Wirtschaftliche Krisen hinterlassen meist deutliche Spuren in allen Bereichen. Dennoch ist es für kleinere Unternehmen, Firmen in ländlichen Regionen sowie Anbieter von Nischenprodukten deutlicher schwerer, schwierige Situationen zu überwinden und sich wieder auf dem Markt zu etablieren.

Die Markenbekanntheit aufbauen

Auch neu gegründete Unternehmen müssen sich während einer Wirtschaftskrise zahlreichen Herausforderungen stellen. Neben der schwierigen Marktlage kann auch die relative Unbekanntheit für eine neue Firma ein Problem darstellen. Die Markenbekanntheit zu steigern und sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen ist ein langfristiger Prozess.

Oft wird bei der Marketingplanung nicht beachtet, dass heutzutage vorwiegend online nach Informationen, Inhalten und Wissen gesucht wird, sodass ein Unternehmen, das im Internet nicht präsent ist, nicht berücksichtigt werden kann. Meist wird versucht, mit Werbegaben und Incentives für eine bessere Kundenbindung zu sorgen.

Langfristig ist es jedoch sinnvoller, die Markenbekanntheit aufzubauen, um die Reichweite zu erhöhen. Im Dialog mit den Kunden ist es wichtig, sich nicht nur auf die eigenen Produkte oder Dienstleistungen, sondern auch auf Qualität und Service zu konzentrieren. Seitdem in Deutschland und Europa das Internet beinahe flächendeckend verfügbar ist, werden die verschiedenen Online-Suchmöglichkeiten genutzt, um sich über regionale Unternehmen zu informieren.

Beachtung finden jedoch nur Webseiten, die in den Ergebnislisten großer Suchmaschinen wie Google auftauchen. Die Reihenfolge, in der Suchergebnisse dargestellt werden, das sogenannte Ranking, wird von den webbasierten Suchdiensten anhand verschiedener Kriterien festgelegt.

Foto: Arek Socha via pixabay

Wie wird meine Seite am besten gefunden

Viele der mehr als 200 Rankingfaktoren, die bei der Erstellung der Suchergebnislisten (SERPs) eine Rolle spielen, sind allgemein bekannt, während andere nicht preisgegeben werden, um etwaige Manipulationen auszuschließen. Dennoch weiß man, dass es bei der Rankingvergabe vor allem auf die Qualität der Links ankommt, welche auf die eigene Seite zielen.

Die Anzahl dieser Verlinkungen und die Qualität dieser Verlinkungen sind ein wesentlicher Faktor bei der Einordnung einer Webseite in das Ranking die auch als Rückverweise bezeichnet werden und von Google und anderen Suchmaschinen als Beweis für die Bedeutung einer Webseite betrachtet. Um online “gefunden” zu werden, sollten Inhalte und Informationen übersichtlich dargestellt und leicht zugänglich sein. Es ist davon auszugehen, dass eine nutzerfreundlich aufgebaute Webseite eher besucht wird als ein kompliziert gestalteter Webauftritt.

Wie wichtig ist eine klare Informationsstruktur?

Damit die Leser/innen möglichst schnell an die gesuchten Informationen gelangen sollten auch Strukturelemente wie Tabellen, Nummerierungen und Aufzählungen bei der Webseitenerstellung berücksichtigt werden. Eine klare Informationsstruktur ist nicht nur für potenzielle Interessenten, sondern auch für die Suchmaschinencrawlereine große Unterstützung.

Eines der wichtigsten Kriterien, das sich auf die Rankingposition auswirkt, ist Einzigartigkeit. Inhalte sollten stets unverwechselbar und somit einzigartig sein. Da kopierte Texte oder Duplikate bereits online vorhanden sind, bieten sie keinerlei Mehrwert für den Nutzer. Es besteht sogar das Risiko, dass doppelte Inhalte von den Suchmaschinen als Duplicate Content erkannt und infolgedessen als irrelevant eingestuft wird.

Obwohl die Mobilfreundlichkeit von Webseiten bislang noch keinen Einfluss auf die Rankingpositionen zu haben scheint, ist es empfehlenswert, einen Firmen-Webauftritt auch für den Gebrauch mit Smartphones oder Tablets zu optimieren, sodass die Nutzer die Möglichkeit haben, auch von unterwegs auf die Webseite zuzugreifen. Wenn dort regelmäßig hochwertige und spannende Inhalte mit Mehrwert zu finden sind, steigt das Interesse, die Webseite zu besuchen.

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