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Kunst trifft Naturwissenschaft: Theresa Zwerschke gestaltet die zweite Kunstausstellung im Naturkundemuseum Leipzig

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    Das Naturkundemuseum Leipzig lädt am Dienstag, 7. September, um 11 Uhr zur Eröffnung des zweiten Teils der beiden aufeinanderfolgenden Residenz- und Ausstellungsprojekte ein. Wieder einmal mehr bietet das Naturkundemuseum Leipzig Raum für Kreativität und wird zur Spielfläche im Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und Kunst.

    Für diese Begegnung von Naturwissenschaft und Kunst kooperiert das Naturkundemuseum Leipzig mit der Galerie D 21.

    Was dabei sichtbar werden soll, beschreibt das Museum selbst so: „Vergleichen wir die Geschichte der Naturwissenschaften mit jener der Kunst, so kann behauptet werden, dass diese Sparten in der Erforschung des Lebens ursprünglich eins waren und das Sammeln von Außergewöhnlichem für heutige Museumssammlungen historisch gewachsen und essenziell für deren Entstehung war. Mit der Zeit scheint jedoch eine raumgreifende Separierung beider ‚Weltanschauungen‘ passiert zu sein.“

    Vor diesem Hintergrund haben das Naturkundemuseum Leipzig und der D21 Kunstraum die beiden Künstler/-innen Erik Weiser und Theresa Zwerschke aus Leipzig eingeladen, sich mit der Sammlung des Naturkundemuseums auseinanderzusetzen. Erik Weiser hat sich mit den verschiedenen Fischarten beschäftigt und sie mit Hilfe kurioser Materialien neu entstehen lassen. Seine Arbeiten wurden vom 21. Juli bis zum 3. September 2021 gezeigt. Die Ausstellung stieß bei Groß und Klein auf große Begeisterung.

     Installation von Theresa Zwerschke im Naturkundemuseum Leipzig. Foto: Theresa Zwerschke
    Installation von Theresa Zwerschke im Naturkundemuseum Leipzig. Foto: Theresa Zwerschke

    Theresa Zwerschke nimmt nun die besonderen Eigenschaften der Nachtkerze zum Ausgangspunkt, ihre Formen und ihr Verhalten künstlerisch umzusetzen. Theresa Zwerschke interessierte sich für die Herbarien des Naturkundemuseums. In einer künstlerischen Recherche sucht sie nach der Materialisierung des darin beinhalteten botanischen Wissens und dessen Verbindung zu einer kolonialen Vergangenheit.

    Ausgehend von Fragen nach der Zusammenstellung der Sammlung und den Kontexten der Pflanzenfunde sucht sie nach Möglichkeiten der Aufbereitung und Sichtbarmachung des gesammelten Wissens, die eine naturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Herbarium durch andere Narrative erweitern.

    Ihre Installation wird vom 7. bis zum 30. September 2021 im Naturkundemuseum zu sehen sein.

    Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 7. September, um 11 Uhr.

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