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Linksfraktion wünscht sich Leipziger Förderung, um den Hackerkongress langfristig in der Messestadt zu halten

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    2017 fand auf dem Leipziger Messegelände zum ersten Mal der einst in Hamburg heimische Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs (CCC) statt. Dem CCC kam das Leipziger Angebot so entgegen, dass man die berühmten Chaos-Tage nun zum dritten Mal in Leipzig stattfinden lässt. Vom 27. bis 30. Dezember ist der Chaos Communication Congress auf der Messe zu erleben. Und eine Linke-Stadträtin macht sich schon Gedanken darüber, wie man den Hackerkongress dauerhaft in Leipzig halten könnte.

    „Dauerhaftes Chaos in Leipzig“, wünscht sich Dr. Olga Naumov, Sprecherin für Wissenschaft und Digitales der Leipziger Linksfraktion.

    Im Dezember 2019 richtet der Chaos Computer Club (CCC) zum dritten Mal seinen Chaos Communication Congress (36C3) auf der Leipziger Messe aus. Die Teilnehmeranzahl stieg seit 2017 von 15.000 auf rund 17.000 an. Damit bildet die Veranstaltung einen wichtigen Bestandteil der Messestadt zum Sprung ins digitale Zeitalter. Damit Leipzig auch weiterhin Austragungsort des 36C3 bleibt, fordert die Linksfraktion im Stadtrat zu Leipzig die Verwaltung dazu auf, entsprechende Fördermöglichkeiten zu prüfen

    „Der Chaos Computer Club (CCC) stellt eine der wichtigsten Stimmen zu Digitalisierungsthemen dar und ist für den digitalen Diskurs in Deutschland sehr bedeutend“, erklärt Olga Naumov. So etwa urteilte das New Yorker Medienunternehmen Bloomberg 2017: Der CCC habe es durch seine Aufklärungsarbeit „sehr viel schwieriger gemacht, die Demokratie des Landes zu unterminieren“.

    „Der Erfolg der Veranstaltung ist dadurch begründet, dass ein breites Themenspektrum von Informationstechnologie, Computersicherheit sowie dem kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft behandelt wird“, so Olga Naumov.

    „Eine Besonderheit dieses Kongresses: Die organisatorische Arbeit wird größtenteils von freiwilligen Helfern, sogenannten Angels, geleistet, um die Eintrittspreise möglichst niedrig zu halten – insbesondere für Jugendliche.“

    „Wir begrüßen es, wenn die Stadt Leipzig mit 850 Jahren Messetradition Fördermöglichkeiten für ein Fortbestehen des Chaos Communication Congresses prüft und diesen unterstützt“, heißt es im jetzt eingereichten Antrag der Linksfraktion. „Die Stadt Leipzig kann damit ihren Status als Innovationsstandort stärken sowie interregionalen und internationalen Austausch weiter fördern.“

    Unter dem Motto „35C3: Refreshing Memories“ gab es zum Jahresende das größte Hackertreffen in Leipzig

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