Das Theater- und Tanzfestival euro-scene Leipzig ging heute erfolgreich zu Ende

Am heutigen Abend endete die euro-scene Leipzig unter dem Motto „Parallelwelten“ mit drei Tanzstücken von Angelin Preljocaj, einem der bekanntesten Choreografen Frankreichs. Das Ballet Preljocaj aus Aix-en-Provence lässt in einer Soirée Preljocaj die vielseitigen Parallelwelten des Choreografen mit Anklängen an das klassische Ballett bis hin zu einer äußerst modernen Tanzsprache lebendig werden.
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Die euro-scene Leipzig fand vom 05. – 10. November 2019 zum 29. Mal statt. Mit 94,4 % erzielte das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes, wie schon in den vergangenen Jahren, eine hohe Auslastung. 5.400 Zuschauer*innen sahen 9 Gastspiele aus 8 Ländern in rund 22 Vorstellungen und 7 Spielstätten, darunter 5 Deutschlandpremieren.

Zu den Höhepunkten des breiten szenischen Spektrums gehörte „Das Lackballett“ nach Oskar Schlemmer mit dem Theater der Klänge aus Düsseldorf anlässlich des 100jährigen Bauhaus-Jubiläums, neu interpretiert von J. U. Lensing. Die beiden Soli „Jessica and me“ von Cristiana Morganti aus Rom, langjährige Solistin im Tanztheater von Pina Bausch, und „lostmovements“ („Verlorenheit in Bewegungen“) von Jan Martens aus Antwerpen zeigten Parallelwelten zwischen Innenleben und Gesellschaft. Die Mono-Oper „Diary of a madman“ („Tagebuch eines Wahnsinnigen“) nach Nikolai Gogol von Marjan Nečak mit dem Moving Music Theatre aus Nordmazedonien begeisterte durch den experimentellen Darstellungsstil.

Das Stück „Am Königsweg“ von Elfriede Jelinek eröffnete mit dem Landestheater Niederösterreich, St. Pölten, das Festival. Nikolaus Habjan, bekannter Puppenspieler und Regisseur aus Wien, inszenierte die gewaltigen Textflächen als Schauspiel mit Puppen als brisant-aktuelle Politiksatire. Und der Schweizer Choreograf Gilles Jobin widmete sich in seiner Performance „VR_I“ erstmals Parallelwelten von Tanz und Virtual-Reality-Technologie. Außerdem fand der beliebte Wettbewerb „Das beste deutsche Tanzsolo“ zum 14. Mal statt.

Die euro-scene Leipzig wird finanziert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie zahlreiche Stiftungen und Kulturinstitutionen.

Im nächsten Jahr begeht die euro-scene Leipzig vom 03. – 08. November 2020 ihr 30. Jubiläum.

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