Vuglfrei: Die Sache mit den Mundarten, den Dialekten, dem Slang und dem Gedichtemachen

Natürlich ging es nicht nur ums Gedichtemachen - damals, im Juni 2012 bei den Tagen der Poesie im Erzgebirge. Ist Mundart Kunstart, war die große Frage. Und Dichter und Schriftsteller gaben Auskunft. Ungenau, wie sie immer sind. Vorsichtig manchmal, emotional. Politisch in ganz feiner Dosierung. Aber dann schön scharf. Denn Sprache ist ihr Arbeitsmaterial. Jegliche Sprache.
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Abwegig war die Themenstellung trotzdem nicht. Denn gerade geht landauf, landab so einiges verloren. Mit den radikalen demografischen Veränderungen im Land verlieren immer mehr Menschen den Kontakt zu den Sprachräumen ihrer Kindheit. Globalisierung, Mobilität und Flexibilität haben ihren Preis. Der ist hoch. Und es sind die Dichter, die als erste spüren, wie Sprache sich verändert. Sie leben ja nicht in Elfenbeintürmen, wenn es richtige Dichter sind. Sie leben mit wachen Sinnen unter uns. Was sie schreiben, funktioniert nur, wenn es passt, trifft und stimmt. Wenn es die Sprache ihrer Leser und Zuhörer zum Klingen bringt.

Wo keine Resonanzen sind, klingt nichts.

Trotzdem gingen sie vorsichtig zu Werk, die Autoren aus Süd und Nord, Ost und West. Die Versammlung war nicht zu groß, nicht zu klein – und trotzdem gut gemischt. Und was sich die Angereisten so gedacht haben zu ihrem Umgang mit Mundart ganz im Speziellen, ist jetzt nachzulesen in der Sammlung der Texte, die im Juni 2012 gelesen und vorgetragen wurden. Und man staunt. Auch über die Detailkenntnis der Autoren über die deutschen Sprachlandschaften. Sie arbeiten damit. Kerstin Hensel, die den Dialekt als Stilmittel immer wieder in ihre Prosa einbaut, Wilhelm Bartsch, der den Sprachreichtum der Bergstadt Halle liebt. Aber auch die Sprache des Ruhrpotts, Schwabens, das Niederdeutsche und der Berliner Slang spielen wieder eine Rolle. Wieder, weil Mundart eine kleine – zumindest gefühlte – Renaissance erlebt. Als Ausdruck der Erdung, der genauen Verortung von Texten und Milieus.Alte Fragen stellen sich neu. So einfach wie in barocken und Klassiker-Zeiten, dem Hochdeutschen als „Königssprache“ den Dialekt als Volksidiom einfach entgegen zu stellen, können es sich Autoren freilich nicht mehr machen. Auch zurück zu den Anfängen können sie nicht – ins 19. Jahrhundert, als Autoren mit ganzen Romanen und Gedichtsammlungen in Alemannisch, Platt oder gar Schwyzer-Deutsch von sich Reden machen. Das funktioniert nicht mehr in einer Zeit, in der immer weniger Menschen tatsächlich noch heimisch sind in der Sprache ihrer Heimat. Vieles ist abgedriftet ins Tümelnde, ist versackt im Banalen.

Die große Frage ist sowieso immer geblieben: Gerät man, wenn man in Mundart schreibt, zwangsläufig ins Biedere und Provinzielle? – Aber schon der Vortrag von Kerstin Hensel zeigt: Es ist mit der Mundart wie mit der Hochsprache – nicht die Sprache bestimmt den literarischen Gehalt des Textes, sondern das Können des Autors. Die Profession. In der Kunst steckt auch im 21. Jahrhundert noch der Anspruch des Könnens. Josef Wittmann aus Bayern kam in seinem Exkurs fast zu denselben Schlussfolgerungen wie die Berlinerin Kerstin Hensel. Er zitiert Christoph Buchwald und nennt es die „Buchwald-Waage“: Finde ich im Gedicht Erkenntnisgewinn, Formbewusstheit und Beobachtungspräzision? Oder werde ich mit rhetorischen Effekten behelligt und mit Klischees?

Das gilt auch für in Mundart geschriebene Texte. Denn auch Mundarten sind vollgültige Sprachen. Auch wenn sie aus dem Alltagssprachgebrauch immer mehr verschwinden, je mobiler die Menschen werden müssen, je mehr sie gezwungen sind, sich dem Sprachgebrauch in großen „melting pots“ anzupassen.

Vor 50 Jahren konnten Dichter wie Artmann und Jandl noch provozieren, indem sie Mundart pointiert gebrauchten. Damit griffen sie auch provinzielle Milieus und Denkweisen an. Die es heute teilweise noch gibt. Auch das wird deutlich, wenn man sich durch all diese Wortmeldungen liest. Die auch das Problem vom Schreiben im Dialekt ansprechen: Man schränkt seinen Leserkreis drastisch ein, wenn man in Mundart schreibt. Und man kann nicht damit rechnen, dass die Leser, die man dann noch hat, verstehen, was man dann tut.Denn Mundart birgt auch immer die Gefahr in sich, missbraucht zu werden. Zwei eindrucksvolle Beispiele werden in diesem Band thematisiert – Ralph Grüneberger spricht über den durchaus kritisch zu betrachtenden Annaberger Arthur Schramm und Christel Hartinger arbeitet Leben und Werk Anton Günthers heraus. Ein Name, der im Erzgebirgischen überall so präsent ist, dass man fast meint, der Mann müsse irgendwann im Barock gelebt haben. Sein „Feierobend“-Lied ist allgegenwärtig. Doch die poetische Naivität seiner Dichtung hat den Dichter nicht davor bewahrt, dass sein Werk von den Nazis missbraucht wurde. Vielleicht – man kann es nur vermuten, nicht belegen – nahm er sich deshalb 1937 das Leben.

Aber sein Werk zeigt exemplarisch, welche Sehnsüchte Mundart-Texte auch ansprechen. Und dass Mundart auch ein Ersatz ist gegen ein Gefühl zunehmender Wurzellosigkeit. Ein Gegenpol zur allgegenwärtigen McDonaldisierung der Welt.

Natürlich finden sich auch etliche Texte in diesem Band, die sich mit der schwierigen Rolle des Sächsischen im Konzert der deutschen Mundarten beschäftigen. Und zu recht kritisiert Gisela Oechelhäuser, dass das Sächsische noch immer als Munition in einem nie beendeten Kalten Krieg verwendet wird – Synonym für einen „Sozialismus“ in Gestalt Walter Ulbrichts.

Wobei es – auch das wissen die Dichter mit Wurzeln in dieser Region – das Sächsische an sich ja nicht gibt. Auch in dieser Landschaft hatten die örtlichen Dialekte einst klare Grenzen. Das „Wörterbuch der obersächsischen Mundarten“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften hat es noch einmal festgehalten – bevor die Sprecher der alten Dialekte alle weggestorben sind.

Was auf Kabarettbühnen Furore macht, ist in der Regel schon die Kunstform des Sächsischen. Exemplarisch in diesem Band erwähnt werden Hans Reimann und Lene Voigt, die dem ganz speziellen Leipziger Sächsisch ihren Tribut zollten – und zeigten, was man aus einem Dialekt machen kann, wenn man auch die Profession dazu hat.

Natürlich brachte das Treffen im Erzgebirge kein Ergebnis. Wie sollte es? Jeder Autor muss für sein eigenes Schreiben immer wieder eigene Lösungen finden. Manchmal bittere, zynische. Dazu kann auch der heutige Alltags-Slang dienen, in dem sich das örtliche Idiom oft mischt mit dem Fernseh-Sprech, Werbesprach-Müll, Jugendsprache. Je genauer solche Bausteine der Gegenwart im Text verwendet werden, um so farbiger sind sie, umso emotionaler.

Manchmal auch so genau, dass man das Buch in die Ecke schmeißt. Und dann doch weiterliest. Weil’s ja doch so ist, wie es da steht. Man möchte ja so gern seine schönen Illusionen bewahren. Aber das ist dann keine überzeugende Literatur.

Die Sammlung der Vorträge, Gedichte, Eindrücke dieser „Tage der Poesie“ im Erzgebirge ist tatsächlich eher ein sehr lebendiger kleiner Essayband – mit angehängtem Erinnerungsteil für alle, die dabei waren – oder auch die, die’s verpasst haben.

Ralph Grüneberger (Hrsg.) „Vuglfrei. Mund-Arten“, Edition Kunst & Dichtung, Leipzig 2012

www.lyrikgesellschaft.de

www.tage-der-poesie-sachsen.de


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