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Donnerstag, 21. Januar 2021

ARCHIV

Tägliches Archiv: 14. Juni 2020

Friedhofssterben, Sterbehilfe, Rassismus – ein Plädoyer für das biblische Menschenbild

Es war am Abend des 11. Juni 2020. Anlässlich des Feiertages Fronleichnam berichtete das heutejournal über den sich in Deutschland dramatisch vollziehenden Niedergang der Friedhofskultur. Immer weniger Menschen werden auf Friedhöfen beerdigt, immer mehr Menschen suchen alternative Grabstätten – in einem sog. Friedwald oder in Urnenfächern in den Räumlichkeiten eines Bestattungsinstitutes. Die Folge: Friedhöfe verwaisen.

Gianluca Marzullo: „Verl ist spielstark und robust“

16 Tore in 44 Spielen für Lok Leipzig, neun Tore in 43 Spielen für den SC Verl: Gianluca Marzullo kennt die beiden Kontrahenten der Aufstiegsspiele in die 3. Liga relativ gut. Diese Saison hat er außerdem dem SC Verl im Trikot des Wuppertaler SV zwei Gegentore eingeschenkt. Wem er mehr Chancen einräumt, wo Verls Stärken liegen und worin sich die beiden Staffeln unterscheiden, erklärt er im Interview.

Über die Modernisierung der Landesverfassung verhandeln – unter anderem das Wort „Rasse“ streichen

Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender und rechtspolitischer Sprecher der Linksfraktion, erklärt zur Debatte über die Streichung des Wortes „Rasse“ aus dem Grundgesetz: „#Blacklivesmatter – Deutschland diskutiert über Rassismus, zu Recht. Es gibt keine Rassen, es gibt Menschen! Es ist gut, dass dieser Umstand nun auch verfassungspolitisch diskutiert wird.“

Bürgerstiftung lädt zu Traumreisen ein

Die Stiftung Bürger für Leipzig startet im Corona-Sommer 2020 eine einmalige Aktion: Im virtuellen Reisebüro „Endlich-Wieder-Reisen“ sind ab 1. Juli Traumreisen auf Spendenbasis zu buchen. Die Stiftung sammelt damit Geld für ihr Bildungspatenprojekt „Die Wunderfinder“.

Bund und Freistaat fördern vier weitere „National wertvolle Kulturdenkmäler“

Auch in diesem Jahr wurden alle vom Freistaat Sachsen unterstützten Anträge zum Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, berücksichtigt. Wie die Bundesregierung mitteilte, werden von insgesamt sechs Millionen Euro 413 000 Euro für vier sächsische Kulturdenkmäler bereitgestellt. Der Freistaat wird aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege einen Zuschuss in gleicher Höhe zahlen.

Leipzig ohne Nachtleben – wie sehr leidet die Clubkultur unter Corona?

Am Dienstag, den 16. Juni hat sich der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (Die Linke) den Geschäftsführer des Leipziger Veranstaltungsortes „Felsenkeller“, Jörg Folta, zum Gespräch eingeladen. Sie widmen sich der problematischen Situation für Veranstalter und Clubbetreiber im Zuge der Corona-Pandemie.

Polizeibericht 14. Juni: Brennender Pkw, Einbrecher gestellt, Explosion in Lausen-Grünau

Zu einem großen Polizeieinsatz kam es gestern Nachmittag in der Ringstraße in Leipzig Grünau+++Durch die Rettungsleitstelle der Feuerwehr wurde am Samstagabend ein Gartenlaubenbrand in einem Kleingartenverein bekannt+++Unbekannte drangen vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag in ein Firmengebäude in der Leipziger Südvorstadt ein.

Haltungsnote: Killernews über die Pandemie und rechte Regierungen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im Handel„Gott schuf Menschen und die waren auch danach“, pflegte einer meiner Großväter gerne zu sagen. Bei ihm diente das als Welterklärung für fast alles, was im Zusammenleben mit seinen Mitmenschen irgendwie schieflief. Die waren für ihn eben fehlbar und das musste als Rechtfertigung und Erklärung ausreichen. Der Mann war ein südpreußischer Stoiker. Ich frage mich, ob ihm seine fatalistische Welterklärungsformel nicht verrutscht wäre angesichts der demokratisch gewählten Spitzenpolitiker der vier aktuell am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Staaten.

#Unteilbar Leipzig – Livebericht: Ein langes Band in Corona-Zeiten + Livestream

Wenn es ein paar Belege dafür gibt, wie wenig das seltsame Social-Media-Netzraunen zuletzt auch wieder zur „Coronakrise“ und die Realitäten auf der Straße (und in den Parlamenten) zusammenpasst, dann sind es die stets großen Zahlen an Teilnehmern, wie zuletzt bei der „Black lives matter“-Demo in Leipzig. Mit 15.000 endete eine der größten Leipziger Versammlungen der vergangenen Jahre und auch „unteilbar“ hat seit 2018 bereits einige bemerkenswerte Stationen hinter sich. Gestartet war die Solidaritäts-Bewegung 2018 mit einer viertel Million Menschen in Berlin, 3.000 kamen am 6. Juli 2019 in Leipzig und kurz darauf am 24. August 35.000 zur Hauptkundgebung nach Dresden. Heute soll nun in vielen Städten wie in Leipzig ein langes Menschen-Band entstehen, die L-IZ.de ist mit Impressionen live dabei.

Marcus Weiss beantragt endlich ein städtisches Handeln gegen Trampelpfade und Mountainbike-Strecken im Auenwald

Während das Amt für Stadtgrün und Gewässer sich so überzeugt davon zeigte, dass man eine funktionierende Kommunikationsstrategie zum Auenwald habe, zeigt jeder Besuch im Leipziger Stadtwald, dass es nicht mal den Ansatz einer solchen Strategie gibt. Und auch keinen Ansatz, die Zerstörung des geschützten Waldes zu unterbinden. Ein Problem, auf das jetzt Marcus Weiss (Die PARTEI) mit einem Stadtratsantrag aufmerksam macht.

Ist die Peggy da? Lutz Bachmann ruft zur PEGIDA-Demo in Leipzig auf + Update Absage

Es gab sie in den vergangenen Jahren immer wieder; die Versuche, irgendeine völkisch-nationalistische Patriotenbewegung in Leipzig zu etablieren. Mal durch den rechts aus der AfD ausgetretenen André Poggenburg und seinen „Aufstand der Patrioten“, mal als „Bürgerbewegung Leipzig“ oder „Offensive für Deutschland“ und zuletzt durch Andockversuche an die „Corona-Kritiker“-Szene. Rückblickend seit dem Niedergang LEGIDAs in Leipzig eine Geschichte von Fehlschlägen mit teils gerade noch 20 Teilnehmern. Nun versucht es Lutz Bachmann am Montag, 15. Juni 2020 mal wieder. Allerdings mit halbem Herzen.

Jetzt lädt auch der Garten von PHILIPPUS wieder zu Kulturveranstaltungen ein

Die warme Jahreszeit macht etwas möglich, was in geschlossenen Räumen derzeit nur schwer umsetzbar ist: Konzerte mit Publikum. Draußen natürlich, im Biergarten zum Beispiel, der wie an der Philippuskirche in Lindenau auch sehr idyllisch gelegen sein kann. Am Freitag, 12. Juni, gab es da das erste Konzert mit dem Trio „Encora li“. Am 20. Juni geht es richtig los mit den Veranstaltungen am ersten Leipziger Inklusions-Hotel.

Als Heinrich Heine für die Augsburger Allgemeine über die Cholera-Epidemie in Paris schrieb

Im Corona-Shutdown haben doch einige Leute mal wieder Bücher in die Hand genommen, einige auch ganz gezielt jene großen Geschichten aus der Weltliteratur, die von den Epidemien der Vergangenheit erzählen. Manche wurden auch in Büchern fündig, die man unter dem Aspekt gar nicht in Erinnerung hat. Tim Jung zum Beispiel, der bei Hoffmann & Campe jetzt einen „neuen“ kleinen Band Heine vorgelegt hat: „Ich rede von der Cholera. Ein Bericht aus Paris von 1832“. Eine Neuentdeckung? Nicht ganz.

Der Stadtrat tagte: Kommunikation ist mehr als eine Sprechstunde mit dem Stadtförster + Video

Da war es dann schon spät geworden am 10. Juni, 21 Uhr. Sechs Stunden lang hatte die Ratsversammlung schon in der Kongresshalle getagt. Manchmal waren die Fetzen geflogen. Und dann kam doch noch der Antrag der Grünen-Fraktion für ein Kommunikationskonzept zum Auwald zur Abstimmung. Ein Konzept, dass es eigentlich schon lange geben sollte, wie das Amt für Stadtgrün und Gewässer in seiner Stellungnahme zum Antrag gemeint hatte. Die E-Mail-Postfächer der Ratsfraktionen sprechen eine andere Sprache.

Ingolstadt an einem Tag: Ein Besuch in Bayerns alter Festungsstadt

Bei Ingolstadt denkt man eigentlich nur an Autos, eine riesige Autofabrik und lauter Audis, zu deren Verteidigung der bayerische Ministerpräsident schon einmal anruft bei der Bundeskanzlerin, weil die schicken Autos für Bayern systemrelevant sind. Für Ingolstadt sind sie es tatsächlich. 44.000 Menschen sind rund um Ingolstadt in der Autoproduktion beschäftigt. Das Audi Forum Ingolstadt ist dann auch die letzte Station in Franziska Reifs kleiner Besuchsempfehlung für das 1.200 Jahre alte Ingolstadt. Eine Entdeckung auch ohne Auto.

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