Forschung

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Leipziger Research Festival 2013: Hirnforscherin Anne Suttkus ist seit 2008 jedes Mal dabei

Auf dem 12. Research Festival for Life Sciences der Universität Leipzig haben erneut Nachwuchswissenschaftler aus allen Bereichen der Medizin und Lebenswissenschaften ihre Ergebnisse vorgestellt. Schon zum sechsten Mal dabei war die Neurowissenschaftlerin Anne Suttkus (30). Die frischgebackene Doktorin vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung schätzt seit Jahren die ungezwungene Atmosphäre und Themenvielfalt des Festivals.

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Ich fühle was, was du nicht fühlst: Ist fehlende Empathie ein Krankheitsbild?

Egoismus und Narzissmus scheinen in unserer Gesellschaft auf dem Durchmarsch zu sein, während die Empathie abnimmt. Dabei ist gerade die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, für unser Zusammenleben extrem wichtig. Ein Forscherteam unter der Leitung von Tania Singer vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften hat herausgefunden, dass unsere eigenen Gefühle unsere Empathiefähigkeit verzerren können.

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Sterben für die Wissenschaft: Jedes dritte Versuchstier in Sachsen ist gentechnisch verändert

Dass an sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Auftrag der Wissenschaft auch Versuchstiere zum Einsatz kommen, ist bekannt. Aber wo und zu welchem Zweck? Dies sollte eine Anfrage des hochschulpolitischen Sprechers der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, ergründen. Die Antwort war in mehrfacher Hinsicht erschreckend.

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Fisch ist nicht gleich Fisch: Proteinuntersuchungen geben neue Einblicke in Lebensmittelallergien durch Speisefische

Nahrungsmittelallergien sind offenbar deutlich spezifischer als bisher angenommen. Genauere Tests könnten den Betroffenen in Zukunft mehr Freiräume bei der Essensauswahl bieten. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Universität Leipzig und der Haukeland-Universitätsklinik Bergen. Die Forscher hatten Patienten mit Fischallergien gegen Viktoriabarsch untersucht.

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Neandertaler-Genomprojekt ist am Ziel: Wer war der gemeinsame Vorfahre von Neandertaler, Denisova-Menschen und dem modernen Menschen?

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Kay Prüfer und Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat das Genom einer Neandertalerfrau in sehr hoher Qualität entziffert. Das Genom gibt den Forschern jetzt detaillierte Einblicke in die Verwandtschaftsverhältnisse und Populationsgeschichte der Neandertaler und anderer bereits ausgestorbener Menschengruppen.

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Leipziger Forschung zu Schilddrüsenhormonen bei Bonobos: Bonobos bleiben länger jung

Schimpansen und Bonobos entwickeln sich trotz ähnlicher Startbedingungen bei der Geburt ganz unterschiedlich. Ursache dafür könnten Unterschiede im Hormonspiegel sein. Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Royal Zoological Society of Antwerp in Belgien haben die Schilddrüsenhormone im Urin von im Zoo lebenden Tieren analysiert.

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Leipziger Wissenschaftler erarbeiten neue Klassifizierung für Pestizide: Ist das Gift bioabbaubar oder nicht?

Pestizide haben einen schlechten Ruf: Sie schaden der Umwelt, haben negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt und belasten den Boden. "Das ist teilweise richtig, zum Teil aber auch nicht. Pestizide sind wichtig für die Funktion unserer modernen Landwirtschaft. Und Pestizid ist nicht gleich Pestizid - hier ist eine differenzierte Betrachtung notwendig. Generell sollte beim Einsatz von Pestiziden deren Bioabbaubarkeit oberstes Gebot sein", sagt Prof. Dr. Matthias Kästner, Leiter des Departments Umweltbiotechnologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.

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Förderung für ein Leipziger Forschungsprojekt: Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Alzheimer

Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative unterstützt jetzt das Forschungsprojekt "Geschlechtsspezifische Einflüsse auf den Stoffwechsel bei Alzheimer" der Universität Leipzig mit 76.500 Euro, das meldet die Uni Leipzig. In diesem Projekt wird untersucht, warum Frauen häufiger an Alzheimer erkranken als Männer. Abgesehen von der höheren Lebenserwartung sind die Ursachen noch gänzlich unklar, weil es bislang keine Studien dazu gab.

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Auch ein Kantor braucht mal Auszeit: Unbekanntes Dokument erhellt ein Stück der späten Amtszeit des Thomaskantors Bach

Ein erstaunliches unbekanntes Dokument zu Johann Sebastian Bachs Wirken als Thomaskantor wurde durch einen Mitarbeiter des Bach-Archivs Leipzig in Döbeln entdeckt. Der Brief eines Bach-Schülers belegt, dass sich der Komponist in seinen späten Lebensjahren weitestgehend von seinen Aufgaben als Kantor und Leiter der Kirchenmusik zurückgezogen hat. Der letzte Lebensabschnitt des Thomaskantors lag bis dato weitgehend im Dunkeln.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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