Josef Dirnbeck erzählt, wie viel Spaß gute Gleichnisse machen und warum manche Leute einen väterlichen Gott brauchen

Was die Protestanten können, können die Katholiken auch: Werbung machen für ihren Glauben. Da ist eine Menge in Bewegung gekommen. Immer mehr Menschen bleiben der Kirche fern. Sind das nun alles Zweifler? Ungläubige? Gottlose? Wahrscheinlich nicht. Oder haben sie die Sache nur falsch verstanden? Zu ernst genommen? Josef Dirnbeck versucht, sich der Sache mal mit Humor und ordentlichen Witzen zu nähern.
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Man bekommt trotzdem kein Witz-Buch. Das war nicht Absicht des Theologen und Buchautors. Auch wenn er eine Menge Witze einstreut in seinen „Crashkurs“, den – wer mag – auch wie einen Lehrgang in Sachen Bibelkunde betrachten kann. Und wer schon religiös ist, bekommt einen wahrscheinlich sogar neuen Zugang zu den alten Geschichten und Gleichnissen. Denn das, was sich gerade seit Mitte des 20. Jahrhunderts geändert hat, ist die Rückgewinnung einer Leichtigkeit, wie sie zuletzt wohl die Theologen des dritten und vierten Jahrhunderts hatten. Bis die biblischen Texte alle kanonisiert waren, die Hierarchien festgezurrt und die Lehrsätze zwar nicht in Stein gemeißelt, aber in flammenden Lettern niedergeschrieben. Denn als die Kirchenfürsten begannen, die Rituale bis ins Kleinste vorzuschreiben, begannen die großen Schismen der Kirche, zerstritt man sich über Beiwerk und verurteilte abweichende Meinungen als Ketzertum.

Wenn die römisch-katholische Kirche heute auf fast 2.000 Jahre Geschichte zurückblickt, dann waren mindestens 1.600 davon auch mit zuweilen blutigem Streit über Auslegungen und Abweichungen gefüllt. Da hätte auch Josef Dirnbeck so ein Buch nicht schreiben können, denn dann wäre er genauso wie Luther vor den gestrengen Herrn zitiert worden, um seinen mutwilligen Interpretationen abzuschwören.

Denn was er hier macht, ist ja nicht einfach fröhliches Witze-Erklären. Auch wenn es ein paar schöne derbe Witze über Priester, biblische Helden und diverse Berühmtheiten der (Kirchen-)Geschichte gibt. Es ist auch kein Lehrbuch oder gar ein neuer Katechismus, auch wenn Manches, was Dirnbeck launig und sehr bildhaft erzählt (Luthers Einfluss ist bis weit in die katholische Kirche hinein spürbar) das Zeug dazu hat. Denn tatsächlich nähert sich Dirnbeck in sieben Kapiteln den Fragen, die Religion heute Vielen so fremd macht. Mal abgesehen von der ganz modernen Not, dass viele Menschen Religion als Konsumware verstehen und sich ganz private Religionen aus allerlei esoterischen Zutaten zusammenbasteln.

Da bekommt nicht nur der Theologe eine Gänsehaut. Zumindest, wenn er einer ist, der sich der Bibel mit dem Wissen darum nähert, dass das zwar 2.000, 2.500 Jahre alte Geschichten sind, hinter denen auch ein Stück realer Geschichte steckt. Aber es ist kein reines Geschichtsbuch, diese Bibel. Und selbst die scheinbar historischen Passagen muss man mit Vorsicht genießen, denn die meisten Geschichten haben ins Buch gefunden, weil sie ein Gleichnis sind für das Alltägliche, für Lebensprobleme, für menschliche Ängste, für ganz normale persönliche Lebenserfahrungen.

Religion ist ja nicht entstanden, weil irgendjemand eine Institution schaffen wollte, die 2.000 Jahre vor sich hin muddelt und immer wieder überlebt, sondern weil frühe Zivilisationen einen Erzählkanon brauchten, in dem sie sich ihres eigenen Daseins und der zunehmend komplexeren gesellschaftlichen Beziehungen vergewisserten. Denn – das darf man zumindest bei aufmerksamen Vorgeschichtsforschern lesen: menschliche Zivilisation ist von Gewalt, Aggression und heftigen Widersprüchen geprägt. Ohne diese ist die Entstehung der menschlichen Gesellschaft nicht denkbar. Und da muss man nicht nur an Kriege und Völker-Schlachten denken, auserwählte Völker, aufsteigende Reiche und zerstörte Tempel. Das betrifft auch alle Beziehungen der Menschen in ihrem Alltag – den Umgang mit Neid und Gier und Reichtum, mit Niederlagen, Krankheiten, oder auch Fragen von Gerechtigkeit, Verzeihen. Oder gar einem gerechten Leben.

Das alles musste einst gebändigt werden. Und muss es auch heute noch.

Da und dort kommt Dirnbeck auch auf die anderen Religionen dieser Zeit zu sprechen. Immerhin entstand ja das Judentum nicht im luftleeren Raum, war aber sichtlich etwas Neues, das weniger auf die starke Ritualisierung von Religion setzte, wie sie noch die Römer und Ägypter kannten, sondern viel deutlicher auf die Auseinandersetzung des Menschen selbst mit der Frage vom richtigen Leben. Denn von nichts anderem erzählen ja die ganzen Gleichnisse, angefangen von Adam und Eva im Paradies (und warum Gott derart deutlich auf das Obst hingewiesen hatte, das die beiden auf keinen Fall kosten sollten) bis hin zu den Arbeitern im Weinberg und der Kleingläubigkeit der Apostel. Immer geht es darum, dass sich auch die ganzen biblischen Helden ihrer Schwäche, ihrer Fehlbarkeit und ihrer Schuld bewusst sind. Und die Antworten, die sie bekommen, sind selten eindeutig. Sie müssen abwägen, nachdenken, auch mal die Anweisung von oben bis ganz nach unten lesen.

Natürlich kommt bei Dirnbeck auch Gott vor, den er munter als einen liebenden Gott begreift, der seine Schäfchen zwar prüft, aber nicht der gestrenge Richter ist, der seine Schäfchen beim kleinsten Irrtum zur Hölle schickt.

Dass Dirnbeck die Sache ganz katholisch sieht, wird deutlich, wenn er sich so intensiv mit Himmel und Hölle beschäftigt. Oder über seinen fröhlichen Gott berichtet, als wüsste er tatsächlich, wie der gerade tickt und denkt. Woher weiß er das nur?

Da ist man dann ziemlich genau an dem Punkt, an dem ein fröhlicher Umgang mit Gleichnissen die Welt des Glaubens berührt. Gläubige glauben ja gern, dass man andere nur richtig überzeugen muss, dann glauben sie auch. Aber so funktioniert das nicht. Was schon Luther wusste. Man mag sich wohl – frei nach Goethe – strebend bemühen. Aber erzwingen kann man es nicht. Nicht mal als Mönch. Weder die Rituale helfen noch das Ornat oder gar das Amt. Nichts. Die Geschichte ist voller Bischöfe und Kardinäle, die sündigten, die prassten und dem Hochmut verfielen, die hartherzig waren und grausam.

Wer es nicht wirklich schafft, mit sich selbst ins Reine zu kommen, zu seinen Schwächen zu stehen und auch bei seinen Mitmenschen Schwäche zu akzeptieren, der kommt weder ins Himmelsreich noch zu einem reinen Gewissen, ob er nun glaubt oder nicht glaubt. Was Dirnbeck an vielen Witzen und passenden Gleichnissen sehr lebendig und einprägsam erzählt. Was auch deutlich macht, warum das Christentum so wirksam war und immer auch Verfechter gefunden hat, die es als Waffe nahmen, um gegen eine allerchristliche Welt in moralische Schlachten zu ziehen.

Am Ende hat man ein Buch voller Spaß und so eine Ahnung, wie tief verwurzelt diese alten Geschichten eigentlich in unserer Welt längst sind. Und man hat freudig mitbekommen, dass die Gläubigen sich die ganze Zeit mit denselben Sorgen und Problemen herumschlagen wie die ungläubigen Thomasse. Sie haben nur ein kleines Hilfsmittel, mit sich dabei ins Reine zu kommen: Sie glauben an einen großen Abba, der sie auch dann noch mag, wenn sie so richtig Murks gebaut haben.

Und dann denkt man so über Seite 269 hinaus und diese ganz tiefe Hoffnung, Gott würde auch dann noch liebevoll auf die Seinen schauen, wenn die „Könige der Welt“ die Erde in Schutt und Asche legen, und sagt sich: Warum lernen wir hienieden nicht selbst zu lieben?

Irgendwie eine Frage, die auch die katholische Kirche seit ungefähr 60 Jahren umtreibt und die erste Ökumene hat entstehen lassen, in der sich die großen Religionen dann und wann auf Augenhöhe begegnen. Denn das Ganze mit dem Himmelreich ist ja nur eine Mohrrübe für jene, die nicht sehen, dass  man hier unten auf der Erde lernen muss, seinen Jähzorn zu zügeln, seinen Hass zu ersticken und zu lernen, andere so zu lieben, wie sie sind. Die andere Wange hinhalten, heißt es ja. Was den meisten „Königen der Welt“ einfach nicht beizubiegen ist, selbst dann nicht, wenn sie mit Unschuldsmiene in die Kirchen rammeln und so tun, als wären sie einsichtige Schafe.

Also doch nur ein Buch für Schafe? Eigentlich nicht. Es ist auch eins für Leute, die ab und an ein bisschen Zuspruch brauchen, wenn ihnen eine gefühlsarme Mitwelt wieder mal nur lauter Nackenschläge verpasst hat. Da braucht man eher nicht Trost und Sühne, sondern die beiläufig fröhliche Aufforderung, die im Sächsischen so klingt: Nu grade!

Josef Dirnbeck Gott lacht, St. Benno Verlag, Leipzig 2016, 12,95 Euro.

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