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Edition Peters und die Komponistin Elena Mendoza am 23. Oktober im „Entdeckersalon“

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    Der Leipziger Musikverlag Edition Peters steht am 23. Oktober, 19 Uhr, im Mittelpunkt des „Entdeckersalons“ im Schumann-Haus. Gregor Nowak (Leiter des Schumann-Hauses) spricht mit Stefan Conradi (Edition Peters) über die traditionsreiche Firmengeschichte sowie Themen, die die aktuelle Musikwelt und im Speziellen die Verlagsszene bewegen.

    Welche Rolle zeitgenössische Komponistinnen dabei spielen und vor welchen Herausforderungen sie gerade in diesen Zeiten stehen, berichtet Elena Mendoza. Seit 2009 erscheint die Musik der in Berlin lebenden Spanierin in der Edition Peters. Ihre Komposition „Découpé“ erklingt im Entdeckersalon in der Interpretation von dem Akkordeonisten Stefan Hussong.

    Elena Mendozas Interesse gilt besonders klangfarblichen und dramaturgischen Fragen in instrumentaler Komposition. Einen besonderen Stellenwert haben in ihrer Arbeit außerdem das Musiktheater und die musikalischen Möglichkeiten von Sprache. Vor diesem Hintergrund hat sie 2007 mit der Musiktheaterproduktion „Niebla“ (Europäisches Zentrum der Künste Dresden Hellerau) maßgebliche Akzente gesetzt.

    Realisiert wurde diese sowie weitere Projekte mit Regisseur Matthias Rebstock. Seite 2014 unterrichtet sie als Professorin für Komposition an der Universität der Künste Berlin. Elena Mendoza hat mit zahlreichen Solisten, Ensembles und Orchestern gearbeitet, wie ensemble recherche, Klangforum Wien, Ensemble Modern, Vogler-Quartett, Ensemble Mosaik, Oper Nürnberg, Deutsche Oper am Rhein u.a.

    Zu hören ist ihre Musik zudem auf den bedeutenden Fest ival s für zeitgenössische Musik. Ausgezeichnet wurden ihre Arbeiten u.a. mit dem Kunstpreis Berlin 2017, dem Musikpreis Salzburg 2011 (Förderungspreis), dem spanischen Premio Nacional de Música 2010 und einer Fellowship an der Akademie Schloß Solitude (2008).

    Stefan Hussong zählt zu den führenden Akkordeonisten und konzertiert auf den wichtigen Bühnen Europas. Mehr als 150 ihm gewidmete Werke wurden von ihm uraufgeführt, etliche erschienen auf CD und wurden zum Teil mehrfach prämiert. Er ist zudem ECHO Klassik Preisträger in der Kategorie „Bester Instrumentalist des Jahres“ (1999) und kann in seiner Karriere auf viele weitere Auszeichnungen blicken.

    Mit dem Entdeckersalon richtet sich im Schumann-Saal der Blick auf die Leipziger Musikverlage. Wo einst Clara und Robert Schumann ihre Gäste empfingen, mit ihnen musizierten und diskutierten, wird diese Atmosphäre mit diesem Format wiederbelebt. 2020 waren bereits der Friedrich Hofmeister Musikverlag mit Beatrix Becker und Breitkopf & Härtel mit Isabel Mundry zu Gast.

    INFORMATIONEN

    Schumann-Haus Leipzig Inselstraße 18 | 04103 Leipzig | Tel: 0341 39 39 2191 | info@schumannhaus.de | schumannhaus.de

    SOCIAL MEDIA

    facebook.com/Schumannhausleipzig
    instagram.com/claro.by.schumann

    ENTDECKERSALON

    Samstag, 23. Oktober 2021, 19 Uhr
    Was beschäftigt die Leipziger Musikverlage? Neues hören und darüber sprechen!
    Edition Peters

    Elena Mendoza: „Découpé“
    Stefan Hussong | Akkordeon
    Elena Mendoza | Komponistin
    Stefan Conradi | Edition Peters
    Gregor Nowak | Moderation

    TICKETS

    15/10 EUR (erm.) inkl. VVK-Gebühr Onlinereservierung: schumannhaus.de | Tel: +49 341 39 39 2191 | info@schumannhaus.de

    ÜBER DIE EDITION PETERS

    Die Edition Peters wurde 1800 in Leipzig gegründet und entwickelte sich schnell zu einem der führenden deutschen Musikverlage des 19. Jahrhunderts. Die Veröffentlichung der ikonischen grünen Reihe Edition Peters im Jahr 1867 – typografisch und editorisch hochwertige Ausgaben zu einem Fünftel des herkömmlichen Preises – veränderte nicht nur das Schicksal der Edition Peters sondern das der gesamten Musikindustrie: Noten waren nun für jeden zugänglich.

    Aufgrund ihres gewaltigen Erfolges war die Edition Peters 1939 eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das von den Nationalsozialisten „arisiert“ wurde und der Eigentümer, der großartige Musikverleger und Philanthrop Henri Hinrichsen, verlor im August 1942 im Konzentrationslager in Auschwitz sein Leben. Seine beiden ältesten Söhne überlebten: Max Hinrichsen floh nach London und gründete Peters Edition Ltd. und Walter Hinrichsen erreichte die USA und gründete dort C.F. Peters Corporation.

    Nach einer komplizierten und qualvollen Geschichte in den vergangenen 70 Jahren, blüht die Edition Peters mit den Standorten in Leipzig, London und New York wieder auf. Sie kann einen Katalog von mehr als 8.000 Titeln aufweisen sowie eine florierende Liste von führenden zeitgenössischen Komponisten. Die Firma ist wieder in den Besitz der Erben der Familie Hinrichsen gelangt, zu denen seit 2010 auch die Hinrichsen Foundation gehört, und die deutsche Niederlassung des Unternehmens kehrte 2014 zurück in seine Heimat in der Talstraße 10 in Leipzig.

    ÜBER DAS SCHUMANN-HAUS

    Willkommen bei den Schumanns zu Hause! Mit seiner neuen Dauerausstellung beherbergt das Schumann-Haus das erste Museum, das einem Musikerpaar gewidmet ist. Mittels Hörfeatures, klangakustischen Installationen und multimedialen Collagen sowie einiger originaler Objekte, wie beispielsweise dem Abdruck von Clara Schumanns Hand, wird der Besucher eingeladen, in die Leipziger Zeit der Schumanns einzutauchen.

    Ihre glücklichen ersten vier Ehejahre verbrachten Clara und Robert Schumann in dem von Friedrich August Scheidel 1838 im klassizistischen Stil errichteten Haus in der Inselstraße 18. An Claras 21. Geburtstag bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil in einem aufstrebenden neuen Stadtteil, der sich zum Zentrum des Buchgewerbes entwickelte.

    In der Beletage begrüßte das Künstlerpaar regelmäßig berühmte Persönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt und Hector Berlioz. Hier komponierte Robert Schumann einige seiner bedeutenden Werke, beispielsweise den Liebesfrühling op. 37 zusammen mit Clara, die Frühlingssinfonie op. 38 sowie sein Klavierquintett op. 44, das seine Frau im Gewandhaus uraufführte.

    1999 kaufte die Rahn Dittrich Group das Haus und begann mit der Restaurierung nach denkmalpflegerischen Richtlinien. Gemeinsam mit der Freien Grundschule „Clara Schumann“ und dem Schumann-Verein Leipzig e.V. entstand eine einzigartige Symbiose aus Museum, Veranstaltungsort und Ausbildungsstätte. Das Museum digital mit unserem Audio-Guide entdecken: schumannhaus.de/museum

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