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Umweltaktivismus im Wohnzimmer – digitale Premiere von „Und morgen streiken die Wale“

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    Corona dominiert nicht nur den Kultur-Alltag. In allen Bereichen ist die aktuelle Situation stark zu spüren, in den Medien die allumfassende Headline. Dabei geraten immer wieder andere Themen, wie zum Beispiel Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziales Engagement, aus dem Fokus. Gerade mit dem TDJW-Publikum über Themen der jungen Generation in Austausch zu kommen, ist in der derzeitigen Situation aber unerlässlich.

    Die ursprünglich als analoges Klassenzimmerstück konzipierte Produktion „UND MORGEN STREIKEN DIE WALE“, hätte unter den jetzigen Umständen nicht sattfinden können. Im Dezember hat sich das TDJW deswegen entschieden, das Stück rund um Engagement und Umweltaktivismus, in den digitalen Raum zu verlegen.

    Geplante Premiere der interaktiven Online-Inszenierung mit Gaming-Elementen ist am 13. März um 18 Uhr. Neben dieser Premiere erwartet das Publikum ein weiteres, vielseitiges digitales Angebot am TDJW!

    Premiere „UND MORGEN STREIKEN DIE WALE“

    Das zeitgenössische Stück „UND MORGEN STREIKEN DIE WALE“ [12 plus] des österreichischen Dramatiker Thomas Arzt, über Umweltbewusstsein, Mut und die Wichtigkeit persönlichen Engagements, verlegte das Theater der Jungen Welt, aufgrund der aktuellen Lage, während des Probenprozesses in den digitalen Raum: Es wird als interaktives Stück mit Gaming-Elementen auf der Plattform Zoom erlebbar sein, die Zuseher/-innen bestimmen über den Handlungsverlauf mit und meistern Herausforderungen.

    Die 16-Jährige Mel hat mit Umweltschutz eigentlich noch nicht so viel am Hut. Klar – Erik, den sie cool findet, ist ein Aktivist, aber sie selbst? Doch eines Tages ändert sich alles: Zehn Wale, heißt es, verirrten sich im seichten Wasser der Bucht. Mel eilt zum Ort des Geschehens und ist sich sicher: Die haben sich verzählt. Da liegen neun Wale. Wo ist der zehnte?!

    Und in dieser Nacht, allein in einem Boot, sieht Mel ihre Möglichkeit, selbst aktiv zu werden – wird sie ihrem Moby Dick helfen können, den Weg ins offene Meer zu finden? Das Publikum begleitet Mel an den Strand der Ereignisse und nimmt direkten Einfluss auf die Handlung. Was würdest du tun? Welche Entscheidungen treffen? Regie führt Johanna Zielinski, digitale Premiere ist für den 13. März, 18 Uhr geplant. Weitere Online Vorstellungstermine: 25.3 und 27.3 jeweils 18 Uhr.

    „GULLIVER“ auf Reisen

    Segel setzen und los! Anfang Februar startete das Theater der Jungen Welt mit dem digital-analogen Großprojekt „GULLIVER“ des Kollektivs „komplexbrigade“. In diesem werden Elemente von Animationsfilm, Adventure Game, Rollenspiel, Worldbuilding und theatraler Installation auf neue Art und Weise miteinander kombiniert.

    Grundlage der Erzählung sind Motive aus Jonathan Swifts satirischem Roman „Gullivers Reisen“, dessen Protagonist merkwürdige Inselwelten erkundet und dabei sowohl die unterschiedlichsten Gesellschaftsformen, als auch sich selbst besser kennenlernt. Wer sind wir? Wer wollen wir sein? Und wie könnte eine ideale Gesellschaft aussehen? Wöchentlich geht auf dem TDJW-YouTube-Kanal eine neue Folge der Webserie online.

    Die Märztermine sind: 1.3., 8.3., 15.3., 22.3., 29.3. jeweils 19 Uhr

    Begleitet wird die Webserie von einem regen Inselbuilding bei Discord. Auf Gullivingen ist alles denkbar! Es gibt die Möglichkeit eine Rolle zu wählen, mitzuspielen, sich auszutauschen und man meistert gemeinsam die alltäglichen großen Herausforderungen, vor denen die kleine Insel steht. Wie steht es um den Essensplan des Inselreiches? Sind Klöße an der Tagesordnung? Oder sollte es nicht doch lieber einen Erdbeertortenbaum geben?

    In mehreren Events pro Woche bestimmen die Mitspieler/-innen selbst, wie das Traum-Eiland aussehen soll und können ihm in einem Livestream beim Wachsen zusehen. „Gulliver“ wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

    TDJW calling und Vorratssuche bei den interaktiven Vorstellungen „FREDERICK“
    Frederick auf Weltreise! Ob Finnland, USA, Mexico, Vereinte Arabische Emirate, Ukraine, Österreich, Belgien, Quatar, Luxemburg, Italien, Tschechien, Großbritannien oder Niederlande – quer über den Globus werden Sonnenstrahlen gesammelt! Große und kleine Zuschauer/-innen aus vielen Ländern sammeln für die noch winterlichen Tage, bei der digital-interaktiven und live gespielten Produktion „FREDERICK“.

    Die nächsten Termine sind am 5., 6. und 7.3 um 17 Uhr, das Familienticket kostet 8,- Euro.

    Und es muss nicht ohne TDJW schlafen gegangen werden – Gute Nacht Geschichten von TDJW-Spieler/-innen als perfektes Betthupferl gibt es am 3.3. (18 und 18.30 Uhr), 4.3. (17 und 17.30 Uhr) sowie 17.3. (18 und 18.30 Uhr) und 18.3. (17 und 17.30 Uhr). Anmelden für diesen besonderen Telefonanruf, kann man sich bis 24h vorher über die Website oder das Kartentelefon.

    Besondere Festtage und besondere Streams

    Pünktlich zum Welttag des Kinder- und Jugendtheaters, am 20.3 gibt es das nächste online Treffen zum Theater der Jungen Welt Stadt-Theater-Zukunft-Experiment. Du möchtest aktiv das TDJW mitgestalten? Dann sei dabei!

    Ein ganz besonderes Streaming-Angebot gibt es vom 23. bis 28.3. – dann ist bei dringeblieben.de der TDJW-Klassiker „EMIL UND DIE DETEKTIVE“ zu sehen: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Mitten hinein in die Großstadt mit all ihren Abenteuern geht es gemeinsam mit dem jungen Helden Emil. Dem wurde nämlich seine Geldbörse gestohlen, doch das wäre ja gelacht, wenn er sich diese nicht wieder zurückholen würde!

    März Termin „ICH BIN“

    Anfang Februar startete die neue Artist-in-Residenz-Reihe „CHALLENGE ACCEPTED!“. Die Fragen „Wer bin ich?“, „Worüber definiere ich mich?“ und „Was macht mich aus?“ sind zentral für die Ausbildung von Identität. Identität ist oft die Summe dessen, wie wir sind oder sein wollen und dem wie wir gesehen werden und gesehen werden wollen.

    Zuschreibungen wie Geschlecht, Behinderung, Herkunft oder Sexualität sind hierbei oft Kategorien, auf die wir zurückgreifen, wenn wir andere Menschen oder uns selbst beschreiben wollen. Doch was bedeuten diese Zuschreibungen in Bezug auf Identität?

    Im Rahmen der Spielzeitreihe „CHALLENGE ACCEPTED!“ beschäftigt sich Jana Zöll (Performerin, Schauspielerin, Tänzerin, Autorin und Inklusionsberaterin) in der interaktiven Zoom-Performance „ICH BIN“ [16 plus] performativ mit den Themen Körper, Identität und Selbst- und Fremdzuschreibungen. Märztermin für die Performance ist am 12.3 um 20 Uhr.

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