Fans, Zuschauer. Public Viewing.
Eröffnung der Fan Zone Leipzig auf dem Augustusplatz unmittelbar vor dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland, 14.06.24. Foto: Jan Kaefer
Mit dem Eröffnungsspiel am Freitagabend hat auch in Leipzig die vierwöchige Fußball-EM 2024 begonnen, für welche die Messestadt ebenfalls vier Spiele ausrichten wird. Auch am Wochenende war einiges los in Leipzig, zugleich werden bundesweit jedoch mehrere gravierende Straftaten gemeldet. Und: Weit weniger optimistische Erwartungen als beim Fußball gab es bei der Ukraine-Konferenz in der Schweiz, die über Friedensperspektiven beriet. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, dem 15./16. Juni 2024, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Fan Zone auf dem Augustusplatz angelaufen, polizeiliche Erstbilanz positiv
Messerangriffe und mutmaßlich rassistische Attacke erschüttern das Land
Begleitet wurde das Wochenende bundesweit leider von einer Reihe an Straftaten. So kam es im sachsen-anhaltischen Wolmirstedt am Freitagabend zum Messerangriff auf Gäste einer privaten EM-Feier in einer Einfamilienhaussiedlung. Mehrere Personen wurden teils schwer verletzt. Der Tatverdächtige, ein 27-jähriger Afghane, soll nach aktuellem Wissensstand zuvor einen Landsmann (23) getötet und weitere Menschen bedroht haben.
Die alarmierte Polizei schoss auf den Verdächtigen, nachdem er sie mit einem „messerähnlichen Gegenstand“ attackiert haben soll. Der Mann verstarb.
Ebenfalls am Freitagabend wurden in Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern) zwei aus Ghana stammende Mädchen (8, 10) aus einer größeren Gruppe heraus angegangen und dem jüngeren der Kinder laut ersten Kenntnissen ins Gesicht getreten. Anschließend sei es auch mit den Eltern zu einer Auseinandersetzung gekommen, das 8-jährige Mädchen und sein Vater mussten verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nach dem mutmaßlich rassistisch motivierten Vorfall und sucht nach den Verdächtigen.
Ein weiterer Messerangriff ereignete sich offenbar Samstagnachmittag in Ingolstadt, hier wurde ein 17-Jähriger als Tatverdächtiger ausgemacht. In Gelsenkirchen kam es zu Ausschreitungen vor der Begegnung England vs. Serbien. Wohl keinen Fußballbezug hatte dagegen ein dramatischer Vorfall in Hamburg, bei dem die Polizei einen Mann im Kiez niederschoss.
Ukraine-Konferenz in der Schweiz: Symbolpolitik oder erster Schritt zum Frieden?
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