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ARCHIV

Tägliches Archiv: 31. Dezember 2014

Wovon Leipziger träumen: 10 Jahre Hartz IV oder „Seien Sie sauer!“

Überfüllter Supermarkt. Nachweihnachtliche Einkäufe. Man trifft auf Bekannte, plaudert, es wird über das gerade vergangene, nicht ganz billige Fest gesprochen. Kaum fallen jedoch die Worte ?Geld? oder ?teuer?, scheinen sich manche Menschen bemüßigt zu fühlen, im selben Atemzug das Luxusleben der Hartz-IV-Empfänger anzuprangern ("WIR können uns nur TIP leisten, DIE kaufen von Dr. Oetker..."). Zehn Jahre nach Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe gilt es offenbar als gesellschaftlich akzeptiert, eine ganze Bevölkerungsgruppe allein aufgrund der Herkunft ihrer monatlichen Einnahmen herabzuwürdigen.

HC Leipzig vs. Blomberg 32:28 – Härter als das Resultat

Am Ende sieht man dem Resultat gar nicht an, wie hart die Handballerinnen des HC Leipzig darum haben ringen müssen. Zum letzten Bundesligaspiel des Jahres hatten diese am Dienstag die HSG Blomberg-Lippe zu Gast in der Arena. Die Ostwestfalen hielten die Begegnung bis fünf Minuten vor dem Ende offen. Erst im Schlussspurt wusste der HCL zu überzeugen, sicherte sich damit zwei wichtige Punkte und geht als Tabellen-Fünfter ins neue Jahr.

Kriegsdrama „Herz aus Stahl“: Überzeugende Effekte, schwache Figuren

Das amerikanische Kriegs-Epos ist wieder massentauglich. Sei es in der Fantasy-Variante à la "Pacific Rim" oder, wie bei "Herz aus Stahl", in der sich lose an historischen Fakten orientierenden Spielart. Anders als zuletzt in den Kassenschlagern von Kathryn Bigelow ("Zero Dark Thirty"), die auch von der Fachwelt gelobt und prämiert wurden, legt Action-Spezialist David Ayer ("End of Watch") den Fokus in seinem Panzer-Drama weniger auf starke Figuren, sondern auf überzeugende Spezialeffekte.

Die Eigenwelt mitten im Raum der Anderen: Ein Interview mit Dr. Konstanze Caysa über Körperutopien

Mein Körper gehört mir, heißt es in einem Kinderlied. Er ist das was uns physisch ausmacht, das, was uns wortwörtlich greifbar macht. Und doch scheint dieses Eigentum noch gar nicht richtig begriffen und immer häufiger bedroht. Die Momente in denen die totale Machbarkeit von Körpern und deren Optimierung zum Zwecke wirtschaftlicher Verwertbarkeit als Freiheit verkauft werden, verkehren sich bei genauer Beobachtung in eine sehr spezialisierte Form der Unfreiheit, nämlich der Unterdrückung. Und erlangt damit erst Klarheit.

2015 – was kommt: Ab 1. Januar sind Energielabel im Online-Handel Pflicht

Egal ob Waschmaschine, TV-Gerät oder LED-Lampe: Immer mehr Verbraucher informieren sich im Internet über Preis, Testurteil und Marke und kaufen das Produkt in einem Online-Shop. Ab dem 1. Januar 2015 können sie auch den Energieverbrauch von Produkten im Netz deutlich schneller erkennen. Zum Jahreswechsel müssen laut einer EU-Verordnung auch Online-Händler die wichtigsten Haushaltsgeräte und Lampen mit dem EU-Energielabel kennzeichnen, teilt die co2online gemeinnützige GmbH mit.

Pegida, Legida am 12. Januar: Waldstraßenviertel e.V. schließt sich Protest an

Das Bündnis gegen den Legida-Marsch am 12. Januar 2015 wächst weiter an. Nun hat auch der Verein, dessen Stadtviertel auf der angekündigten Route des Pegida-Ablegers "Legida" liegt, zu einem Treffen im Vorfeld gerufen. Thema des Treffens am Dienstag, den 6. Januar: "Wir als Bewohner sollten uns dem entgegenstellen und uns einreihen in die Vielzahl derer, die sich für eine weltoffene Stadt und die demokratische Grundordnung unseres Zusammenlebens einsetzen." Wie, das soll Inhalt des Treffens sein.

Hans-Werner Sinn auf Abwegen: Wie der ifo-Chef in der FAZ gegen Zuwanderung poltert

Wer wundert sich noch über Pegida, wenn die Großsprecher der Nation selbst nichts anderes zu tun, als dem Unmut der Ratlosen Argumente zu liefern, wie es Hans-Werner Sinn am 29. Dezember wieder tat? Er gehört zu den Wirtschaftstheoretikern mit der größten medialen Macht in Deutschland. Die FAZ räumte ihm noch kurz vor Jahresschluss Platz für eine Breitseite schweren Kalibers ein. Titel: "Migration ist ein Verlustgeschäft".

2015 – was kommt: Eine Menge Arbeit mit eingeschleppten Arten

Die Verschleppung von Tier- und Pflanzenarten ist eine der massivsten - von Menschen verursachten - globalen Veränderungen. Und sie hat langfristige Konsequenzen: Manche eingeschleppten Arten zerstören die Lebensräume der heimischen Flora und Fauna, andere verursachen massive Schäden in der Landwirtschaft, manche wiederum beeinträchtigen die menschliche Gesundheit. Wie lassen sich die Auswirkungen eingeschleppter Arten richtig erfassen und bewerten, fragte sich nun auch ein Forscher des Umweltforschungsinstituts (UFZ).

Wenn die DAK nach guten Vorsätzen fragt: Die Sorgen der „Rushhour“-Generation und die Krux mit dem Verzicht

Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn in Umfragen Quatsch-Fragen gestellt werden? Diesmal war die DAK Gesundheitskasse so mutig und hat sich auf ein Feld vorgewagt, auf dem sie noch nie unterwegs war: der Mediennutzung. Aber wenn es um die üblichen guten Vorsätze zum Jahreswechsel geht, nehmen sich Menschen ja allerlei Dinge vor, die sie niemals umsetzen werden. Und die Meisten wissen das auch schon um 0:01 Uhr am 1. Januar.

Linke-Abgeordnete appelliert an SPD: Stimmt dem Antrag zum Winterabschiebestopp einfach zu

Die Leipziger Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Die Linke) reagiert auf die Diskussion zur gewaltsamen Abschiebung einer 18-Jährigen aus einer Asylunterkunft in Leipzig-Plagwitz mit einem Appell an die, mittlerweile im Land mitregierende, SPD. Der Antrag der Linksfraktion für einen Winterabschiebestopp liegt auf dem Tisch. Jetzt kann man Flagge zeigen.

Am 5. Januar: Informationsabend im Naturschutzinstitut Leipzig

Der Bau von Straßen, Gewerbegebieten oder Wohnanlagen - immer wieder möchte der Mensch ein weiteres Stück Natur in Anspruch nehmen. Der Naturschutzbund NABU setzt sich dafür ein, dass solche Projekte mit dem Naturschutzrecht vereinbar sind und naturverträglich realisiert werden. Als staatlich anerkannter Naturschutzverband kann der NABU die Anliegen von Natur und Umwelt in Planungsprozesse einbringen oder auch Gerichte anrufen.

Babyboom am St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig: Erstmals über 2.000 Geburten in diesem Jahr

Seit Jahren schon blickt die Geburtsklinik des Leipziger St. Elisabeth-Krankenhauses alljährlich im Dezember auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Rückblick 2014 ist dennoch ein besonderer, hat doch das Jahr dem St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig erstmals in seiner Geschichte eine 2.000. Geburt beschert. Insgesamt konnten 2014 in der von Chefarzt Dr. med. Carsten Springer geleiteten Abteilung 2.154 Geburten verzeichnet werden (Stichtag: 30. Dezember 2014, 15 Uhr) - gute 200 Geburten mehr als im vergangenen Jahr.

Verwirrung der Gefühle in Thailand: Lisa Brokempers „Regenzeitversuchung“

Ganz so naiv, wie die romantische Zeichnung auf dem Umschlag wirkt, ist Lisa Brokempers erster Roman nicht. Auch wenn es um Liebe geht, eine Frage, die ja bekanntlich schon Hurvinek bewegte und die Spejbl nicht wirklich schlüssig beantworten konnte. Da passiert einfach zu viel. Und manchmal weiß man auch einfach nicht, was es eigentlich ist.

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