formen der Darstellung/Inszenierung.

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