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Tägliches Archiv: 13. November 2016

Nichts los im Leutzscher Holz – 99. Stadtderby fast überall friedlich

Während des Stadtderbys zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem 1. FC Lok Leipzig ist es zu keinen Zwischenfällen gekommen. Sowohl im Stadion als auch bei der An- und Abreise der Fangruppen benahmen sich die 4.999 Zuschauer, darunter 750 Lokfans, im und um den Alfred-Kunze-Sportpark. Auch wenn dieses Derby nicht als das stimmungsvollste in die Geschichte eingehen dürfte, war es immerhin das friedlichste Aufeinandertreffen beider Rivalen seit der Wende. Eine kleine Reportage hinter den Kulissen des 99. Leipziger Derbys.

Chemie Leipzig vs. Lok Leipzig 0:1 n.V. – Lok siegt im ältesten Stadtderby Deutschlands

Der 1. FC Lok Leipzig ist in das Halbfinale des Sächsischen Landespokals eingezogen. Die Probstheidaer gewannen das Duell beim Oberligisten und Ortsnachbarn BSG Chemie mit 1:0 nach Verlängerung. Im 99. Aufeinandertreffen der beiden Stadtteilvereine im ältesten Stadtderby Deutschlands erzielte Hiromu Watahiki in der 117. Spielminute den Siegtreffer, nachdem die Gastgeber in einem echten Kampfspiel drei große Möglichkeiten und damit auch eine einstündige Überzahl nicht nutzen konnten.

BSG & Lok – 120 Minuten, ein Einbruch und eskalierende Feindschaften: Die Probleme bleiben + Video

Noch ist die Nacht nach dem Spiel der Spiele, welches Lok mit 1:0 gegen die BSG Chemie gewann, nicht herum und auf der Facebookseite der „Fanszene Lokomotive“ gibt es noch ein paar kleine Kraftmeiereien und „Einsatzerwartungen“ für den Abend des 13. November. In der BSG-Szenerie ist man jedenfalls nach wie vor gewarnt und twittert – unter anderem von noch unbestätigten Böllerwürfen am Hauptbahnhof und ruft zur Wachsamkeit auf. Die Polizei zeigte sich am Abend vorerst zufrieden mit ihrem Einsatz. Immerhin konnte sie die Lage den gesamten Tag über durch massiven Kräfteeinsatz in der Stadt weitgehend friedlich halten. Außer in einer Wohnung eines Lok“fans“, welche in Probstheida offenbar während des Spiels zerstört wurde.

Wasserverschmutzung Cospudner See verursacht Feuerwehreinsatz

Am 13.11.2016 gegen 13:03 Uhr wurden durch Besucher des Pier 1 auf dem Cospudener See, im Hafen, zwei vermeintliche Ölflecken entdeckt und der Leitstelle Grimma gemeldet. Daraufhin fuhr das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Markkleeberg-West die Hafenstraße an.

Gastmanns Kolumne: Apocalypse now?

Viele werden die vergangene Woche in weniger guter Erinnerung haben, hat der dicke neunte November an seiner ohnehin imposanten historischen Bedeutungswampe doch noch mehr zugelegt. Ganz unter dem Gernhardtschen Diktum „Mein Gott, ist das beziehungsreich, ich glaub’, ich übergeb’ mich gleich“ haben zu allem Überfluss nicht ganz wenige Amerikaner einen Mann zum Präsidenten gewählt, der in den vergangenen Wahlkampfmonaten variantenreich immer wieder nur eines zu sagen schien: „Alle Menschen ohne gelbe Frisur haben demnächst gar nüscht mehr zu melden. Es sei denn, man kann sie ein bisschen unterm Rock krabbeln.“

Hinweise zur Vogelgrippe im Landkreis Leipzig

Bisher sind keine Fälle bekannt, bei denen das Virus H5N8 auf den Menschen übertragen beziehungsweise eine Erkrankung ausgelöst wurde. Die SARS-Infektionen in Südostasien sind nicht vergleichbar.

Sachsen kann keine Sicherheiten von Kohleunternehmen einfordern und die Wasserentnahmegebühr bleibt billig

In aller Sorge hatte die Linksfraktion im Landtag im September ihren Antrag gestellt, die sächsische Staatsregierung möge „Sicherheitsleistungen für aktive sächsische Braunkohletagebaue anordnen“, jetzt, da Vattenfall seine Braunkohlensparte an den tschechischen Investor EPH abgegeben hat. Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Antrag jetzt kommentiert. Und im Grunde alle Unsicherheiten bestätigt.

Koalitionsfraktionen stocken Polizei-Etat im Haushalt auf

Nachdem sich die Koalitionsfraktionen auf Ergänzungen am Haushaltsentwurf der Staatsregierung verständigt hatten, stellten am 11. November die innenpolitischen Sprecher von CDU und SPD, Christian Hartmann und Albrecht Pallas, die Ergebnisse für ihren Bereich vor.

SPD nominiert für Leipziger Bundestagswahlkreise

Zu den beiden am gestrigen Sonnabend (12.11.2016) stattgefundenen Wahlkreiskonferenzen erklärt Hassan Soilihi Mzé, Vorsitzender der SPD Leipzig: „Die SPD Leipzig hat sich gestern personell für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Wir machen den Leipzigerinnen und Leipzigern ein starkes Angebot.“

Vogelgrippe in Sachsen – Grüne: Erneuter Rückschlag für Sachsens Landwirtschaft

Zur Meldung des ersten Falls von Vogelgrippe in Sachsen erklärt Wolfram Günther, agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Angesichts der Preiskrisen hat es die Landwirtschaft aktuell ohnehin schon sehr schwer. Die jüngsten Meldungen zur Vogelgrippe stellen nun einen erneuten Rückschlag dar.“

Zu Gast bei Kallenbach – ProGohlis präsentiert: „Elend vor Sehnsucht nach Dir“

Minna Wagner? Mit dem Namen können bis heute nur ausgewiesene Wagner-Kenner etwas anfangen. Aber hat diese Hausfrau, diese ehrgeizige Aufsteigerin es verdient, dass man ihr einen ganzen Abend widmet? Kurzatmig, vorwurfsvoll und bitter sei sie gewesen, voller Unverständnis für das Genie ihres Mannes. Eine mittelbegabte Schauspielerin, die später als Hofkapellmeistersgattin selig auf die lebenslange Versorgung blickte. Mehr nicht?

euro-scene Leipzig erfolgreich beendet

Am heutigen Abend geht die euro-scene Leipzig mit dem Musiktheaterstück „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ der Musicbanda Franui & Nikolaus Habjan aus Österreich zu Ende. Im Mittelpunkt des Abends steht die Figur des Wanderers. Das Stück entstand nach Texten von Robert Walser und Liedern von Brahms, Mahler, Schubert und Schumann, sein Titel war zugleich auch das Motto des diesjährigen Festivals.

H5N8 – Sperrgebiet im Umkreis des Cospudener Sees

An einer tot aufgefundenen Reiherente am Cospudener See wurde am 11.11.2016 im Labor das Virus H5N8 nachgewiesen. Das Influenzavirus ist hochpathogen. Um zu verhindern, dass das Virus von Wildvögeln auf Nutztierbestände überspringt, werden am 12.11.2016 ein Sperrgebiet und eine Beobachtungszone eingerichtet. Das betroffene Gebiet liegt sowohl auf dem Stadtgebiet als auch auf dem Landkreisgebiet Leipzig. Daher haben sich beide Behörde in der Zusammenarbeit abgestimmt.

Von soliden Finanzen, klammen Kommunen und ein paar Feigenblättchen in Sachen Selbstverantwortung und Bürgerengagement

Hat Sachsen eigentlich eine nachhaltige Finanzpolitik? Das erfährt der Leser des Ersten sächsischen Nachhaltigkeitsberichtes nicht – obwohl sich ein ganzes Kapitel der „Nachhaltigen Finanzpolitik“ widmet. Und verglichen mit den Schuldenbergen anderer Länder sieht Sachsens Bilanz scheinbar ganz ordentlich aus. Nachhaltig, nennt das auch gern der Finanzminister. Aber das ist es nicht mal ansatzweise.

Menschen als Humankapital und Kinder als künftige Leistungsträger

Zur Nachhaltigkeit gehört auch, was die meisten Politiker nicht mal begriffen haben: der Umgang mit den Menschen. Die sind eben nicht nur Konsumenten oder Humankapital, um diesen Extrembegriff einer Wirtschaftswissenschaft zu nennen, die ihren Namen nicht verdient. Aber man vergisst ja fast, dass die sächsische Regierung seit Jahren einen radikal neoliberalen Kurs gefahren hat.

Naturschutzgebiete in einem desolaten Zustand, eine Rohstoffstrategie mit neuen Emissionen und lauter ausblutende Dörfer

„Sachsen entwickelt sich nachhaltig“, behauptete das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft am 20. September, als Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) den „Ersten Nachhaltigkeitsbericht“ der sächsischen Staatsregierung vorstellte. Der ganze Bericht belegt: Das Gegenteil ist der Fall. Sachsen ist nicht mal auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Das betrifft auch ein zentrales Aufgabenfeld von Schmidt: den Naturschutz.

Erster Nachhaltigkeitsbericht entlarvt die Nicht-Nachhaltigkeit der sächsischen Regierungspolitik

Nachhaltigkeit ist ein guter Begriff, sich selbst tüchtig in die Tasche zu lügen. Das belegt auch der Erste Nachhaltigkeitsbericht der sächsischen Staatsregierung, den Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am 13. September vorlegte. Am 20. September stellte er ihn öffentlich vor. „Nachhaltigkeitspolitik ist aber nicht nur Umweltpolitik“, sagte er.

Balduins zweite Zeit-Fenster-Reise ins Land der berühmten Erfinder

Balduin geht wieder auf Zeitreise. In „Balduin und das Geheimnis des weißen Goldes“ hat Uwe Schimunek seinen jugendlichen Helden zum ersten Mal mit Opas Fenster in die Vergangenheit geschickt. Da ging es darum, einen kleinen Fehler in den Geschichtsbüchern zu korrigieren, weil irgendwer verpasst hat, das Porzellan zu erfinden. Wenn Opa schon so ein geniales Zeitfenster hat – warum nicht gleich die nächste Stippvisite machen?

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