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Bibel

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Fabian Brand: Judas. Foto: Ralf Julke

Judas: Fabian Brands Suche nach dem wirklichen Judas Iskariot in der Jesusgeschichte

Amoz Oz hat sich mit diesem Apostel beschäftigt, Walter Jens hat es getan. Martin Meister hat sich für die Evangelische Verlagsanstalt in der Reihe „Biblische Gestalten“ mit ihm beschäftigt. Und zwar unter dem Titel „Einer von uns“. Was schon sehr gut auf den Punkt bringt, was an dieser Gestalt so reizt. Ohne ihn funktioniert die […]

Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge. Foto: Ralf Julke

Nachfolge: Mit Dietrich Bonhoeffer über Sorgen, Radikalität und Friedfertigkeit nachdenken

Ob Dietrich Bonhoeffer am Ende selbst bereut hat, dass er die Botschaft des Neuen Testaments so radikal friedlich ausgelegt hat, wie es in seiner 1937 veröffentlichten „Nachfolge“ zu lesen ist? Immerhin wusste er da doch schon längst um die Brutalität des Hitler-Regimes, das auch die Friedlichen im Land drangsalierte, verfolgte und am Ende auch umbrachte. […]

Georg Magirius: Meine Bibel. Foto: Ralf Julke

Meine Bibel: Georg Magirius findet in der Bibel die Ermutigung zum aufrechten Gang

Je tiefer die Amtskirchen in Krisen stürzen und je mehr Menschen ihren Kirchenaustritt erklären, umso klarer wird, dass nicht nur eine Zeit zu Ende geht, in der Religion ohne eine hierarchische Institution nicht gedacht werden konnte. Umso deutlicher wird auch, dass die Institution „Kirche“ in der Bibel auch gar nicht vorkommt. Während die Gleichnisse auch […]

Christfried Böttrich: Petrus. Foto: Ralf Julke

Petrus: Die Geschichte des Apostels, der ganz bestimmt kein Funktionär war

Wahrscheinlich ging es 2001 vor allem um die schöne Alliteration, als das von Christfried Böttrich geschriebene „Petrus“-Buch in der Reihe Biblische Gestalten den Untertitel „Fischer, Fels und Funktionär“ bekam. Tatsächlich ist aber die Geschichte Simons, der von Jesus den Namen Petrus verpasst bekam, alles andere als die Geschichte eines Funktionärs. Dass sich Böttrichs Rekonstruktion genau um diese Frage dreht, wird spätestens klar, wenn es um den Stuhl Petri geht.

Rüdiger Lux: Jiftach und seine Tochter. Foto: Ralf Julke

Jiftach und seine Tochter: Eine uralte Geschichte aus der Bibel, so aktuell wie das schweigende Patriarchat

Es ist eine spannende Reihe, die die Evangelische Verlagsanstalt mit den „Biblischen Gestalten“ aufgelegt hat. Hier werden nicht einfach bekannte Figuren aus der Bibel porträtiert. Hier kommen Autoren zu Wort, die jede Menge zu erzählen haben über die Entstehung der biblischen Geschichten, die oft heftigen moralischen Diskussionen und die nachfolgende Rezeption. Und mit Jiftachs Tochter wird es richtig heftig.

Alexander Rauch: Mythos im Judentum. Foto: Ralf Julke

Mythos im Judentum: Die frappierenden mythischen Gestalten im Buch der Bücher

Jahrhundertelang galt das Buch der Bücher nicht nur als Gottes Wort, sondern auch als eine reelle Darstellung dessen, was passierte von Anbeginn der Schöpfung an. Aber womit hat man es wirklich zu tun, wenn man Abraham, Samson und David begegnet? Sind das echte historische Gestalten oder Wesen aus der Mythologie? Erstaunliches hat Alexander Rauch zu berichten.

Susanne Niemeyer: Kirschen essen. Foto: Ralf Julke

Kirschen essen: Wenn man nur genau hinschaut, ist die Bibel voller lebendiger Liebesgeschichten

Schon mit ihrem Buch „Fliegen lernen“ hatte Susanne Niemeyer gezeigt, dass man die weltberühmten Geschichten aus der Bibel auch völlig anders lesen kann. Nämlich mit den Augen einer modernen, emanzipierten Frau. Mit „Kirschen essen“ zeigt sie erst recht, wie sehr die Bibelgeschichten immer noch aus Männer- und Machoperspektive interpretiert werden. 3.000 Jahre Männerignoranz sind einfach so zählebig, dass man das eigentliche Leben vor lauter Brettern nicht mehr sieht.

Margot Käßmann: Du hast einen Schatz gefunden. Foto: Ralf Julke

Du hast einen Schatz gefunden: Wer hält eigentlich zu den Hiobs dieser Welt, wenn es ihnen wirklich dreckig geht?

Auch eine ausgebildete Theologin wie Margot Käßmann sieht nicht alles. Aber sie weiß aus ihrer lebenslangen Beschäftigung mit den Texten der Bibel, was alles in den Geschichten und hinter den Geschichten stecken kann. Und es stimmt schon: Beim Schicksal Hiobs denkt man nicht wirklich gleich an seine drei Freunde Elifas, Bildad und Zofar, die auch dann noch zu ihm eilen, als es ihm richtig dreckig geht und er eigentlich schon ein Ausgestoßener ist.

Jens Herzer: Pontius Pilatus. Foto: Ralf Julke

Pontius Pilatus: Die Geschichte des berühmtesten Römers aus der Bibel

Wenn wir nichts übersehen haben, dann umfasst die Reihe „Biblische Gestalten“ der Evangelischen Verlagsanstalt jetzt 32 Bände – von Nr. 1, „Josef. Der Auserwählte unter seinen Brüdern“, bis „Pontius Pilatus“, der jetzt mit 20-jähriger Verspätung erschienen ist. Es ist die wohl profundeste Reihe, die über die wichtigsten Gestalten aus der Bibel je aufgelegt wurde. Manche Bände – wie die über Jesus – wurden längst auch wieder überarbeitet und neu aufgelegt.

Helme Heine: Wie der Fußball in die Welt kam. Foto: Ralf Julke

Ein beliebter Kinderbuchautor erzählt die Ur-Geschichte des Fußballs

Für FreikäuferEs ist wahrscheinlich die beliebteste Geschichte aus der Bibel: Adams und Evas Aufenthalt im Paradies, wo sie in Frieden mit allen Tieren lebten, nichts Arges dachten und wahrscheinlich auch nicht den Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen hätten, hätte der Vorstandsvorsitzende im Himmel nicht dick und fett drangeschrieben: ESSEN VERBOTEN. Aber: Ging es tatsächlich um einen Apfel?

Augenumrisse aus Bronze mit Muscheleinlagen. Foto: Prof. Dr. Angelika Berlejung/Universität Leipzig

Leipziger Theologin macht erstaunlichen Ausgrabungsfund in der alten Philister-Stadt Aschdod

Für FreikäuferHat das, was ein Archäologen-Team unter Beteiligung von Dr. Angelika Berlejung von der Universität Leipzig jetzt bei Ausgrabungen nahe der israelischen Küstenstadt Aschdod gefunden hat, vielleicht etwas mit Funden aus dem alten Heliopolis zu tun, über die Dr. Dietrich Raue, Kustos des Ägyptischen Museums – Georg Steindorff, berichtet? Möglich ist es. Aber selbst eine Erinnerung an Goliath wird wach.

Jens Schröter: Jesus von Nazareth. Foto: Ralf Julke

Wer war dieser Jesus aus Nazareth in Galiläa wirklich?

Für Freikäufer31 Titel umfasst die Reihe „Biblische Gestalten“ aus der Evangelischen Verlagsanstalt mittlerweile. Jeder Titel ist der Versuch, der historischen Kontur der Gestalt möglichst nahezukommen. Was ist Mythos? Was könnte wirklich passiert sein? Und das ist bei keiner anderen Person noch immer so aktuell wie bei Jesus, dem Prediger aus Galiläa, der mit Nachnamen nicht Christus hieß. Auch wenn das viele glauben.

Matthias Köckert: Abraham. Foto: Ralf Julke

Die biblischste aller Bibelgestalten mal gründlich unter die Lupe genommen

Im Jahr 2001 hat die Evangelische Verlagsanstalt ein Riesenprojekt gestartet, das all jenen, die wirklich wissen wollen, was in der Bibel steht und was es bedeutet, so richtig Lese-Futter gibt. Denn kenntnisreiche Autoren beschäftigen sich ausführlich mit den wichtigsten Figuren aus diesem "Buch der Bücher". Mit Josef ging es damals los. Jetzt ist die Reihe bei Abraham angekommen – dem "Vater der Völker". Und beim Ursprung dreier Weltreligionen.

Heinz-Werner Kubitza: Der Glaubenswahn. Foto: Ralf Julke

Wie der religiöse Extremismus in die Bibel und in die Welt kam

Es gibt Bücher zum Luther-Jahr, die passen natürlich nicht ins Konzept. Weil sie den religiösen Kitsch hinterfragen, wie Heinz-Werner Kubitza es nennt, der mit diesem Buch sein drittes vorlegt, das die Abwege der Weltreligionen(en) analysiert. Denn alles hat einen Anfang, auch der religiöse Extremismus. Was heute die Bildschirme mit Grauen erfüllt, begann vor 2.600 Jahren in einem kleinen Land im Nahen Osten.

Hermann-Josef Zoche: Der Apostel. Foto: Ralf Julke

Ein dicker Roman über den nicht kleinzukriegenden Apostel Paulus

Es ist ein durchaus ehrgeiziges Projekt, das sich der St. Benno Verlag da vorgenommen hat mit der Sammlung von Romanen über bekannte biblische und religiöse Gestalten. Sozusagen ein thematisch gebündeltes Lesefutter für Leute, die sich gern hineinversetzen wollen in diese Gestalten: Wie war das damals wirklich? Eine ganz verzwickte Frage. Auch beim Apostel Paulus.

Josef Dirnbeck: Gott lacht. Foto: Ralf Julke

Josef Dirnbeck erzählt, wie viel Spaß gute Gleichnisse machen und warum manche Leute einen väterlichen Gott brauchen

Was die Protestanten können, können die Katholiken auch: Werbung machen für ihren Glauben. Da ist eine Menge in Bewegung gekommen. Immer mehr Menschen bleiben der Kirche fern. Sind das nun alles Zweifler? Ungläubige? Gottlose? Wahrscheinlich nicht. Oder haben sie die Sache nur falsch verstanden? Zu ernst genommen? Josef Dirnbeck versucht, sich der Sache mal mit Humor und ordentlichen Witzen zu nähern.

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