8.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Erich-Kästner-Schule: Erster Schulneubau als Passivhaus nun offiziell an Schüler und Lehrer übergeben

Mehr zum Thema

Mehr

    Am Montag, 30. September, hat Oberbürgermeister Burkhard Jung den Neubau der Erich-Kästner-Schule in Gohlis offiziell an die Schüler und Lehrer der Grundschule übergeben. Schüler und Lehrer durften jedoch schon vor dem offiziellen Termin einziehen.

    Im Jahr 2009 wurde der Planungsbeschluss zum Neubau Erich-Kästner-Schule mit Dreifeldhalle gefasst. Der Schulstandort in Gohlis, Anfang der 1970er Jahre errichtet, sollte neu geordnet werden. Es wurde ein städtebaulicher Workshop zur Einordnung des Baukörpers sowie ein Architektenwettbewerb für den Neubau durchgeführt. Der Bau dauerte von März 2011 bis Juni 2013.

    „Mit der Übergabe der Erich-Kästner-Schule an die Schüler und Lehrer ist der erste Schulneubau seit zehn Jahren in Leipzig entstanden, ein wegweisendes Symbol für unsere wachsende Stadt. Weitere werden folgen“, erklärt Oberbürgermeister Burkhard Jung. „Damit ist jetzt zeitgemäße Pädagogik in einem modernen Gebäude möglich und durch den Passivhausstandard können die Energiekosten deutlich gesenkt werden.“Am Schulstandort entstanden ein dreigeschossiges Schulgebäude mit Hort und eine Dreifeldsporthalle als Passivhaus. In der Umsetzung des Raumprogramms des Neubaus wurde die stärkere Verzahnung der räumlichen Einheiten sowie auch von Schule und Hort angestrebt. Die Bebauung wurde entsprechend dem Siegerentwurf der PBR Rohling AG, Architekten und Ingenieure, umgesetzt.

    Die Gesamtkosten betrugen rund 14,8 Millionen Euro. Das Projekt wurde gefördert durch den Freistaat Sachsen, der Fördermittelanteil beträgt rund 7 Millionen Euro, der städtische Eigenanteil ca. 7,8 Millionen Euro.

    Der Schulbetrieb im neuen Gebäude wurde mit dem Schuljahr 2013/2014 aufgenommen. Im neuen Gebäude können bis zu 448 Schüler unterrichtet werden. Zur Zeit lernen hier 397 Schüler in 16 Klassen (vier je Jahrgangsstufe).

    Schule und Hort ziehen räumlich zusammen, es gibt einen gemeinsamen Haupteingang, und die Räume können flexibel genutzt werden.

    Die Dreifeldhalle steht der Erich-Kästner-Schule, der Friedrich-Schiller-Schule und der Leibnizschule sowie werktags von 17 bis 22 Uhr und an den Wochenenden Sportvereinen zur Verfügung.

    Der 1973 erbaute Plattenbau bleibt aber vorerst am Schulnetz. Er wird in den künftigen Jahren dringend gebraucht, um den steigenden Bedarf an Schulen in Leipzig abzusichern. Am 1. September 1973 war hier die 36. Polytechnische Oberschule „Friedrich Engels“ eröffnet worden, die in dieser Form bis 1992 existierte. Dann wurde hier die 36. Grundschule untergebracht, die am 23. Februar 1999 den Namen „Erich Kästner“ erhielt – es war der 100. Geburtstag des Schriftstellers und Autos von „Emil und die Detektive“.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ