12.8°СLeipzig

Religion

- Anzeige -
Georg Magirius: Meine Bibel. Foto: Ralf Julke

Meine Bibel: Georg Magirius findet in der Bibel die Ermutigung zum aufrechten Gang

Je tiefer die Amtskirchen in Krisen stürzen und je mehr Menschen ihren Kirchenaustritt erklären, umso klarer wird, dass nicht nur eine Zeit zu Ende geht, in der Religion ohne eine hierarchische Institution nicht gedacht werden konnte. Umso deutlicher wird auch, dass die Institution „Kirche“ in der Bibel auch gar nicht vorkommt. Während die Gleichnisse auch […]

„Mit den Augen der Liebe“: Passionsspiel in der Heilig-Kreuz-Kirche

Schweigt Gott etwa zu all dem, was täglich an Unrecht geschieht? Oder haben wir Menschen verlernt zu hören? Das Passionsspiel „Mit den Augen der Liebe“ im Abendgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche Neustadt, Neustädter Markt 8, am kommenden Sonntag, 3. April 2022, 18 Uhr, ist auf der Suche nach tragfähigen Antworten in den alten Geschichten der Bibel. […]

Wie die Sterne an den Himmel kamen. Foto: Ralf Julke

Wie die Sterne an den Himmel kamen: Elf große Schöpfungsmythen, die man Kindern zum Einschlafen vorlesen kann

Das Problem an dem Ding, das so flapsig Globalisierung genannt wird, ist seine mediale Gleichmacherei. Über alles wird dieselbe Soße scheinbar fundamentaler westlicher Sichtweisen auf die Welt gekippt, vom Tourismus über das Wachstumsdenken bis zur Religionsbetrachtung. Aber dabei geht völlig unter, dass die Völker der Welt nach wie vor verschieden sind. Und auch deshalb oft verschieden handeln, weil sie andere Vorstellungen von der Schöpfung der Welt haben.

Die Goldenen Zwanziger. Foto: Ralf Julke

Die Goldenen Zwanziger: Annäherung an ein turbulentes Jahrzehnt mit Bezügen auf Karl Barth und unsere Gegenwart

Es ist ja nicht nur die TV-Serie „Babylon Berlin“, die derzeit zum Vergleich anregt: Wie ähnlich waren eigentlich die 1920er Jahre den gerade begonnenen 2020er Jahren? Wiederholt sich Geschichte? Erleben wir noch einmal solche „Roaring Twenties“? Nutzen wieder rechtsradikale Scharfmacher die Krise der Gesellschaft, um die Demokratie zu zerstören und ihren Menschenhass zur Staatsdoktrin zu machen? Eine Frage, die man auch aus der Religionsperspektive betrachten kann.

Bild: Leni und Tom/Pixabay

Online-Vortrag: Bar-Mizwa beziehungsweise Firmung/Konfirmation

Die Vortragsreihe „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ wird am Mittwoch, dem 28. April 2021, fortgesetzt. 18 Uhr beginnt der online-Vortrag mit Rebbezin Marina Charnis und Pfarrerin Simone Berger-Lober zum Thema: Bar/Bat Mizwa – Konfirmation/Firmung.

Margot Käßmann: Du hast einen Schatz gefunden. Foto: Ralf Julke

Du hast einen Schatz gefunden: Wer hält eigentlich zu den Hiobs dieser Welt, wenn es ihnen wirklich dreckig geht?

Auch eine ausgebildete Theologin wie Margot Käßmann sieht nicht alles. Aber sie weiß aus ihrer lebenslangen Beschäftigung mit den Texten der Bibel, was alles in den Geschichten und hinter den Geschichten stecken kann. Und es stimmt schon: Beim Schicksal Hiobs denkt man nicht wirklich gleich an seine drei Freunde Elifas, Bildad und Zofar, die auch dann noch zu ihm eilen, als es ihm richtig dreckig geht und er eigentlich schon ein Ausgestoßener ist.

Prof. Dr. Gert Pickel. Foto: Universität Leipzig/Swen Reichhold

Wie Religion Menschen trennt und verbindet

Die Themen Religion und religiöse Identität haben in der öffentlichen Debatte an Sichtbarkeit und Relevanz gewonnen, trotz des kontinuierlichen Prozesses der Säkularisierung. Über den Umgang mit religiösen Zugehörigkeiten, insbesondere mit dem Islam, herrscht vielerorts Verunsicherung.

Prof. Dr. Christoph Kleine. Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Millionenförderung für Forschung zu Säkularität

Die traditionell starke Religions- und Säkularitätsforschung an der Universität Leipzig kann erneut einen großen Erfolg für sich verbuchen: Die Arbeit der Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ wird für weitere vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit noch einmal rund fünf Millionen Euro gefördert.

Der Regenbogen ist im Neuen Testament ein Symbol für „die Göttlichkeit Christi“ und stellt in vielen Religionen der Welt die Verbindung zwischen den Göttern im Himmel und den Menschen auf der Erde dar. Foto: Marko Hofmann

Interview mit Pfarrer Christoph Maier: „Eine Gesellschaft, die sich eine starke Kirche wünscht, kann nicht reihenweise austreten“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 68Christoph Maier ist Pfarrer der Bethlehemgemeinde im Leipziger Süden und gleichzeitig Vorsitzender des Strukturausschusses der Kirchenbezirks-Synode für Leipzig. Und da hat er zurzeit mehr als genug Arbeit. Die Evangelische Landeskirche Sachsen sieht bis 2040 einen großen Exodus aus der Kirche und fordert, dass bis 2020 Gemeinden nur noch aus 6.000 Gemeindegliedern bestehen dürfen. Die Folge: Bis zu acht Kirchgemeinden müssen sich zu einer Großgemeinde, einer sogenannten Region zusammenfinden. Was das für die einzelne Gemeinde und den Gottesdienst-Besucher bedeutet und ob das nicht ein Eingeständnis für nicht getane Kirchen-Arbeit ist, beantwortet Christoph Maier hier.

Marsch für Jesus durch Leipzig. Foto: René Loch

Oh Gott: 400 Menschen marschieren für Jesus durch Leipzig + Video

Klimaproteste, rechte Aufmärsche und Antifa-Demonstrationen – in Leipzig gehören Versammlungen aller Art quasi zum Alltag. Doch was sich am Pfingstsamstag durch die Südvorstadt bewegte, dürften viele noch nicht gesehen haben. Beim „Marsch für Jesus“ liefen etwa 400 Menschen vom Bayrischen zum Alexis-Schumann-Platz. Gleichzeitig fand ein „Marsch für Satan“ statt.

Flyer. Quelle: gbs Leipzig

Vortrag und Diskussion im Zeitgeschichtlichen Forum: Religionspolitik in der DDR

30 Jahre nach der Wiedervereinigung werfen wir einen differenzierten Rückblick auf einen kontrovers diskutierten Teil der DDR-Geschichte: Welche wechselvollen Phasen durchlebte die Beziehung der DDR zu den Kirchen? Gab es eine systematische Unterdrückung der Kirchen – oder war die DDR in Sachen Trennung von Staat und Kirche einfach nur konsequenter als "der Westen"? Was sind die Gründe für den gravierenden Mitgliederschwund der Kirchen vor und nach der Wende? Welchen Anteil hatten die Kirchen an der Wiedervereinigung?

Landtagsabgeordneter und bildungspolitischer Sprecher der SPD, Holger Mann. Foto: LZ

Religion und Politik – Unvereinbar oder zwei Seiten einer Medaille?

Nicht erst seit Anfang der 2000er Jahre die Terrororganisation Islamischer Staat die politische Weltbühne betreten hat, wird um den Einfluss der Religion auf Politik gestritten. Auch im christlichen Abendland war und ist die Wirkung der Kirche auf staatliche Entscheidungen höchst umstritten. Die Säkularisierung, die Forderung nach der Trennung von Staat und kirchlichen Institutionen, gibt es in Europa schon seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert.

Klaus Simon: Zur Welt kommen. Foto: Ralf Julke

Klaus Simon: „Zur Welt kommen“ oder Wie alles mit allem verbunden ist

Um das Büchlein bin ich gedanklich mehrfach herumgelaufen: Bespricht man es noch? Unseren Lesern ist das doch alles klar! Spätestens, seit wir die jüngsten Bücher von Richard Dawkins besprochen haben. Dann weiß man eigentlich, dass ein wissenschaftlicher Blick auf die Welt glücklich macht. Denn dann tut sich die faszinierende Größe eines Kosmos auf, den wir nur staunend bewundern, aber nie ganz erfassen können.

Viel Platz für Yoko Ono: Foyer im Museum der bildenden Künste. Foto: Ralf Julke

Wer braucht eine Leitkultur? Zum Framing unserer Gesellschaft – Vortrag im Museum der bildenden Künste

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen laden am Dienstag, den 06. November 2018, 18.30 Uhr zum Vortrag von Prof. Dr. Werner Patzelt ein. Er findet im Rahmen der Themenreihe "Woran orientieren? Zu den geistig-kulturellen Grundlagen unserer Gesellschaft in säkularen Zeiten" zum Thema „Wer braucht eine Leitkultur? Zum Framing unserer Gesellschaft“ statt.

Viel Platz für Yoko Ono: Foyer im Museum der bildenden Künste. Foto: Ralf Julke

Adenauer-Stiftung und Katholische Akademie laden zum Vortrag ins Museum der bildenden Künste Leipzig ein

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen laden am Donnerstag, den 11. Oktober 2018, 18.30 Uhr zum Vortrag von Prof. Dr. Rochus Leonhardt ein. Er findet im Rahmen der Themenreihe "Woran orientieren? Zu den geistig-kulturellen Grundlagen unserer Gesellschaft in säkularen Zeiten" zum Thema „Staat ohne Gott? Zur religiösen Situation in Deutschland“ statt.

Katholische Kirche St. Trinitatis in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug

Muslime stehen vor zahlreichen Herausforderungen: Eine abnehmende Religiosität, mangelnde Bildungschancen, politische Verwicklungen, die Abhängigkeit vom Erdöl und ein rasantes Bevölkerungswachstum. Michael Blume analysiert die se tiefgreifenden Probleme und zeigt zugleich Lösungswege, wie man auch hier in Deutschland etwas beitragen kann.

Vor 200 Jahren am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Karl Marx (Denkmal in Chemnitz). Foto: L-IZ.de

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx: Religion – eher Kokain als Opium des Volks

Kommentar"Religion ist das Opium des Volks" sagte Marx. „Schön wär's!“ möchte man fast sagen, angesichts der massenhaften Menschenrechtsverletzungen, die weltweit im Namen der Religionen begangen werden. Während Opium betäubt, haben die Religionen auf Fundamentalisten eher Kokain-gleiche Wirkung: stark aufputschend, euphorische Allmachtsgedanken, Selbstüberschätzung, Hemmungslosigkeit, Aggressionsneigung und Halluzinationen. Die Folgen: Enthauptungen durch den IS, Steinigungen im Iran, Auspeitschungen in Saudi-Arabien, in Menschenmengen gelenkte LKWs, brutale Verfolgung der muslimischen Minderheit in Birma durch die buddhistische Mehrheit, Hexenverfolgungen in Afrika, von Papst Franziskus abgesegnete Exorzismen, christliche Umerziehungsprogramme für Homosexuelle, etc.

Scroll Up