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Bettina Kudla MdB distanziert sich von Zielen der Lichterkette „Leipzig bleibt helle“

Die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla wird sich nicht an der Lichterkette "Leipzig bleibt helle" auf dem Leipziger Ring am 11. Januar 2016 beteiligen. Kudla: "Ich lehne die Ziele der Initiatoren der Lichterkette weitgehend ab, da sie die Bemühungen der Bundesregierung um eine Reduzierung und Eingrenzung der Asylbewerberzahlen torpediert. Wirksame Integration kann nur gelingen, wenn die Gesellschaft zahlenmäßig nicht überfordert wird. Weltoffenheit und Rechtsstaatlichkeit sind für mich dabei selbstverständlich."

„Insbesondere die Forderung nach einem ‚Europa der offenen Grenzen‘ ist kontraproduktiv. Ursache der aktuellen Asylsituation ist, dass die EU-Außengrenzen nicht mehr geschützt werden. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (CDU) treibt auf europäischer Ebene mit Nachdruck den Ausbau von Frontex zu einer europäischen Grenzschutzagentur voran. Die lapidare Betonung des Grundrechts auf Asyl suggeriert in diesem Zusammenhang den Willen zu einer unbeschränkten Aufnahme von Menschen. Die SPD torpediert das Asylpaket II, ein Entwurf, der in Berlin vorliegt. Dieser Entwurf sieht  die Einrichtung von Einreisezentren als Kompromiss für die von CDU und CSU geforderten Transitzonen vor und die Aussetzung des Familiennachzugs um zwei Jahre. Bisher haben sich nur die Parteivorsitzenden über die Inhalte des Asylpaketes II verständigt, nicht jedoch die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD. Dass die SPD hier auf die Bremse tritt, ist unverantwortlich.

Von parteiübergreifenden Aufrufen halte ich nichts, da sie die Unterschiede zwischen den Parteien und auch die Verantwortlichkeiten vermengen. Ich halte die Beteiligung der SPD in Leipzig für scheinheilig. Die SPD hat die Extremismusklausel bei Vereinen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen auf Landesebene gestrichen. Die SPD setzt sich nicht mit den Vorfällen des Extremismus im Leipziger Süden (vor kurzem 69 verletzte Polizisten) und im Leipziger Norden (8 abgebrannte Autos des Zolls) auseinander. Ich halte auch nichts davon, wenn politische Amts- und Funktionsträger im Rahmen von Demonstrationen auf der Straße ihren politischen Willen bekunden. Dies lenkt davon ab, dass Politiker im Rahmen ihres Amtes ihre Verantwortung wahrnehmen müssen. Statt einer öffentlichen Kundgebung hätte ich mir gewünscht, dass die Stadtverwaltung darlegt, was sie gegen den Extremismus in Leipzig eigentlich unternimmt und dass die Vertreter der Bundes- und Landesparlamente sich für weitere Gesetze zur Bewältigung der Asylthematik einsetzen.“

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Warum geschossene Schweine aus dem Vogtland besonders häufig auf Radioaktivität untersucht werden
Wildschweine im Wildpark Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Es ist jetzt über 30 Jahre her, dass am 26. April 1986 der Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl in die Luft flog und sich der radioaktive Niederschlag auch über große Teile Westeuropas ausbreitete. Gerade über Teilen der damaligen DDR ging so viel Fallout nieder, dass Teile der Waldböden noch heute hoch belastet sind. Da strahlen dann auch noch die Wildschweine.
Gleich fünf Gemeinden im Landkreis Leipzig haben noch immer keine beschlossenen Haushalte für 2016
Reiches Sachsen. Foto: Ralf Julke

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Nichts ist in Deutschland so verlogen wie die Steuerdiskussion. Immer dann, wenn sich im Bundeshaushalt so etwas wie ein Überschuss abzeichnet – möglicherweise 18 Milliarden Euro im Jahr 2016 – kommen die Kofferträger der Reichen und Besserverdienenden aus ihren Löchern und fordern: „Steuern runter“. Auch das Nachrichtenmagazin aller Leichtgläubigen, der „Spiegel“, tutet in das Horn – während den Kommunen im Land die finanzielle Basis erodiert.
Leipzigs Stadtplaner wollen 2017 die denkmalgeschützte Grünfläche an der Karl-Liebknecht-Straße 27 bis 33 sanieren
Die Grünanlage an der Karl-Liebknecht-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich denkt man, wenn man zwischen Shakespearestraße und Paul-Gruner-Straße durch die KarLi fährt, gar nicht, dass die Grünfläche mit der Bronzeplastik irgendwie denkmalgeschützt sein könnte. Aber erstaunlich viele Zeugnisse der sozialistischen Stadtbaukunst in Leipzig stehen mittlerweile unter Denkmalschutz. Und das Planungsdezernat will die Grünanlage jetzt denkmalgerecht sanieren.
Babelsberg vs. 1. FC Lok Leipzig 2:0 – Lok scheitert an der fünften Prüfung
Diesmal gab es für Heiko Scholz und seine Lok-Elf nichts zu holen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Nach 34 Punktspielen hat der FCL wieder eine Niederlage kassieren müssen. Beim SV Babelsberg verloren die Probstheidaer verdient mit 0:2 (0:2). Die Gastgeber waren dem Gast an diesem Tag hinsichtlich Technik und Gewandtheit um einiges voraus. Bei Lok ging vor 1.924 Zuschauern spätestens nach dem zweiten Tor vor der Pause nicht mehr viel zusammen. Krug traf zuvor ins eigene Tor, Watahiki musste nach einem eigenen Foul verletzt raus, Lok hatte zudem Pech bei zwei Schiedsrichterentscheidungen.
Liveticker zu rechte Strukturen zerschlagen: Connewitz, Fight-Nacht & eine Demonstration
Die Demonstration auf dem Rückweg nach Connewitz. Unterdessen konzentriert sich die Polizei auf den Kohlrabizirkus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Hatte jemand gedacht, das puffert eine Stadt wie Leipzig einfach weg, der sieht sich in den letzten Tagen und Wochen getäuscht. Die Gangart seitens linker Extremisten hat sich zuletzt deutlich verschärft, man glaubt sich im moralischen Recht bei der Gewaltausübung gegen Ladenlokale, Biomarktgeschäfte, Autohäuser und AfD-Adressen. Die rechtsextreme Seite und ihre Unterstützer glaubten hingegen offenbar, man zerlegt am 11. Januar 2016 mal eben auf der Wolfgang-Heinze-Straße Ladengeschäfte und kann dann wieder zur „Fightnacht“-Tagesordnung übergehen. In der Fanszene von Lok nutzt ein bekannter Name eine Entscheidung des Fußballclubs für seine Zwecke.
Der SV Azubi ist bald Geschichte, Sportstätte Teichstraße wird neu vergeben
Über zwei Rasenplätze, einen Basketball-, zwei Tennisplätze und Beachvolleyballplätze verfügt die Sportanlage in der Teichstraße. Foto: M. Hofmann

Foto: M. Hofmann

Veränderung in der Leipziger Vereinslandschaft. Der SV Azubi – einziger Fußballverein ohne Verbandszugehörigkeit in Leipzig – ist nach dem 31.12.2016 Geschichte. Der Vereinsvorstand kündigte den Pachtvorstand für die Sportstätte Teichstraße. Das Vereinsgelände wird bald neu vergeben werden. Vorausgegangen war ein beispielloses Hin und Her zwischen einem sonderbaren Vereinsvorstand und der Stadtverwaltung.
Demonstration vor dem Hauptbahnhof gegen Menschenrechtsverletzungen in Pakistan
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Etwa 40 Männer und auch ein paar Kinder haben sich am Samstag, 27. August, um 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt, um für ihr Heimatland zu demonstrieren. Sie halten Bilder von Verwandten hoch und schwenken Fahnen. Auf ihren Plakaten steht „We want freedom“ oder „EU act now“. Es sind keine Syrer oder Palästinenser, die hier demonstrieren. Es sind Belutschen aus Pakistan.
Leipzigs Verwaltung will jetzt auch die Studierenden mit Nebenwohnung zur Kasse bitten
Nebenwohnung soll auch für Studierende ab 2017 Zweitwohnsitz-Steuer kosten. Foto: Ralf Julke

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Man hat sich schon immer gewundert, was für ein Tamtam die Landeshauptstadt Dresden um das Begrüßungsgeld für Studierende macht. Als wenn man die jungen Leute extra locken müsste, damit sie in Sachsen studieren. In Leipzig machte man kein Tamtam. Was einen Grund hatte: Man verzichtete auf die Zweitwohnungssteuer bei Studis. Doch jetzt will die Verwaltung den Bonus abschaffen.
Imperium im Kohlrabizirkus: Angeblicher Naziangriff auf das IfZ – Polizei widerspricht
Kohlrabizirkus Leipzig. Foto: L-IZ.de

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Der Club „Institut für Zukunft“ berichtet auf Facebook von einem versuchten Naziangriff in der Nacht auf Samstag auf ihre Räume im Kohlrabizirkus. Etwa 20 bis 30 Personen, die „dem Umfeld der Imperium Fighting Championship“ zuzuordnen seien, sollen versucht haben, sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Laut Polizei habe es einen solchen Vorfall jedoch so nicht gegeben. Am heutigen Abend wollen mehrere hundert Antifaschisten vom nahegelegenen Connewitz ausgehend gegen die Kampfsportveranstaltung demonstrieren.
Anker wird 600.000 Euro teurer und die Zeit drängt
Die „Anker“-Kneipe ist fertig, jetzt ist der Saal dahinter dran. Foto: ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Jetzt gibt es die Mehrkosten für das Bauprojekt „Anker“ auch auf Heller und Pfennig. Der ganze Bau wird noch einmal um 600.458 Euro teuer. Das sind 11 Prozent der zuletzt geplanten Bausumme. Und dabei glaubte man 2013 noch, man würde mit 3,1 Millionen Euro über die Runden kommen. Billig wird teuer. Das ist das vorläufige Fazit.
Leipzigs Stadtrat hat sich mit dem Beschluss des „Tourismuswirtschaftlichen Gesamtkonzeptes“ am Mittwoch selbst entmachtet
Weiße Elster. Foto: Ralf Julke

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So entmachtet sich ein Stadtrat selbst. Am Mittwoch, 24. August, hat der Leipziger Stadtrat mehrheitlich das „Tourismuswirtschaftliche Gesamtkonzept für die Gewässerlandschaft im Mitteldeutschen Raum“, kurz TWGK, beschlossen. Der Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V. hatte mehrfach davor gewarnt, damit dem Massentourismusgeschäft im Leipziger Neuseenland Tür und Tor zu öffnen. Obwohl: Massentourismus? Man kann sich auch selbst in die Tasche lügen.
Am 30. August gibt es jetzt auch die Leipziger Buchpremiere für das Luther!-Buch
Joachim Köhler: Luther! Foto: Ralf Julke

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Über Joachim Köhlers Luther-Biografie „Luther! Biographie eines Befreiten“ haben wir schon im Juni berichtet. Eine Biografie, die vor allem deshalb heraussticht, weil sie diesen suchenden Martin Luther nicht religiös versucht zu erklären, sondern aus handfesten menschlichen Motiven. Dieser Sucher ist ein Mensch der Moderne, der schier verzweifelt, weil er partout nicht eins werden kann mit sich selbst.
Topf & Quirl: Cremiges Brombeereis
Cremiges Brombeereis. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Kaum hat man sich an die Idee von Herbst gewöhnt, schlägt der Sommer zurück und schickt brennende Sonne und heißeste Temperaturen vorbei. Wer da einen kühlen Kopf bewahren will, sollte diverse erfrischende Rezepte parat haben, die in Kürze zubereitet sind. Wer zudem nicht auf eine Kuller leckeres Eis verzichten möchte, den hitzigen Weg zum Café um die Ecke jedoch scheut, rührt sich am besten noch heute dieses leckere Brombeereis zusammen.
Heinrich Peuckmann versucht, Balzacs späte Reise ins lang versagte Glück nachzuerzählen
Heinrich Peuckmann: Die lange Reise des Herrn Balzac. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Honoré de Balzac war – gemessen an den braven Bürgern seiner Zeit – ein Ver-rückter. Einer, der so schuftete, wie die anderen sich nur bereichern wollten. Unsere Gegenwart wurde in der Julimonarchie des Louis Philippe geboren, jener wilden Zwischenzeit der Revolutionen von 1830 und 1848, der Francois Guizot das Motto gab: „Enrichissez-vous!“ Da saß Balzac Nacht für Nacht und schrieb die „Menschliche Komödie“. Und dann reiste er in die Ukraine.
„Leipzig de Janeiro“ – Die Olympioniken sind wieder in der Heimatstadt
Philipp Wende kehrte wie Annekathrin Thiele mit Gold zurück Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Auf dem Leipziger Marktplatz herrschten lauschige 29 Grad als die Leipziger Olympioniken am frühen Donnerstagabend nach ihrer Rückkehr empfangen wurden. Dennoch fanden sich einige Tausend Leipziger ein, die lieber den Sportlern zujubelten, als an Badeseen oder in Biergärten den Feierabend ausklingen zu lassen. Unter dem Motto „Leipzig de Janeiro“ wurden vor allem die Medaillengewinner gefeiert, doch auch die anderen Leistungen waren so beachtlich wie aus Leipziger Sicht lange nicht.