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ARCHIV

Tägliches Archiv: 26. Dezember 2013

Schwarwels Fenster zur Welt: Amnestie

Amnestien haben ganz bezaubernde Hintergründe. Da kann man sogar ohne lästige Verfahren einfach Leute nach Hause schicken, die sich dennoch immer fragen müssen - ja was hab ich denn nun angeblich falsch gemacht? Ein übrig gebliebenes Königsrecht, welches Güte gegenüber dem Unterlegenen und eine Herabsetzung, ja Demütigung dessen zeigt. Eine nette Art zu sagen: was kratzt es einen großen Bären, wenn ab und zu ein Schiff vom Himmel fällt? Die angefressene Strafverfolgung der Amis gegen Snowden ist also zutiefst von demokratischer Rechtsstaatlichkeit geprägt und zeugt von hohem Respekt einer Weltmacht gegenüber einem einzelnen Mann - so betrachtet. Verrückte Welt.

Momente 2013 (Teil 7): Die Staffel, die Geschichte schrieb

Ulm, 7. Juli 2013. Deutsche Meisterschaft der Leichtathleten. Als Schlussläufer der 4x100m-Staffel des LAZ Leipzig überquert Erik Balnuweit als Erster den Zielstrich. Die Arme jubelnd ausgebreitet, den Staffelstab triumphierend in die Luft gereckt, Genugtuung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Mit diesem Erfolgslauf haben die schnellen Leipziger gleich mehrfach für Aufsehen gesorgt.

Momente 2013 (Teil 6): Ein Schuh

Seit Tagen tobt im Netz ein erbitterter Streit über das Ja oder Nein zu einer Bauvoranfrage der Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig Gohlis eine Moschee errichten zu wollen. Es ist der 2. November 2013 und die NPD hat sich angekündigt. Lautstarker Gegenprotest auch und wie immer bei solchen Begegnungen - die in der Luft liegende Spannung an den Gohlis Arkaden ist mit Händen zu greifen. Bis ich den Schuh sehe.

Wovon Leipziger träumen: Heiko Spauke – „Nur gemeinsam sind wir stark“

"Auch 2014 sind wir nur gemeinsam stark". Das ist nicht der einzige Wunsch für 2014 von Lok-Präsident Heiko Spauke, der nach einem turbulenten Jahr Rückschau und Ausblick wagt. Der 34-Jährige wünscht sich auch, dass der 1. FC Lok mehr als das wahrgenommen wird, was er ist. Weltoffen und fangeführt.

Leipziger Research Festival 2013: Hirnforscherin Anne Suttkus ist seit 2008 jedes Mal dabei

Auf dem 12. Research Festival for Life Sciences der Universität Leipzig haben erneut Nachwuchswissenschaftler aus allen Bereichen der Medizin und Lebenswissenschaften ihre Ergebnisse vorgestellt. Schon zum sechsten Mal dabei war die Neurowissenschaftlerin Anne Suttkus (30). Die frischgebackene Doktorin vom Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung schätzt seit Jahren die ungezwungene Atmosphäre und Themenvielfalt des Festivals.

Kita-Fachberatung in Sachsen personell unterbesetzt: Auch in Leipzig fehlt Personal

Auch im Bereich Bildung macht das Wort "Nachhaltigkeit" Sinn. Denn eines der wesentlichen Ergebnisse der vergangenen PISA-Studien war eben nicht, dass Sachsens Schulen so toll sind, sondern dass der Bildungserfolg von Kindern vor allem an einem Faktor hängt: der vorschulischen Bildung. Die Defizite, mit denen Kinder in die Schule kommen, können dort kaum wieder ausgeglichen werden.

Kleines Nachspiel zum Dresdner Handygate von 2011: 1.400 Verfahren – und fast alle eingestellt

Die ganze Republik diskutiert seit dem Sommer über die Enthüllungen Edward Snowdens über die Schnüffelpraxis der NSA. Gleichzeitig wurde die enge Kooperation auch deutscher Geheimdienste mit den US-amerikanischen Datensammlern öffentlich. Die Bundeskanzlerin tat kurz empört, als publik wurde, dass auch ihr Handy abgehört wurde. Doch das Jahr geht zu Ende und nicht einmal die eigene, deutsche Datenabschöpfung scheint Konsequenzen zu haben. Stichwort: Handygate, das sächsische.

Ich fühle was, was du nicht fühlst: Ist fehlende Empathie ein Krankheitsbild?

Egoismus und Narzissmus scheinen in unserer Gesellschaft auf dem Durchmarsch zu sein, während die Empathie abnimmt. Dabei ist gerade die Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen, für unser Zusammenleben extrem wichtig. Ein Forscherteam unter der Leitung von Tania Singer vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften hat herausgefunden, dass unsere eigenen Gefühle unsere Empathiefähigkeit verzerren können.

Klinikum St. Georg: Klinik für Plastische und Handchirurgie mit Schwerbrandverletztenzentrum erhält neuen Chefarzt

Mit dem kommenden Jahr wird PD Dr. Adrian Dragu neuer Chefarzt der Klinik für Plastische und Handchirurgie mit Schwerbrandverletztenzentrum des Klinikums St. Georg gGmbH. Damit tritt er die Nachfolge des im Oktober 2013 in den Ruhestand verabschiedeten Dr. Thomas Raff an, der die Klinik über 20 Jahre als Chefarzt erfolgreich geleitet hat.

Leipziger Arzt hilft Mädchen im Irak: St. Georg-Chefarzt Amir Hamza operiert die kleine Malak aus Kurdistan

Die zweijährige Malak lebt mit ihrer Familie im nördlichen Irak in der 800.000 Einwohner fassenden Stadt Arbil, dem Regierungssitz der Autonomen Region Kurdistan. Das kleine Mädchen leidet an einer sogenannten Blasenektopie, einer Fehlbildung der Harnblase, die ohne eine Operation innerhalb weniger Jahre zum Tod führen kann. Eine Operation, die bisher in der gesamten Region noch nicht durchgeführt worden ist und die sich die Eltern auch gar nicht leisten könnten.

30 Jahre Eigen+Art: Eine Leipziger Galerie im Spiegel von Presse und Akten

Es gab noch einen ganz besonderen Geburtstag im Jahr 2013: Im April feierte die Galerie Eigen+Art ihren 30. Gründungstag. Ein Anlass, den Herbert Lange für durchaus geeignet hielt, seine Magisterarbeit noch einmal zu überarbeiten, mit der er 2011 seinen Magister Artium an der Uni Leipzig erwarb - übrigens im weisen Alter von 71 Jahren.

Kerstin Köditz (Linke): Apfels Parteiaustritt nur kleiner Schritt zur Lösung des Problems NPD

Zum Austritt des ehemaligen Bundes- und Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel aus der NPD erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion Die Linke: Der erwartete Schlussstrich ist nunmehr offenbar gezogen. Es ist egal, ob es sich - wie von Apfel behauptet - um eine "Parteiintrige" gehandelt hat oder um "Übergriffe" Apfels, wie seine Gegner verkünden.

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