1.000 Jahre Margarine: Leipzig wird nun auch plakatgroß verbuttert und verliked

Das gute alte Leipzig ist zur Margarine geworden. Meinetwegen auch Buttermilch. Als da vor einem Jahr oder so der neue Hummelflug vorgestellt wurde, hab ich gleich den Deckel meiner Tagesmargarine umgedreht und war verblüfft: Butterblumengelb, Grasgrün, Huflattichgrün, Himmelblau. Wäre ich eine Kuh, ich würde nur noch Leipzig käuen. Ich bin aber keine Kuh. Und ich hab meine Margarinemarke gewechselt. Es nutzt nur nix. Jetzt haben sich auch die jungen Leute von der Uni vom Margarinedenken anstecken lassen.

Die Geschichte ist alt. Alle paar Jahre dürfen die neuen Journalisten und PR-Macher an der einstigen Alma Mater Universalis ein Praxisseminar absolvieren, bei dem sie von der Firma Ströer lernen, wie man Plakate macht. Alles hochwissenschaftlich. Die haben sogar fiktive Agenturen gegründet und echte Auftraggeber gehabt. Haben sie immer. Die Leipziger Vermarktungsgesellschaft LTM ist fast immer dabei. Macht ja auch Sinn. Echte Agenturen sind schweineteuer und kriegen oft nichts Besseres auf die Reihe.

Nun sollten sich die jungen Leute mal was zu Leipzig ausdenken. Und dachten sich, was sie wohl jeden Tag denken. Auf englisch, weil das ihre Schwatzbude im Internet so mag. Sie erfanden ein neues Wort, nachdem der Name Leipzig in letzter Zeit schon so oft verballhornt wurde. Hypezig zuletzt, beim LTM gern gehört, obwohl es so schrecklich klingt und so falsch ist. Wäre die Stadt ein Hype, uns müsste grausen. Dann würde derzeit alles falsch laufen, wirklich alles.

Das klingt nun bei den jungen Leuten nicht ganz so aufgequirlt, heißt nun: „Likezig“.

Dafür gründeten die angehenden Kommunikations- und Medienwissenschaftler drei fiktive Agenturen und stellten ihre Ergebnisse in einem Pitch vor.

Das Plakat der studentischen Agentur, die sich dann auch noch „Die Likeziger“ nannte, bestehend aus Carolin Redenz, Michael Schmidt und Alexandra Viehweg, hat die Jury, wie sie meldet, sofort überzeugt. Schlicht sei das Motiv und es zeige den Schriftzug „Likezig“ in den Farben des Corporate Designs des Jubiläums.

„Das Wort Likezig lässt aufgrund seiner Nähe zu Leipzig sofort Assoziationen zu. Es ist simpel und prägt sich schnell ein“, betont Jurymitglied Tobias Kobe, Vorstandsmitglied des Leipzig 2015 e. V. Muss er ja einschätzen können, ist ja so nebenbei auch Referent im Finanzdezernat bei Bürgermeister Torsten Bonew, der das ganze Jubiläum unter sich hat. Da hätte ich dann „Likezig“ in edlem Gold oder Platin gepunzt. Aber nun ist es Margarine. Was soll’s.

Dass Neologismen meist schrecklich sind, muss ich ja nicht sagen. Leider überleben sie oft.

Damit alle verstehen, was die jungen Leute da wollten, hat der LTM auch die Erklärung mitgeschickt: „Der Neologismus ‚Likezig‘ setzt sich aus dem englischen Wort ‚like‘ für ‚gefallen/mögen‘ und ‚Leipzig‘ zusammen und soll vor allem eine junge Social-Media-affine Generation ansprechen. Über die von den Studierenden erstellte und von ihnen betreute Facebookseite werden Schüler, Studenten und Azubis künftig aufgerufen, mit Fotos und kreativen Aktionen zu zeigen, was sie an der Messestadt besonders mögen, warum sie nach Leipzig gezogen sind und was sie bewogen hat, zu bleiben. Dazu werden unter anderem Veranstaltungs- und Szenetipps gepostet.“
Die wievielte Mitmach-Aktion zu diesem 1.000-jährigen ist das nun eigentlich?

Und warum versuchen alte Leute in meinem Alter ständig etwas für die „junge Social-Media-affine Generation“ zu tun? Kennt die überhaupt einer? Oder möchte man gern so tun, als kenne man sie, weil es gerade hipp ist, also ein Hype?

Ein hipper Hype, der uns auch öffentlich noch überschwemmen wird: Mit Großflächenplakaten, Postkarten und einer eigenen Facebookseite wölle das studentische Projekt an den Start gehen und wölle gar – ganz speziell – ein junges Publikum erreichen. Glauben sie das wirklich, dass das gelingt?

Oder ist es – mal ganz sächsisch formuliert – nur „the next pig, hunted on the street“?

„Das Festjahr 2015 hat für die Stadt einen großen Stellenwert. Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, dies zum Thema des Studentenprojektes zu machen“, erklärt Marketingmanagerin Marit Schulz, die das Projekt bei der LTM GmbH leitet. Weiter ward uns mitgeteilt: „Zu Beginn des Sommersemesters 2014 erhielten acht Seminarteilnehmer nach einem umfangreichen Briefing die Aufgabe, verschiedene Plakatmotive zu 1.000 Jahre Leipzig für eine dezidiert junge Zielgruppe zu entwickeln.“

Dass die Margarine zum Briefing gehörte, wissen wir nun. Und dass junge Leute gern ins Englische verfallen, wenn sie alte Leute von ihrer Jugendlichkeit überzeugen wollen, wissen wir nun auch. Englisch ist an sich hipp. Außer beim Fußball. Es hat nur etwas an Temperatur verloren in den letzten Jahren, seit es von sattsam wiederkäulichen Managern und Politikern missbraucht wurde zu allerlei hippen Reden. Jedenfalls hab ich dieses Gefühl und lese doch lieber meinen Dickens im Original, als all diese Floskeln von schickem Hippsein für cool oder easy oder sonstwas zu halten. Wie gesagt: Hypezig war schon eine Katastrophe. Aber manche Leute freuen sich ja schon, wenn sie Wortähnlichkeiten entdecken. Dann geraten sie geradezu in Entzücken.

Mehr zum Thema:

Plakataktion mit Diät-Effekt: Auch du bist ein Leipziger
Schon wieder so eine Diätwerbung …

Ich meinerseits denke bei diesem so ausuferndernden Like immer irgendwie an die Likedeeler, was dann das ausufernde „Wir“ in den Slogans erklärt. „Wir sind die Stadt“, sagt Klaus Störtebeker. Und: „Weil WIR Leipzig lieben.“

Das weiß ich ja schon. Auch der Herr Störtebeker sagte das gern, wenn die Bürger und Kapitäne vor ihm schlotterten: „Ich liebe euch doch alle.“

Ich persönlich werde dann ganz vorsichtig und überlege mir, wo ich mein Erspartes am besten begrabe, damit es die Brüder nicht gleich finden. Wenn sie mir aber die Schuhsohlen rösten, hab ich doch wieder Pech. Andererseits ist es ja so viel nicht. Dazu sind mittlerweile zu viele Likedeelers durch die Stadt spaziert und haben die braven Bürger mit goldenem Gebiss angelächelt: Noch ein bisschen Solidarzuschlag? Oder Fernsehsteuer? Na kommen Sie schon, sie alter Knauser.

Da macht dann auch das …zig Sinn.

Wie gesagt: Ich hätte den Spruch in Gold gehämmert: Likezig! Morezig!! Mostzig!!!

Gibt auch schon die entsprechende Rumtata-Seite dafür: www.facebook.com/likezig.

„Likezig – weil wir Leipzig lieben!“

Aber irgendwie werde ich bei dem Spruch das Gefühl nicht los, dass Captain Jack Sparrow hinter mir steht und unverschämt grinst.


Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Juliane Nagel: Es braucht keine Straßennamen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit!
Die Ernst-Pinkert-Straße führt direkt zum Zoo. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Rahmen der Stadtratssitzung am 9. Juli 2020 beantwortete der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning auch die Einwohneranfrage zur Umbenennung der Ernst-Pinkert-Straße und -Schule. Er schloss die Beantwortung mit der Darlegung seiner persönlichen Meinung. Demnach hätte die Benennung von Straßen oder öffentlichen Einrichtungen auch nach Persönlichkeiten mit problematischen Einstellungen eine pädagogische Wirkung und würde die kritische Auseinandersetzung fördern. Eine Auffassung, der die Linke-Stadträtin Juliane Nagel deutlich widerspricht.
Montag, der 13. Juli 2020: Schulen im Normalbetrieb und Hochschulen vor ungewissem Semester
Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Für alle Leser/-innenDas sächsische Kultusministerium möchte das kommende Schuljahr weitgehend im Normalbetrieb durchführen – ohne allgemeine Maskenpflicht, aber mit uneingeschränkter Präsenzpflicht. Ob und inwieweit die Hochschulen im Wintersemester zur Präsenzlehre zurückkehren können, ist noch ungewiss. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 13. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Gastkommentar von Christian Wolff: Was tun? – Praktische Erwägungen zur Krise der Kirche
Blick zum Turm der Peterskirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Ging eine Schockwelle durchs Land? Hörten Kommentatoren Alarmglocken läuten? Nein. Stattdessen: Apathie, Ratlosigkeit, Verdrängung, Ignoranz.“ – mit dieser Feststellung kommentiert Malte Lehming im Berliner „Tagesspiegel“ die weitgehende Nicht-Reaktion der Kirchen auf die erschreckenden Austrittszahlen 2019. In der Tat: In vielen Kirchgemeinden verläuft die Debatte über die düsteren Zukunftsperspektiven der eigenen Institution mehr als verhalten.
Berg der investiven Ausgabereste wuchs in Leipzig 2019 um 68 Millionen Euro an
Ein Berg von Ausgaberesten ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSie haben sich alle Mühe gegeben, Leipzigs Planer, von den 657 Millionen Euro, die ihnen im letzten Jahr fürs Bauen von Schulen, Straßen und Brücken zur Verfügung standen, möglichst viel verbaut zu bekommen. Aber auch der Endspurt im Herbst hat nicht geholfen. Über 300 Millionen Euro bekamen sie einfach nicht an den Markt. Am Donnerstag, 9. Juli, hat Finanzbürgermeister Torsten Bonew sozusagen die Baubilanz für 2019 gezogen.
Der Stadtrat tagte: Leipzig kann jetzt das Vorkaufsrecht für dringend benötigte Flächen am Bahnbogen Leutzsch anmelden + Video
Das Plangebiet zwischen Ludwig-Hupfeld-Straße (unten) und dem ehemaligen Straßenbahndepot der LVB (oben). Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEigentlich sollte am Donnerstag, 9. Juli, Tim Elschner reden zum Änderungsantrag der Grünen-Fraktion zum Bebauungsplan Nr. 452 „Bahnbogen Leutzsch“. Da er verhindert war, sprach Kristina Weyh für ihn und warb für eine Neuaufnahme des Bürgerbeteiligungsprozesses in Leutzsch, der nach zwei Workshops zu den Georg-Schwarz-Brücken abgebrochen worden war. Und wenn man den Grünen-Antrag liest, steht das auch nicht anders darin.
Der Stadtrat tagte: Klimareferat soll jetzt aller zwei Jahre über die Erfolge seine Arbeit berichten + Video
Klimademo vor der Kongresshalle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm 9. Juli ging es ja nach der Klimapoltischen Doppelstunde hoch her, als die Entscheidung des Stadtrates zum Sofortmaßnahmenprogramm zum Klimanotstand noch einmal um eine ganze Woche verschoben wurde, weil noch am Morgen des 9. Juli acht Änderungsanträge eingereicht worden waren. Ein Unding, fand Jürgen Kasek, umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion. Doch eine Mehrheit im Stadtrat hat ja bekanntlich der Verschiebung doch zugestimmt.
Der Stadtrat tagte: Antrag der AfD-Fraktion zur Aussetzung der Umweltzone war binnen einer Minute vom Tisch + Video
Sylvia Deubel (AfD). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAuch diese Abstimmung im Leipziger Stadtrat ging am 9. Juli schnell über die Bühne und zeigte eigentlich, wie völlig aus der Zeit gefallen das Autodenken von AfD und CDU mittlerweile ist. Im April, mitten im Corona-Shutdown, hatte die AfD-Fraktion im Stadtrat die Aussetzung der Leipziger Umweltzone beantragt. Auf die Idee muss man erst einmal kommen, wenn nur noch 3,5 Prozent aller registrierten Fahrzeuge keine Grüne Palette haben. Die Zahl sinkt seit Jahren.
Scherbenhelden: Johannes Herwigs Punk-Roman aus den 1990er Jahren in Leipzig
Johannes Herwig: Scherbenhelden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWahrscheinlich muss man wirklich jung gewesen sein in dieser Zeit. Wer sonst sollte so über die 1990er Jahre in Leipzig berichten? Über diese Jahre, die die Erwachsenen als Zusammenbruch aller Konstanten in ihrem bisherigen Leben erlebten. Nicht ahnend, wie diese Jahre nachwirken werden. Später. Also heute. „Und doch hatte ich das Gefühl, etwas wäre verloren gegangen. Etwas Wichtiges“, lässt Johannes Herwig seinen Helden Nino denken. Kurz vor Schluss, bevor er mit einem kleinen Funken Hoffnung endet.
Der Stadtrat tagte: Antrag des Jugendparlaments zu den S-Bahn-Haltepunkten Leipzig-Nord und Essener Straße ohne Federlesen angenommen + Video
Berliner Brücke mit S-Bahn-Haltepunkt Leipzig-Nord. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserEs ging ein bisschen drunter und drüber, gerade in der heißen Bauphase des Leipziger City-Tunnels, als immer heftiger über die Baukosten für dieses zentrale Bauteil des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes diskutiert wurde und geradezu schrill darüber debattiert wurde, dass die Kosten von 1 Milliarde Euro gerissen werden könnten. Ein Kollateralschaden dieser Debatte waren Dutzende Streichungen und Verschiebungen in den sogenannten „netzergänzenden Maßnahmen“. Dazu gehörten auch wichtige S-Bahn-Haltepunkte.
Der Stadtrat tagte: Mindestens drei neue Schulen in Leipzig werden jetzt auf ihre Eignung als Gemeinschaftsschule geprüft +Video
Ute Köhler-Siegel, SPD. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipzigs Stadtrat hat sich vor der Sommerpause noch einmal die Tagesordnung richtig vollgepackt. In drei Sitzungen werden jetzt noch Dutzende wichtige Richtungsentscheidungen getroffen. Eine gab es am Mittwochabend, 8. Juli. Da kam kurz vorm Schlafengehen noch der SPD-Antrag zur Einrichtung von Gemeinschaftsschulen zur Abstimmung. Denn in der nächsten Woche müsste ja auch die Entscheidung im Sächsischen Landtag dazu fallen.
Der Stadtrat tagte: Leipzigs Stadtrat sagt drei Mal Nein zum „europäischen Frachtdrehkreuz“ + Video
Landeanflug am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Eine ,Klatsche‘ für den OBM“, nennt es Lutz Weickert, der sich seit Jahren gegen den Lärm am Flughafen Leipzig/Halle engagiert, was da am Donnerstag, 9. Juli, im Leipziger Stadtrat passierte. Dort kam zu später Stunde die neue „Stellungnahme der Stadt Leipzig zu geänderten Teilen des Regionalplanentwurfs Leipzig-Westsachsen“ zur Abstimmung – plus zwei Änderungsanträge. Doch was die Leipziger/-innen da erlebten, war gelebte Demokratie pur. Und ein dreifacher Misstrauensantrag gegen die bürokratischen Schattenkriege all derer, die den Flughafen immer weiter ausbauen wollen.
Ein neues Parkbaumkataster, noch kein Wassermangel und über 100.000 Straßenbäume im Jahr 2030
Gefällter Baum. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJüngst berichteten wir an dieser Stelle, dass Leipzig seit 2015 über 3.000 Straßenbäume verloren hätte. Was irgendwie logisch wirkte, denn auch die Straßenbäume leiden unterm Dürrestress. Aber in diesem Fall trogen die statistischen Daten, worauf uns ein kritischer Leser aufmerksam machte. Die weisen zwar tatsächlich über die Jahre diesen massiven Rückgang an Straßenbäumen aus. Aber dahinter steckt eine Katasterbereinigung, wie uns Rüdiger Dittmar, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, auf Nachfrage erklärt.
Hiddensee – Insel im Licht: Uta-Katharina Gaus Fotografien einer faszinierenden Ostsee-Insel
Uta-Katharina Gau: Hiddensee - Insel im Licht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht allen, die in diesem Sommer so gern auf die Ostsee-Insel Hiddensee gefahren wären, ist das auch vergönnt. Es ist der Sommer, in dem viele wieder die Schönheiten dieses Landstrichs zwischen Thüringer Wald und Erzgebirge entdecken, die hiesigen Sonnenauf- und -untergänge. Und über das Licht staunen, das zuweilen die Landschaft wieder so eindrucksvoll macht, wie sie Caspar David Friedrich einst entdeckte. Zeit, wieder Sehen zu lernen.
Kino der Jugend: IG Fortuna will sich bewerben und lädt engagierte Leipziger/-innen ein mitzumachen
Das ehemalige Kino der Jugend. Foto: IG Fortuna, Matthias Mehlert

Foto: IG Fortuna, Matthias Mehlert

Für alle LeserBei der IG Fortuna/Kino der Jugend, der Bürgerinitiative, die seit langem für den Erhalt des ehemaligen „Kino der Jugend“ kämpft, löste die Nachricht über den Start der Konzeptvergabe des Gebäudes in der Eisenbahnstraße 162 am vergangenen Wochenende nur verhaltenen Jubel aus. Dabei gäbe es jede Menge Gründe, die Sektkorken ordentlich knallen zu lassen.
Zurück ins Kino! Cineplex Leipzig mit Wiedereröffnung am 16. Juli 2020
Quelle: Cineplex Leipzig

Quelle: Cineplex Leipzig

Nach dem wochenlangen Lockdown und der Rücknahme der geplanten Wiedereröffnung am 2. Juli öffnet das Cineplex Leipzig nun definitiv am 16. Juli wieder seine Türen für alle Leipziger Kinofans. Auch wenn sich die Situation mit und um Corona leider nicht so schnell ändern wird, möchte das Multiplex im Leipziger Westen seinem Familienpublikum ein verlässlicher Partner sein und pünktlich zu den Sommerferien an den Start gehen.