ProtonVPN zum Schnäppchenpreis – lohnt sich der Brasilien-Trick wirklich?

Ehrlich gesagt gibt es da draußen so viele VPN-Anbieter, dass man irgendwann den Überblick verliert. Jeder brüllt mit Rabatten um sich, jeder verspricht das Blaue vom Himmel. Und trotzdem landet die Community auf mydealz gerade immer wieder beim gleichen Namen: ProtonVPN. Was steckt dahinter, und warum flippen die Leute dort regelrecht aus?

Was macht ProtonVPN so besonders?

Kurz gesagt: Vertrauen. Während viele andere Dienste eher nach Marketingagentur als nach ernsthafter Datenschutzsoftware klingen, hat sich Proton eine ganz andere Reputation aufgebaut. Das Unternehmen sitzt in der Schweiz, unterliegt damit Schweizer Datenschutzrecht – und das ist nun mal eine andere Liga als irgendein karibischer Offshore-Sitz. Dazu kommt, dass der gesamte Code öffentlich einsehbar ist. Open Source bedeutet in diesem Fall: Jeder Entwickler auf der Welt kann reinschauen und prüfen, ob da irgendwas faul ist. Logs werden keine gespeichert, Punkt.

Das Fachmagazin PCMag hat dem Dienst sogar den begehrten „Editors‘ Choice“ verliehen – besonders die sogenannte Secure Core-Architektur wird dort hervorgehoben. Dabei wird euer Datenverkehr durch Server in besonders datenschutzfreundlichen Ländern umgeleitet, bevor er ins normale Internet geht. Ein doppelter Boden sozusagen.

Auch die Leute von Privacy Guides, die für ihre unerbittlich strengen Prüfkriterien bekannt sind, haben ProtonVPN in ihre Liste der empfohlenen Dienste aufgenommen – was angesichts ihrer Maßstäbe keine Selbstverständlichkeit ist.

Der Community-Hype ist real

Auf mydealz hat der aktuelle Deal bereits weit über 400 Grad (Hot-Votes) gesammelt, was in der Community durchaus etwas zu bedeuten hat. User Vanessablue bringt es auf den Punkt, als jemand fragt, ob man nicht lieber zur Konkurrenz wechseln sollte: „Definitiv Proton.“ Kein Zögern, keine Einschränkungen.

Besonders bezeichnend ist die Aussage von User bungle, der zugegeben hat, den Dienst sogar zum vollen Preis zu bezahlen – obwohl es immer wieder günstigere Angebote gibt. Das sagt eigentlich alles über das Vertrauen, das diese Community in den Anbieter hat.

So funktioniert der Brasilien-Workaround

Wer den Deal nutzen möchte, braucht ein bisschen Geduld und einen kostenlosen VPN-Zugang zu einem brasilianischen Server. Der Trick basiert darauf, dass Proton seine Preise an lokale Währungen anpasst – und der brasilianische Real ergibt im Vergleich zum Euro gerade einen deutlichen Preisvorteil.

Schritt Was zu tun ist
1 Kostenlosen VPN-Server mit brasilianischem Standort aktivieren
2 Proton-Website aufrufen und zum Checkout navigieren
3 Währung auf BRL (Brasilianischer Real) umstellen
4 Zielpreis von 251,76 BRL prüfen und bestätigen
5 Bezahlung abschließen

Das Ergebnis: ProtonVPN Plus für rund 40 Euro – für ganze zwei Jahre Laufzeit. Das macht effektiv etwa 1,67 Euro im Monat.

Achtung bei bestehenden Proton-Konten

Wer bereits Proton Mail oder einen anderen Proton-Dienst nutzt, sollte aufpassen. User qaj1shi rät ausdrücklich dazu, für diesen Kauf einen frischen Account anzulegen. Damit vermeidet ihr Konflikte mit laufenden Abos, die unter anderen Preisregionen abgeschlossen wurden. Ein neues Konto ist in wenigen Minuten erstellt und kostet euch nichts.

Für wen lohnt sich das wirklich?

Wer auf der Suche nach echtem Datenschutz ist und keine Lust auf die ewigen Rabattschlachten der eher zweifelhaften Billiganbieter hat, trifft hier eine sehr gute Wahl. Schweizer Recht, Open-Source-Code, keine Log-Speicherung – das ist eine Kombination, die in dieser Preisklasse nahezu konkurrenzlos ist.

Wer hingegen hauptsächlich vorhat, ausländische Streaming-Bibliotheken anzuzapfen, sollte wissen: User NiBro berichtet, dass es dabei gelegentlich zu nervigen Captcha-Abfragen kommen kann. Kein Dealbreaker, aber es wäre unehrlich, das zu verschweigen.

Fazit

Es gibt nicht viele Momente, in denen Qualität und Preis so deutlich zusammenfallen. Zwei Jahre maximaler Datenschutz für rund 40 Euro – das ist schlicht ein gutes Angebot, und die Community-Reaktion spricht für sich. Wer den Workaround nicht scheut, macht hier wenig falsch.

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