Gastkommentar von Christian Wolff: Pfingsten – das Wunder der Verständigung

Das war Pfingsten vor 1980 Jahren: Menschen aus dem ganzen Mittelmeerraum versammeln sich zu einem Wallfahrtsfest in Jerusalem. Wenn wir die alten, in der Apostelgeschichte erwähnten Ortsnamen auf heute übertragen, dann wird uns deutlich, welches Völkergemisch in die Metropole Israels geströmt war: Italiener, Griechen, Türken, Kurden, Syrer, Libanesen, Palästinenser, Israelis, Araber, Ägypter, Libyer. Heute ist ein Zusammenkommen all dieser Menschen zu einem gemeinsamen Fest - und dann auch noch in Jerusalem - unvorstellbar.

Andererseits: Was würden die Menschen, gebeutelt von kriegerischen Auseinandersetzungen und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Not, darum geben, dass Verständigung zwischen Syrern und Türken, zwischen Palästinensern und Israelis, zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen Christen und Moslems möglich wird – wenigstens so wie vor knapp 2000 Jahren? Was also würden wir darum geben, wenn es statt der blutigen Leier von erpresserischen Ultimaten, von Terror und Gegenterror, ein Aufbrausen eines neuen Geistes auch dort stattfinden würde, wo der Heilige Geist offensichtlich noch nie war?

In Jerusalem schafften die Apostel das, was uns heute selbst im eigenen Land so schwer fällt: Sie wurden von allen Menschen in der jeweiligen Heimatsprache verstanden. Und die Menschen erkannten sich aufgrund der Botschaft der Apostel nicht mehr als Fremde, nicht mehr als Feinde, sondern als Geschöpfe des einen Gottes und Bürgerinnen und Bürger der einen Welt. In Jerusalem konstituierte sich – und das ist das Pfingstwunder – die erste große Weltversammlung, auf der die Grundlage für ein Zusammenleben in Gerechtigkeit und Frieden gelegt wurde – der Beginn dessen, was wir Globalisierung nennen.

Doch was für ein Unterschied zu vielen Konferenzen und diplomatischen Bemühungen heute, in deren Schatten das Töten und Morden und sich Bereichern weitergehen. Was für ein Unterschied auch zu der Tendenz, trotz aller Globalisierung und Ökumene die nationalen, religiösen Grenzen immer enger zu ziehen und die eigenen Überzeugungen zum Maß aller Dinge zu machen! Und was für eine wohltuende Diskrepanz zu den Bürgerkriegen wie in Syrien und im Irak, in denen die Religionen und Konfessionen – jedenfalls, was die Führungsebene und die selbsternannten und eingeschleusten religiösen Scharfmacher angeht – leider nicht Frieden stiftend, sondern Gewalt anheizend wirken.

Doch wodurch war es möglich, dass es in Jerusalem zu einer Sternstunde der Verständigung kam? Waren etwa Drogen im Spiel, wie damals einige Leute vermuteten? Oder handelte es sich doch nur um eine frühe Variante religiös-ekstatischer Verblendung? Wenn ich die Apostelgeschichte richtig verstehe, dann wurde das Wunder der Verständigung ermöglicht durch den Inhalt der Botschaft, die die Apostel verkündeten: „Jeder hörte sie (die Apostel) in seiner eigenen Sprache die großen Taten Gottes verkündigen.“ (Apostelgeschichte 2,6). Von diesen Taten Gottes zeugt alles, was sich mit dem Namen Jesus Christus verbindet. Sein Leben und Wirken, sein Leiden und Sterben und seine Auferstehung erneuern die große Hoffnung:

Gott liebt diese Welt!

Das ist die Überschrift über alles, was wir als Christen, was wir als Kirche zur Welt zu sagen haben. Bevor wir uns zu irgendeinem Problem äußern, bevor wir uns über irgendeinen Menschen aufregen, womöglich über ihn den Stab brechen, bevor wir uns über Glauben, Politik, Kunst, Erziehung streiten, haben wir uns und die Welt an die entscheidende Zusage des Glaubens zu erinnern: Gott liebt diese Welt. Er liebt auch meinen ganz persönlichen Feind. Diese Botschaft richtet sich nicht exklusiv an eine bestimmte Gruppe, nicht an eine bestimmte Nation oder Konfession. Sie gilt allen Menschen auf dieser Erde, ohne sie mit Gewalt darauf einschwören zu wollen: Gott liebt den Juden, den Christen, den Moslem, den Buddhisten – aber nicht, weil sie dieses oder jenes glauben, sondern zunächst weil jeder Mensch ein Geschöpf Gottes ist, dem Gott seinen Odem, die Seele, den Geist eingehaucht hat.

Diese Botschaft war es, die die Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion in Jerusalem zusammen- und nicht gegeneinander aufbrachte. Diese Botschaft wurde damals von den Aposteln in einer erstaunlichen ökumenischen Weite und in einer wunderbaren liturgischen Unverkrampftheit verkündet und diese Botschaft ist – christlich! Denn nur so können wir Christen von den großen Taten Gottes reden. Schließlich sprengen die Taten Gottes zunächst unser Vorstellungsvermögen. Darum schon damals die Ratlosigkeit. Aber dann schlägt die Liebe Gottes viele Brücken über alle Unterschiede und Gräben hinweg zu einem gemeinsamen, das Recht des Anderen respektierenden Leben auf dieser Erde. Und alle Brücken tragen ein wichtiges Hinweisschild:

Niemand kann für sich allein und keiner gegen den anderen und schon gar nicht gegen Gott leben.

Diese Botschaft zu begreifen und begreiflich zu machen – dazu reicht unser menschliches Reden, reichen auch die medialen Kommunikationsmöglichkeiten nicht aus. Die Apostelgeschichte berichtet von Sturm und Feuer, mit denen die Kraft der göttlichen Botschaft sichtbar und spürbar wird. Wir nennen es den Geist Gottes. Er bricht alle ideologischen Engführungen auf, mit denen wir Trennungen vollziehen und die uns immer wieder in die Sackgassen gewaltsamer Machtauseinandersetzungen führen. Es hat lange, viel zu lange gedauert, bis wir diese befreienden Errungenschaften unserer Glaubenstradition auch in die Verfasstheit unserer Gesellschaft, auch unserer Kirche haben einfließen lassen.

Heute ist der 23. Mai – der leider immer noch stiefmütterlich behandelte Verfassungstag: Vor 66 Jahren wurde das Grundgesetz verabschiedet – ein Zeugnis besonderer Geistesgegenwart von Männern und wenigen Frauen nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terror und aus schuldhafter Verstrickung in ein verbrecherisches System. Die Würde eines jeden Menschen, die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit – all dies ist auch aus dem Geist erwachsen, durch den Gott das Leben auf dieser Erde ermöglicht. Und ebenso überwindet der Geist Gottes alle konfessionellen Mauern – auch wenn die, die sie heute noch verteidigen, meinen mit ihren Wachtürmen die Menschen an der gemeinsamen Teilhabe an den Gaben des Glaubens hindern zu können.

Es ist eben so wie in Jerusalem: Gottes Geist setzt Menschen in Bewegung, die sich bis jetzt als ohnmächtiges Rädchen im Weltgetriebe erlebt haben. Gottes Geist stärkt unser Selbstbewusstsein und überwindet die Ängste vor dem Fremden. Gottes Geist lässt mich auf die Kraft des Gebetes vertrauen, wo andere auf Gewalt setzen. Gottes Geist schenkt mir den langen Atem, wo andere schon längst aufgegeben haben. Gottes Geist schenkt mir Vertrauen in seine großen Taten und meine schwachen Möglichkeiten. Und Gottes Geist zeigt mir Maßstäbe eines moralisch gebundenen Gewissens auf, die nur Bestand haben, wenn sie das Lebensrecht des anderen einschließen. All dies führt dazu, dass wir Menschen aus dem Kreisen nur noch um uns selbst befreit werden – Grundvoraussetzung dafür, dass wir wieder in eine soziale Beziehung zum nahen und fernen Nächsten treten.

* Kommentar *Religion
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